Zum Heimspielauftakt 2016 ein Arbeitssieg gegen das Tabellenschlusslicht

Die Zweite gewinnt klar gegen die HSG Rheinbach/Wormersdorf 3 (37-22)

Mit gut gefülltem Spielberichtsbogen gingen wir in das erste Heimspiel im neuen Jahr. Im Gegensatz zur verlorenen Partie der letzten Woche konnten wir diesmal aus dem Vollen schöpfen. Zwar fehlten Kittes, Leon und Yannick aber mit Marco hatten wir sogar noch Unterstützung aus dem üblichen Kader unserer 1. Mannschaft. Er nutzte die Gelegenheit, bei uns nach seiner mehrwöchigen Auszeit in der Kreisliga nun wieder etwas Wettkampfpraxis zu sammeln. Nach dem ziemlich ernüchternden Dämpfer in Troisdorf hatten wir uns natürlich im eigenen Wohnzimmer gegen die sehr junge Mannschaft der HSG etwas vorgenommen. Nach seeeehr langer Trainingspause hatten wir uns deshalb sogar nochmal zum Freitagstermin der Ersten mit einigem Personal in der Halle eingefunden um ein paar Bälle zu spielen. Das Ganze in der Hoffnung, unser zuletzt sehr holpriges Zusammenspiel wieder besser in Gang zu bekommen. Der unerfahrene und wenig körperbetont spielende Gegner kam uns insofern gerade recht. Nur falls man auf Seiten der Gäste gegenüber dem Hinspiel personelle Veränderungen vorgenommen hätte, wären wir möglicherweise nicht als Favorit in diese Begegnung gegangen. Tatsächlich aber waren es die gleichen Burschen, diesmal allerdings sogar in kleinerer Besetzung. Gerade einmal eine vollständige Aufstellung konnte Rheinbach ins Rennen schicken.

Die ersten Minuten liefen trotzdem nicht übermäßig gut für uns. Ein wenig transusig, ähnlich der Performance in Troisdorf, gingen wir ans Werk und gerieten in Rückstand. Ein paar verschlafene Bälle im Angriff, ein paar inkonsequente Aktionen in der Defensive – glücklicherweise blieb das nicht lange so fahrig. Nach ein paar Minuten kamen wir in einen besseren Rhythmus und nahmen ab sofort das Spiel in unsere Hand. Mit der erstgewählten Aufstellung gelang es uns dann bis etwa zur 15. Minute einen Mehr-Tore-Vorsprung herauszuarbeiten. Kennzeichnend war dabei ein recht ruhiger und konzentrierter Spielaufbau. Leider ging der dann im folgenden Verlauf etwas verloren. Wahrscheinlich durch die folgenden vielen Wechsel verursacht, lief nun für einige Minuten der Ball nicht mehr so wie zuvor. Das Problem blieb allerdings überschaubar und so konnten wir es uns erlauben, jedem anwesenden Spieler Einsatzminuten zu geben – auch wenn durchaus erkennbar war, dass nicht jede Zusammenstellung heute gleichermaßen miteinander harmonierte. Das lag weniger am Einsatz oder der persönlichen Qualität unserer Akteure, sondern einfach daran, dass nicht jede Charakteristik zur anderen passt: die Passfolgen liefen über weniger Stationen und auch die Zeit zwischen den Torabschlüssen wurde kürzer.

Aber obwohl es nun nicht immer so ‘rund’ aussah, blieben wir doch vorne, hatten alles im Griff und setzten uns weiter ab – das Ganze bis zum Pausenstand von 19-10 Toren. Ohne besondere Vorkommnisse in der zweiten Halbzeit sollten wir dieses Spiel für uns entscheiden können. Dies schien schon jetzt klar. Und eigentlich genauso wie gedacht lief es dann auch in der restlichen Spielzeit ab. Wir kamen tatsächlich nicht mehr in irgendwelche Schwierigkeiten was den Ausgang der Partie anging. Trotzdem kann man nicht wirklich zufrieden sein. Denn obwohl – oder vielleicht auch weil – der Gegner keine Möglichkeit hatte uns in Probleme zu zwingen, ließen wir die Dinge schleifen.

Das Endergebnis zeigt es. 37-22, das bedeutet zumindest zweierlei: 1. Wir haben die zweiten dreissig Minuten nur noch mit 6 Toren Differenz gewonnen. Das ist gegen einen unerfahrenen Gegner, der mit Mindestbesetzung antritt und zur Pause schon hoffnungslos unterlegen ist, zuwenig. Hätten wir es geschafft die Konzentration hochzuhalten, hätten wir eine noch bessere Tordifferenz in die Tabelle mitnehmen können. In solch einer Konstellation muss das der Antrieb sein um wach zu bleiben. Das wir es heute nicht immer waren, zeigt 2. die Anzahl der Gegentore – die ist angesichts der Durchschlagskraft der Rheinbacher einfach zu hoch.

Somit das Fazit des Spieltages: über alles gesehen eine ordentliche Partie unseres Teams – mehr aber auch nicht. Es gab ein paar Höhepunkte, aber längst nicht alles was wir da probiert haben war gut genug für die Aufgaben die sich uns noch stellen. Nach Abschluss der Spiele der Spitzengruppe heute, sind es nun 3 Teams mit gleicher Punktzahl die die Tabellenspitze bilden und auch weitere Anwärter auf den Titel in der 2. KK sind nicht aussichtslos entfernt… Einen dieser Anwärter, die SG Ollheim-Straßfeld, müssen wir in der nächsten Woche besuchen. Das wird sicher wieder eine ganz andere Nummer als heute. Man ist heimstark, wir sind nicht komplett und somit müssen wir besser die Dinge die in uns stecken herauskitzeln als wir das heute getan haben. (Uwe)

Es spielten (Torschützenliste von Birgit und Yannick – Danke):
Constantin (LA) – Daniel 3 (RA) – Frank (TW) – Gordon 5 (KL) – Marco 3 (RM) – Max (RA) – Olli 4/1 (RR/RM) – Patrik (TW) – Ralf 2 (RR) – Reinhold (KL) – Sascha 5 (RM/RL) – Simon 9/4 (RR/RM/RL) – Uwe 1 (LA) – Volker 5 (RL)

TSV Feytal 2

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17.01.2016|Aktuelles, Männer 2|