SG Ollheim-Straßfeld 3 – TSV Feytal 2 24:17

Im Ausblick auf die Partie beim vermutlich besten Team der Liga waren wir darauf eingestellt, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff besseres abliefern zu müssen als uns das zuletzt gelungen war. Wenn wir auch keine genaueren Kenntnisse über die Spielweise oder das Personal des Gegners hatten, zeigten doch die Ergebnisse im Quervergleich, dass wir einen ausgeglichenen besetzten Kader erwarten durften.

Deshalb wollten wir zunächst versuchen, im Angriff den Ball möglichst lange in den eigenen Reihen zu halten, denn – einfach verständliche Tatsache – solange man selbst die Aktionen kontrolliert, kann der Gegner keine Tore machen. Zweiter Ansatz: viel besser ‘anpacken’ in der Deckung – also nicht nur den Gegenspieler anlaufen, sondern vielmehr auch mit Körpereinsatz daran hindern zum Torerfolg zu kommen.

Die Wirklichkeit sah dann leider zunächst nicht so aus wie angedacht, denn zwar war vor allem in der Deckung das Bemühen zu erkennen die ausgegebene Richtung zu verfolgen, aber die Qualität der gegnerischen Spieler war auf einigen Positionen dann doch zu groß. Vor allem ein Schütze auf der halblinken Angriffsposition war nicht in Schach zu halten und sowohl die Deckungsseite als auch unser Hüter bekamen ihn nicht wirklich in den Griff. Schlimmer allerdings als dieser Umstand war für unsere Spielentwicklung, dass wir zum einen kaum wirkungsvollen Druck auf die gegnerische Deckung ausüben konnten und dazu auch noch etliche technische Fehler im Aufbau einstreuten. So bekamen wir bis zum Stand von 1-9 aus unserer Sicht kein Bein auf den Boden. Erst danach kam eine ausgeglichenere Partie in Gang in der wir meist ein Tor der Heimmannschaft mit einem eigenen beantworten konnten. Leider zog sich Frank dann bei seinem Tor eine schmerzvolle Verletzung zu die zu seinem frühen Ausscheiden führte – eine Schwächung vor allem für unsere Deckung. Pausenstand 13-4 für die Hausherren.

Nach der Pause ein ähnliches Bild wie in den letzten Minuten der ersten Halbzeit. Die Verhältnisse waren nun mit der im Laufe der Partie gefundenen Aufstellung wesentlich ausgeglichener, allerdings näher heran kamen wir auch nicht mehr. Einige Gelegenheiten dazu konnten wir nicht nutzen – es bleibt aber auch zu vermuten, dass die Ollheimer, die sich personell und in der Einsatzfreude leicht zurückgenommen hatten, durchaus wieder anziehen hätten können. So war der Endstand von 24-17 die logische Konsequenz.

Nun steht eine Pause ins Haus bevor es schon wieder in die Rückrunde geht. Die werden wir dann hoffentlich wieder mit einer vollständigen Belegschaft angehen können, nachdem wir doch in der ein oder anderen Partie durch Verletzungen qualitativ etwas dünn aufgestellt waren. Gerade im Rückraum sind wir auf unsere ‘Shooter’ angewiesen – ohne sie ist unser Spielaufbau zu einfach zu stören, die gegnerischen Deckungen bleiben ohne unseren Druck zu kompakt. Über den Jahreswechsel werden wir ein bisschen arbeiten und dann versuchen die Gegner wieder mehr zu ärgern als wir das zur Zeit tun. (Uwe)

Andreas, Andy (2), Panda (2), Chris, Frank M, Frank T(1), Gordon (2), Julian S. Joshi, Reinhold, Uwe (3/2), Volker (7)

18.11.2012|Aktuelles, Männer 2|