Feytal mA verliert nach starkem Spiel 26:32 gegen TSV Bonn rrh.

Klarer hätten die Fronten vor dem Spiel kaum sein können. Mit Blick auf die Tabelle traten an: Der zweite von oben gegen den zweiten von unten. Mit für unsere Verhältnisse voller Besetzung gingen wir dennoch konzentriert und vor allem motiviert in das Spiel.
In den ersten Spielminuten war wie so oft gegen starke Gegner in dieser Saison kaum ein Unterschied zu erkennen. Wir gestalteten das Spiel offen, konnten uns mit gutem Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreisläufer vorne teilweise sehr leicht Tore herausspielen. Auch die Außen kamen durch schönes Abräumen zu ihren Chancen.
Hinten stand die Abwehr wie immer solide, auch wenn sich die Bonner Rückraumspieler das ein oder andere Mal recht unbedrängt durchsetzen oder den Ball auf den sehr agilen und durchsetzungsstarken Kreisläufer ablegen konnten.
Gegen Ende der Halbzeit vergaben wir vorne dann zu viele Chancen, der Hüter oder der Pfosten waren oft schlicht und einfach im Weg. Halbzeitstand 13:18, doch es war knapper als es das Ergebnis vermuten lässt. Der Coach ermahnte und orakelte bereits von einer Schwächephase, die wir möglichst vermeiden sollten. Ein schlechtes Omen.
Die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte verbrachten wir dann im Tiefschlaf, es dauerte eine Weile bis wir wieder wach wurden. Unglücklicherweise waren die Bonner da aber schon auf 12 Tore Unterschied enteilt. In der letzten viertel Stunde zeigten wir nochmal Moral und legten eine schöne Serie hin. Man merkte, dass jeder noch Bock hatte. So kämpften wir uns nochmal auf 6 Tore heran, auch wenn das Aufbäumen leider zu spät kam und der Rückstand schon zu groß war. Endstand: 26:32.
Dennoch großes Kompliment an die Moral dieser Truppe!
Dass wir Handball spielen können wissen wir ja. Das sahen auch die Zuschauer, die vom bisher besten Saisonspiel sprachen. Ich stimme dem mit Ausnahme der ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit zu.
Am 17.02.18 geht es zum Auswärtsspiel zum Tabellenführer nach Niederpleis. Mit einer Einstellung wie gegen Bonn und ein wenig mehr Konzentration im Abschluss haben wir die Chance die beste Saisonleistung dort noch einmal zu toppen.

(Marco)

männl. A verliert gegen Tabellendritten

Im Spiel gegen Swisttal, den designierten Tabellendritten, zeigte sich mal wieder, was für ein Potential in dieser Mannschaft steckt.
In der ersten Halbzeit stand die Abwehr sehr gut, der läuferische und vor allem kämpferische Aufwand überraschte die Gäste, die wohl aufgrund unseres Standes in der Tabelle mit einem schlechteren Gegner gerechnet hatten. Hinten hatten wir den beweglichen und durchsetzungsstarken Rückraum der Gäste weitestgehend im Griff, vorne liefen unsere Spielzüge und Auslösehandlungen wie wir uns das gedacht hatten. Zur Halbzeit gingen wir mehr als verdient in Führung, sie hätte noch höher ausfallen können (Aus-Beute!!).
Zu Beginn der zweiten Hälfte machte sich der Aufwand der ersten Halbzeit dann endgültig bemerkbar. Die angeschlagenen Philipp und Rico mussten raus, doch aufgrund der schmalen Besetzung mit lediglich einem Auswechselspieler waren diese Pausen nicht von langer Dauer.
Zudem stellten die Gäste die Abwehr um, unsere Halben Luca und Philipp wurden kurz gedeckt. Die taktischen Vorgaben wurden nun nicht mehr konsequent umgesetzt, der Abschluss war nicht mehr immer zwingend und die 2-Minutenstrafen gaben uns den Rest.
Fazit: Gute Ansätze, bessere Disziplin im Umsetzen der taktischen Vorgaben als in den letzten Spielen, aber leider eine zu schmal besetzte Bank führten letztendlich zu einem gerechten Ergebnis (Endstand 20:27).

Damen siegen knapp in eigener Halle

Im Heimspiel gegen Rheinbach, einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, galt es insbesondere aus dem Hinspiel einiges wieder gutzumachen. Damals, als wir mit einer absoluten Notbesetzung 17:8 untergingen, haben wir unser Potenzial bei Weitem nicht ausgeschöpft.

Beim Rückspiel nun konnten wir vom Kader her fast aus dem Vollen schöpfen. Unser Trainer, der zur gleichen Zeit an seiner eigenen Karriere arbeiten musste, wurde von Jan hervorragend vertreten. Trotzdem ließ Rog es sich nehmen vor Anpfiff noch schnell in die Halle zu kommen und uns kämpferisch richtig einzustellen.

Den besseren Start erwischten definitiv wir. Nach einigen Glanzparaden von Julia und erfolgreichen Angriffen konnte wir uns mit 3:0 absetzen. Allerdings fanden wir danach oftmals keine Antworten gegen den dynamischen Angriff der Gäste, sodass es nach ca. 10 Minuten zum Ausgleich kam. Letztendlich ging Rheinbach sogar mit einer 1-Tore-Führung in die Pause.

Beim Halbzeittee war allen klar, dass wir mit mehr Aggressivität in der Abwehr – insbesondere gegen eine wuchtige Kreisläuferin und eine wendige Rückraumspielerin – sowie weniger „weggeworfener“ Bälle im Angriff dieses Spiel gewinnen konnten.

Im zweiten Durchgang neutralisierten beide Mannschaften sich weitestgehend. Definitiv profitierten wir von unserer starken Abwehr. Dies lieg auch daran, dass wir die beiden Spielzüge, die die Gäste nutzten, besser kontrollieren konnten. Nicht selten endeten die Defensivbemühungen aber in Strafwürfen, die das beste Mittel gegen uns zu sein schienen. Umgekehrt wurde unser Angriff zwar nicht dynamischer, aber besser. Nach circa 45 Minuten hatten wir den Ausgleich erzielt (12:12).

Die Schlussphase versprach dann nochmal mehr Spannung, da wir selbst das Heft wieder in die Hand genommen und 5 Minuten vor Schluss in Führung gegangen waren (16:14). Gute anderthalb Minuten vor dem Ende lagen wir bei eigenem Ballbesitz nur noch mit 1 vorne. In dieser Phase agierte Rheinbach in Unterzahl, da eine Gästespielerin verhinderte, dass wir in der eigenen Hälfte einen Freiwurf ausführen konnten. Da klar war, dass die Gäste nochmal an den Ball kommen würden, wäre ein Tor sooo wichtig gewesen. Unser Angriff endete 30 Sekunden vor Schluss aber mit einem Fehlwurf. Rheinbach – in einer letzten Auszeit nochmal vom Trainer neu eingestellt – spielte ein bisschen Profihandball und setzte die Torhüterin im Feld ein. Das Ergebnis war viel Chaos und ein Fehlwurf nach wenigen Sekunden. Den Gegenwurf von Julia auf’s leere Tor verhinderte nur noch der Pfosten. Im zweiten Anlauf der Gäste stibitzte Kiki den Ball und schickte Ka, die mit dem Schlusspfiff den 17:15 Endstand herstellte. Ein Ende wie im Fernsehen!

Das waren zwei verdiente Punkte, die gut tun für Tabelle, Moral und Karma.

(Ricarda)

29.01.2018|Aktuelles, Frauen|

Knappe Niederlage in Godesberg für die 1ste

Ersatzgeschwächt ging die Reise am Sonntag Abend nach Godesberg. Wir mussten auf Pätrick und Erik verzichten und konnten uns nicht wirklich mit Spielern der mA (Luca, du bist schon groß!) verstärken. Somit hatten wir im Rückraum eine ziemlich dünne Personaldecke und keine Shooter im Kader, was uns ziemlich limitierte in unseren Möglichkeiten gegen eine robuste Godesberger Abwehr.

Wir kamen gut in die Partie und lagen 5:2 vorne. Leider verloren wir dann im Angriff den Faden und hatten ein paar Fehler, welche Godesberg zu schnellen Toren nutzte. Bis zur Pause wechselte die Führung in einem engen Spiel 5 mal und es gab ein leistungsgerechtes Unentschieden zur Halbzeit (13:13). Wir waren gut in der Partie und zeigten eine engagierte und über weite Strecken konzentrierte Leistung.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gönnten wir uns leider 5 schwache Minuten. Es wurden leichtfertig Bälle verloren und man lag schnell mit 3 Toren hinten und hatte an dem Rückstand etwas zu knabbern. So rund 10 Minuten vor Ende konnte man dann aber nochmal egalisieren (22:22). Leider machte sich hier unsere dünne Personaldecke im Rückraum bemerkbar und innerhalb weniger Minuten zog Godesberg auf 4 Tore davon. Leider die Entscheidung in dieser Partie (Endstand 28:24). Leider wieder keine Punkte, gegen einen guten Gegner. Jedoch konnten wir uns für die Klatsche der Vorwoche wiederholen und zeigen einen Klasse Kampf bis zum Ende.

Torschützen: Roger 7, Marwin 2, Luca 6, Julian 1, Marco 6, Janik 2

(Oliver)

29.01.2018|Aktuelles, Männer 1|

Die erste verliert deutlich gegen TuS Niederpleis 2

Als erste Partie der Rückrunde stand für die 1ste die Heimpartie gegen die Zweitvertretung des TuS Niederpleis an. Ein starker und erfahrener Gegner der zudem mit einem üppigen Kader anreiste. Bei uns musste hingegen auf den personellen Engpass reagiert werden und mit Simon und Max halfen zwei Spieler der 2ten bei uns aus. Zudem gab Erik sein Debüt.

In Halbzeit 1 konnten wir lange die Partie offen halten. Erst kurz vor der Halbzeit zog die TuS davon, da wir im Angriff eine Schwächephase hatten (13:15 zur Halbzeit). Zudem hatten wir etwas Pech im Abschluss und trafen das Gebälk zu häufig. Mit der Leistung konnte man jedoch insgesamt zufrieden sein, da der Gegner sicherlich zu den besseren Mannschaften der Liga zu zählen ist.

 

Was dann in Halbzeit 2 geschah, war quasi eine Prophezeiung für das Spiel Deutschland gegen Spanien. Während wir zig technische Fehler und schwache Abschlüsse produzierten, erzielten die routinierte Gäste Tor um Tor. Am Ende bekam man eine richtige Klatsche (Endstand 20:34). Dementsprechend gab es dann auch eine klare Ansage nach Spielende. So darf man sich nicht präsentieren.

 

Torschützen: Marco 3, Pätrick 5, Julian 1, Janik 2, Simon 5, David 2, Erik 2

(Oliver)

 

29.01.2018|Aktuelles, Männer 1|

TSV Feytal 2 gewinnt souverän das Derby gegen den TVE Bad Münstereifel 2 mit 28:14 (Halbzeit 9:5)

Nach unglücklicher Niederlage in der personell angestrengten Situation des letzten Wochenendes hatten wir diesmal glücklicherweise einige Spieler mehr in unserer Besetzung. Mit Kittes und Sascha – die verletzungsbedingt aussetzen mussten – fehlten im Rückraum eigentlich nur noch 2 Akteure einer denkbaren Bestbesetzung und so blickten wir mit Zuversicht in die Partie gegen den Nachbarn.
Das Hinspiel hatten wir zwar deutlich gewonnen, dazu hatte es allerdings einer konzentrierten Leistung und Durchhaltevermögen bedurft. Somit waren wir darauf eingestellt, auch heute ordentlich investieren zu müssen, um die Punkte zu Hause einfahren zu können.
Das Fazit gleich vorneweg: Man kann sagen, dass wir diese Herangehensweise von Beginn an sehr gut verinnerlicht und auch über sehr lange Zeit auf die Platte gebracht haben. Schon die erste Aufstellung funktionierte hervoragend gegen die Gäste. Unsere Abwehr stand überaus gut, die Positionen wurden sehr konsequent abgedeckt, die Angreifer unmittelbar gestellt und auch wirklich ‘festgemacht’ – etwas das bei uns nicht immer so gut funktioniert.
Im Angriff dauerte es zwar etwas bis die Tore kontinuierlich fielen, nachdem sich aber erstmal ein gewisser Spielfluß eingestellt hatte, konnten die Münstereifeler nur noch wenig entgegensetzen. Dementsprechend setzten wir uns über Zwischenstände von 2:1 und 6:2 ab.
Gestützt auf einen sehr guten Rüd im Tor entwickelte sich unser Spiel schon früh zu unserer vollsten Zufriedenheit. Wobei allerdings das Ganze dann noch einmal kurz auf die Probe gestellt wurde, nachdem nach einer Abwehraktion Alexis mit ‘Rot’ vom Platz gestellt wurde – eine aus unserer Sicht etwas zu harte Entscheidung, der aber über alles betrachtet gut pfeifenden Schiris.
Die anschließende Unterzahl führte zu ein wenig Unordnung sowohl im Angriff als auch in der Deckung. Diese Phase nutzten die Gäste aus und es gelang ihnen den schon deutlichen Abstand noch einmal leicht zu verkürzen. Der resultierende Pausenstand danach 9:4, ein recht komfortabler Vorsprung, der deutlich die Verhätnisse wiedergab. Nur 4 Gegentore in einer Halbzeit zeigen, wie gut wir die Akteure auf der Gegenseite im Griff hatten.
Die zweite Halbzeit begann mit eigenem Ballbesitz und ein weiterhin konzentrierter Auftritt sollte seine Fortführung erfahren. Wir ließen erfreulicherweise in keinster Weise nach und schafften es sogar, unsere Tore nun noch leichter zu erzielen. Die Münstereifeler beließen es bei ihrer recht offensiven Deckungsform mit vorgezogenen Spielern, weil wir aber weiterhin den Ball gut durch unsere Reihen laufen ließen, fanden wir dadurch häufig große Lücken vor, die wir konsequent nutzten. Dazu gelangen nun auch noch einige Tempogegenstöße, so dass etwa zur Mitte der zweiten Halbzeit ein so großer Vorsprung aufgebaut war, dass wir in punkto Spielausgang nichts mehr zu befürchten hatten. Dementsprechend kamen die TVE’ler zwar noch zu ein paar Toren auf der Habenseite weil wir nicht mehr jeden Weg in der Abwehr komplett ausliefen, an der trotzdem deutlichen Niederlage konnten diese Treffer aber nichts mehr ändern.
Eine aus unserer Perspektive sehr gute Vorstellung unseres Teams. Wir hatten eine Menge Spaß in vielerlei Hinsicht…

Die Spieler:
Alexis (RA) – Gordon (LA/KL) – Kai (RA/LA) – Olli (RM/RR) – Reinhold (KL) – Rüd (TW) – Simon (RM/RR) – Steve (RA) – Uwe (LA) – Volker (RL)

(Uwe)

28.01.2018|Aktuelles, Männer 2|

TSV Feytal 2 verliert unglücklich in Bonn 22-21

Die Wiederaufname der Saison nach dem Jahreswechsel hätte besser laufen können. Zunächst hatten wir Schwierigkeiten überhaupt eine Mannschaft zu stellen: vom ohnehin schon sehr kleinen Kader fehlten mit Kittes, Sascha, Simon und Volker alle Rückraum-Halben, dazu mit Gordon und Steve noch weitere 2 Spieler die universell einsetzbar sind. Dankenswerterweise stellten sich mit den freigespielten Marco, Joshi und Patrik gleich 3 Spieler aus dem Kader der Ersten zur Verfügung – so hatten wir zumindest schonmal die Möglichkeit überhaupt in Bonn anzutreten. Das Patrik – normalerweise Torwart – dabei den Rechtsaussen gab zeigt, dass wir nicht gerade positionsgetreu denken konnten. Klar war das es schwer werden dürfte…
Umso besser kamen wir in die Partie. Unerwartet sicher und diszipliniert lief in der ersten Halbzeit der Ball durch die eigenen Reihen und die Abschlüsse wurden gut gewählt. Immer wieder schafften wir es im Angriff die Passfolgen so lang zu spielen bis die PHV2 Abwehr nicht mehr folgen konnte und sich die ein oder andere Lücke ergab. Weil die Quote bei den Abschlüssen zudem gut war, konnten wir uns bald absetzen und etwa zur Mitte der Halbzeit eine sichere Führung von bis zu 6 Toren erabeiten (2-8). Sehr hilfreich war natürlich auch, dass sowohl unsere Abwehr sehr konsequent agierte, als das auch Rüd im Tor einige der Würfe der Hausherren abwehren konnte.
Die 3 Tore Führung zur Halbzeit ließ hoffen, dass möglicherweise trotz der schlechten Voraussetzungen tatsächlich etwas mitzunehmen wäre aus Poppelsdorf. In der Halbzeitbesprechung wurde deshalb auch ausgemacht, dass wir prinzipiell den eingeschlagenen Kurs fortführen wollten.
Leider zeigte sich dann schon bald nach dem Wiederanpfiff, dass wir garnicht mehr die Chance haben würden unsere bisherige kontrollierte Spielweise beizubehalten. Es gab zwei Gründe dafür: zum einen nahmen die Hausherren Marco im Rückraum aus dem Spiel, was dazu führte, dass wir im eigenen Ballbesitz plötzlich die Ruhe verloren und häufig nicht mehr richtig unsere Positionen auf dem Feld einnahmen. Anstelle den nun größeren Platz auf dem Spielfeld auszunutzen verfielen wir leider in ‘Aktionismus’. Man versuchte nun weniger durch gutes Passen die Lücken zu schaffen als vielmehr durch Läufe die Abwehr zu durchbrechen. Dies gelang aber nur sehr selten, und das auch, weil es zusätzlich noch ein weiteres Manko gab.
Hatte der Schiedsrichter nämlich in der ersten Hälfte noch die Aktionen beider Mannschaften gleichermaßen streng und kleinlich gewertet – womit wir sehr gut klargekommen waren – folgte nun eine Phase in der wir einige Male Spieler mit Zeitstrafen verloren. Wir meinen, das nun die Wertung der Abwehraktionen bei beiden Teams oft unterschiedlich ausfiel. Zwar wurden mitunter auch vorher schon schnell Zeitstrafen ausgesprochen (das ist, so lange es beide Kontrahenden gleichmaßen betrifft auch kein Problem, darauf kann man sich einstellen), jetzt aber erfolgte praktisch mit jeder Körperberührung in der Deckung eine Hinausstellung gegen uns – die gegnerischen Aktionen wurden aber nicht so penibel bewertet. So kamen im Angriff zwei Dinge zusammen: keine Anspielstationen mehr wegen fehlender Spieler auf dem Feld und die liefen dann teils auch noch ungeordnet umher. Einen Vorwurf möchte ich allerdings keinem der Anwesenden machen. Ohne einen einzigen ‘gelernten’ Halbspieler auf dem Feld, dafür mangels Auswahl meist mit zwei Kreisläufern und einem Torhüter auf Rechtsaussen – das sind keine guten Voraussetzungen um in Unterzahlsituationen einen Spielfluss aufrecht zu erhalten. Und so kam es dann auch wie es kommen musste. Unser Pausenvorsprung war schnell aufgebraucht und etwa zur 50. Spielminute sahen wir uns sogar mit 4 Toren in Rückstand.
Diese Situation wäre eigentlich geeignet gewesen uns auseinanderbrechen zu lassen: kein eingespieltes Team – nur 6 Feldspieler im Kader (der Gegner hatte 12) – deswegen mit den Kräften ziemlich am Ende – die Schirientscheidungen nicht nachvollziehbar – Gründe entnervt aufzustecken waren gegeben. Anstelle dessen aber gab es nochmal ein spürbares Aufbäumen im Team, eine Einstellung die mir sehr gut gefallen hat!
Trotz der Müdigkeit und der Umstände gab jeder alles was noch drin war. Man warf sich in die Zweikämpfe und versuchte mit letztem Einsatz den erneuten Umschwung zu schaffen. Und tatsächlich kamen wir wieder näher heran. Man konnte deutlich spüren, dass der Gegner davon nicht unbeeindruckt blieb, denn auch dem körperlich wesentlich frischeren Team unterliefen nun erneut Fehler die wir ausnutzen konnten. Ein paar gute Aktionen von Rüd im Tor, ein paar erzwungene und verwandelte Siebenmeter, einige erarbeitete Feldtore später waren wir wieder dran und hatten in der letzten Spielminute sogar noch eine gute Gelegenheit den eigentlich verdienten Punkt festzumachen. Leider gelang das nicht und somit wurde die kämpferisch sehr gute Leistung unserer ‘Notaufstellung’ nicht angemessen belohnt. Das war wirklich sehr schade, verdient gewesen wäre es wohl in jedem Fall. Deshalb trotzdem neben dem tiefen Frust ein bisschen Zufriedenheit wegen des engagierten Auftritts. Danke nochmals an die ‘Aushelfer’.

Es spielten:

Joshi [KL] – Marco [RL/LA/RM] – Max [RR/RL] – Olli [RM/RR/RL] – Patrik [RA] – Reinhold [KL] – Rüd [TW] – Uwe [LA/RL]

(Uwe)

28.01.2018|Aktuelles, Männer 2|

weibl. A-Jugend gegen VfR Übach-Palenberg – 50 Minuten zum verdienten Sieg

Zum ersten Spiel nach der Winterpause empfingen wir den VfR Übach-Palenberg in eigener Halle. Weil wir das Hinspiel absagen mussten, trafen wir auf einen uns unbekannten Gegner. Zu unserem Glück reiste dieser nur  mit minimaler Besetzung an – schließlich hatten wir auch nur einen Auswechselspieler auf der Bank.

Leider war der Spielauftakt, wie bereits in Spielen zuvor, dadurch gekennzeichnet, das wir mental nicht ganz auf der Höhe waren. Folgerichtig gelang es dem Gegner mit 2 Toren in Führung zu gehen. Durch den holprigen Start wurde wir gezwungen unser ersten Time-Out bereits sehr früh in Anspruch zu nehmen. Die 60 Sekunden nutzten wir, um uns zu sammeln und wieder konzentriert in das weitere Spiel zu gehen. Ab jetzt nahm das Spiel dann auch seinen Verlauf. Mit einer gut stehenden Abwehr zwangen wir den Gegner in schwache Abschlusssituationen, die kein Problem für unsere Hüterin darstellten. So setzten wir uns bis zur Halbzeit um 9 Tore ab und gingen mit einem soliden 14:9 in die zweite Hälfte.

Diese startete LEIDER wieder mit unseren unkonzentrierten (=verpennten)  5 Minuten. Diese Zeit nutzte der Gegner zum Verkürzen. Allerding kamen wir wieder zügig zurück ins Spiel und konnten mit einem 28:12 2 Punkte erfolgreich nach Hause schaukeln

(David)

15.01.2018|weibliche A-Jugend|

Tonne leer, Kasse voll – Erste Papiersammlung des Jahres

Vergangenen Samstag war es wieder soweit. 4 Handballer des TSV versammelten sich um 07:30 am frühren Morgen, um gemeinsam das Feytal vom Altpapier zu befreien. Wie erwartet war denn auch die einzusammelnde Papiermenge in der ersten Sammlung nach Weihnachten überdurchschnittlich hoch. Am Ende waren 2 Presswagen bis zum Anschlag voll und alle blauen Tonnen geleert.

(Steve)

15.01.2018|Altpapier|

Zweiter Sieg in Folge: Damen erfolgreich in eigener Halle

Am 14.1. hatten wir Merl zu Gast. Wir wollten an die Leistung des letzten Spiels anknüpfen und unseren Angstgegner, gegen den wir zuletzt mit 13 Toren verloren hatten, endlich bezwingen. Das Spiel startete sehr ausgeglichen. Wir schafften es trotz ungewohnter 3:2:1 Abwehr der Merler Mädels immer ein Tor vorzulegen und nicht in Rückstand zu geraten. In den letzten Sekunden der ersten Hälfte konnten wir durch einen Steilangriff erstmals mit zwei Toren in Führung gehen (10:8). Mit diesem Puffer im Rücken gelang es uns in der zweiten Hälfte schnell den Vorsprung auf fünf Tore auszubauen. Im weiteren Verlauf standen wir sogar mit sieben Toren in Führung. Diesen Vorsprung konnten wir gegen die wurfstarken Merler jedoch nicht bis zum Schluss halten. Eine Reihe Sieben- Meter gegen uns ließen die Gäste wieder zurück ins Spiel finden und sie konnten auf drei Tore verkürzen. Es gelang ihnen aber nicht, unsere Führung einzuholen und so gewannen wir das Spiel zuletzt durch sehr viel Wille, Selbstvertrauen und einer gewaltigen Mannschaftsleistung mit 22:18.

Endlich haben wir es geschafft!!! In den nächsten Spielen geht es mit gleichem Selbstvertrauen und Willen weiter. Alle Mann- Ran !

(Kirsten)

15.01.2018|Frauen|