Knapper Sieg mit knapper Besetzung – Feytal 2 gewinnt in Godesberg mit 22:24

Erneut standen die personellen Vorzeichen für die Begegnung nicht gut. Nur sieben Feldspieler und ein Keeper bildeten das Gerüst für das Auswärtsspiel in Godesberg. Dagegen stellten die Gastgeber einen quasi vollbesetzten Kader – gut durchgemischt aus Alt und Jung. Schon zu Spielbeginn war der Plan des Gegners schnell zu erkennen: möglichst hohes Tempo anschlagen, um unseren dünnen, etwas “älteren” Kader zu ermüden. Doch der Plan ging nicht wirklich auf. Ein etwas zäher Beginn mit wenig Toren (2:2 nach knapp 10 Minuten) belegt dies. Zudem müssen wir uns – speziell in der ersten Halbzeit – eine sehr dürftige Chancenauswertung vorwerfen lassen. Eine gute Deckungsleistung, welche die Spielzüge des GTV schon frühzeitig unterband, ermöglichte uns bis zur Pause jedoch einen 3-Tore Vorsprung herauszuwerfen (8:11).
Nach der Pause folgte unsere stärkste Phase. Innerhalb von 6 Minuten konnte wir das Ergebnis auf 9:17 ausbauen – ein sehr wertvoller Vorsprung, wie sich später herausstellen sollte. Leider stellte sich danach der Schlendrian ein und Godesberg konnte auf Grund einiger unkonzentrierter Aktionen wieder auf 4 Tore aufschliessen (16:20). Beim Stand von 16:21 nach gut 53 Minute erhielt dann Torwart Rüdiger Zens für das Abfangen eines TG-Passes außerhalb des Torraums eine rote Karte, da die Schiedsrichter einen Kontakt zu einem Gegenspieler festgestellt hatten. Godesberg witterte Morgenluft und konnte gegen “ungelernte” Kräfte im Feytaler Tor auf 21:22 verkürzen. Nun schlug jedoch die Stunde von Alexis Herbst, der – im Tor agierend – einen TG abwehren konnte, der ansonsten zum Ausgleich geführt hätte. Zudem zeigte sich Oli Zdralek in der Schlussphase äußerst nervenstark und erzielte unsere letzten drei Tore quasi im Alleingang. Höhepunkt hier sicherlich der direkt verwandelte Freiwurfstrahl ins lange Eck in der letzten Spielminute, der das Endergebnis besiegelte. Auf Grund der Nerven- und Kampfstärke der angetretenen Truppe ein schöner Erfolg trotz der widrigen Umstände.

Spieler: Rüdiger Zens (Tor) – Max Junker (1), Alexis Herbst (1), Volker Tillmann (5), Simon Jansen (6), Oliver Zdralek (9/2), Uwe Kolvenbach (2) unfd Reinhold Effmert

06.11.2018|Männer 2|