HSG Siebengeb./Th. wB – TSV Feytal wB 20:20

Durch ein Nachholspiel müssen wir an diesem Wochenende zweimal auflaufen. Das Auswärtsspiel am heutigen Samstag führte uns ins Siebengebirge. Die lange Trainingspause hat uns nicht gut getan und und wir fanden im Angriff keine Lösung gegen die weitvorzogene Mitte und verloren den Ball auch viel zu häufig. In der Abwehr liessen wir dazu die Rückraumspielerinnen meist ohne Gegenwehr werfen. Schnell lagen wir mit 8:3 zurück. Wir berappelten uns aber ein wenig, liessen den Abstand dann bis zur Halbzeit nicht mehr größer werden. Zur HZ stand es 12:8 für die HSG.

In der zweiten HZ stellten wir unser System um. Im Angriff spielten wir mit 2 Kreisläuferinnen und 2 Halben und in der Abwehr standen wir jetzt vorgezogener und aggressiver. So konnten wir die Würfe größtenteils sehr gut blocken. Das funktionierte tadellos, wir legten nämlich einen 11:3 Lauf hin. Das konnte sich sehen lassen. Ballstafetten funktionierten besser und die Wechsel und Einlaufaktionen war fast immer von Erfolg gekrönt.

Beim 15:19 kam aber die große Stunde von Schiedsrichter und Zeitnehmer, die üblicherweise in meinen Spielberichten nicht erwähnt werden, es sei denn Ihre Leistung ist positiv zu bewerten. War die Linie des Schiedsrichter vorher schon nicht erkennbar, nahm sie jetzt eine krasse Wendung. Nach Beendigung der 2-Minutenstrafe zählte der Zeitnehmer mangels großer Uhr runter “drei – zwei – eins – n …”. Bei “n” lief meine Spielerin los und das hat er dann man mal gleich als Wechselfehler bezeichnet, den der Schiedsrichter mit einer erneuten 2-Minuten Strafe belegte. Meine anschliessende Diskussion mit dem Kampfgericht hat der Zeitnehmer dann dem Schiedsrichter mit “der pöbelt mich an” oder so ähnlich genannt und somit erhielt ich dann auch eine 2-Minutenstrafe (denn meine Bitte an den Schiedsrichter in der 1. HZ dass er doch bitte nicht die Laufwege meiner Halben bei 10 Meter zustellen möge, bedachte er nämlich tatsächlich mit einer gelben Karte). Und zur Krönung wurde dann eine regelgerechte Aktion von Karla mit einer 2 Minutenstrafe belegt, so dass wir auf einmal mit 3 Spielerinnen auf dem Platz standen. So konnten wir das Ergebnis natürlich nicht mehr halten, geschweige denn ausbauen und lagen 50 Sekunden vor Schluß mit 19:20 hinten. Allerdings konnten wir noch ausgleichen und durch aufopfernde Abwehrarbeit eine erneute Führung verhindern.

Die Mädels nahmen das Unentschieden mit großer Gelassenheit und Humor hin. Selbst HSG Spielerinnen kamen nach dem Spiel zu uns und haben sich für die uns zugedachte Unfairness entschuldigt. Danke dafür.

Das Spiel heute war Motivation genug für die morgige Begegnung gegen Engelskirchen. (Frank)

Anna (3), Anne (4), Annika (1), Karla (7), Isabel (3), Kira, Julia, Nicole (2)

TSV Feytal wB

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