Feytal mA verliert nach starkem Spiel 26:32 gegen TSV Bonn rrh.

Klarer hätten die Fronten vor dem Spiel kaum sein können. Mit Blick auf die Tabelle traten an: Der zweite von oben gegen den zweiten von unten. Mit für unsere Verhältnisse voller Besetzung gingen wir dennoch konzentriert und vor allem motiviert in das Spiel.
In den ersten Spielminuten war wie so oft gegen starke Gegner in dieser Saison kaum ein Unterschied zu erkennen. Wir gestalteten das Spiel offen, konnten uns mit gutem Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreisläufer vorne teilweise sehr leicht Tore herausspielen. Auch die Außen kamen durch schönes Abräumen zu ihren Chancen.
Hinten stand die Abwehr wie immer solide, auch wenn sich die Bonner Rückraumspieler das ein oder andere Mal recht unbedrängt durchsetzen oder den Ball auf den sehr agilen und durchsetzungsstarken Kreisläufer ablegen konnten.
Gegen Ende der Halbzeit vergaben wir vorne dann zu viele Chancen, der Hüter oder der Pfosten waren oft schlicht und einfach im Weg. Halbzeitstand 13:18, doch es war knapper als es das Ergebnis vermuten lässt. Der Coach ermahnte und orakelte bereits von einer Schwächephase, die wir möglichst vermeiden sollten. Ein schlechtes Omen.
Die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte verbrachten wir dann im Tiefschlaf, es dauerte eine Weile bis wir wieder wach wurden. Unglücklicherweise waren die Bonner da aber schon auf 12 Tore Unterschied enteilt. In der letzten viertel Stunde zeigten wir nochmal Moral und legten eine schöne Serie hin. Man merkte, dass jeder noch Bock hatte. So kämpften wir uns nochmal auf 6 Tore heran, auch wenn das Aufbäumen leider zu spät kam und der Rückstand schon zu groß war. Endstand: 26:32.
Dennoch großes Kompliment an die Moral dieser Truppe!
Dass wir Handball spielen können wissen wir ja. Das sahen auch die Zuschauer, die vom bisher besten Saisonspiel sprachen. Ich stimme dem mit Ausnahme der ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit zu.
Am 17.02.18 geht es zum Auswärtsspiel zum Tabellenführer nach Niederpleis. Mit einer Einstellung wie gegen Bonn und ein wenig mehr Konzentration im Abschluss haben wir die Chance die beste Saisonleistung dort noch einmal zu toppen.

(Marco)