Die TSV Zweite verliert auch das letzte der abschließenden drei Saisonspiele innerhalb der letzten Sekunden.

TSV Feytal 2 – TV Palmersheim 2 22-23

Wir hatten den letzten aufrechten Rest unseres Teams ‘zusammengekratzt’ um diese finale Partie gegen den TVP2 über die Bühne zu bringen. Durch die Verletzungen einiger Spieler innerhalb der vorherigen Begegnungen und darüber hinaus dem ein oder anderen Fehlen aufgrund von privaten Terminen o.ä., waren wir in punkto Mannschaftsstärke deutlich reduziert. Im Gegensatz zu den beiden Spielen gegen Schleiden und Bockeroth, in denen wir noch mit Macht versucht hatten um den Titel des Meisters der 2. Kreisklasse zu spielen, ging es nun aber um nichts anderes mehr als nochmal ein bisschen Handball zu spielen und einen schönen Sonntagnachmittag zu haben. Weil auch die Palmersheimer mit wenig Personal unterwegs waren und ebenso wie wir keinerlei Ambitionen mehr auf bestimmte Tabellenplätze hatten, stand dem auch nichts im Wege. 7 Feldspieler und 2 Torhüter bei uns und 7 Mann Mindestbesetzung beim Gegner traten an, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, ohne sich oder dem Sportkameraden auf der Gegenseite ein Leid anzutun…

Auf diese Weise ergab sich mit dem Anpfiff ein nur wenig inspirierendes Geplänkel, das nur noch vergleichsweise wenig mit den wirklich gutklassigen Partien der letzten Wochen zu tun hatte. Natürlich in erster Linie der fehlenden Abwehrhärte geschuldet, fielen die Treffer auf beiden Seiten ohne besonderen Kampf und Einsatz. Es reichte den jeweiligen Schützen beider Lager meist, wenn sie es nur schafften eine Aktion durch eine kurze Tempoerhöhung einzuleiten – schon war der Weg zum Tor frei und dem erfolgreichen Abschluss stand nichts mehr im Wege. Auch in punkto Torausbeute gab es keine wirklich spürbaren Unterschiede zwischen beiden Mannschaften. So blieb es eng beieinander, meist war es zunächst der TVP der mit 1-2 Toren vorlegte, später im Laufe der weiteren Partie waren es auch schonmal wir die das schafften – immer allerdings wurde man in der Folge eingefangen und das Unentschieden wieder hergestellt.

So plätscherte die Begegnung dahin und wir waren der Meinung, dass es reichen würde gegen Ende das Tempo zu erhöhen um letztendlich als Sieger vom Platz zu gehen. Im ersten Anlauf gelang das auch und eine Phase mit höherem Abwehraufwand und vermehrt abgerufener Angriffsleistung wurde belohnt, indem wir – etwa zur 50. Minute – wieder zur Führung kamen. Dann allerdings schafften wir es leider nicht diese Konzentration zu halten und anstatt nun wegzuziehen wie gewünscht, drehte sich die Sache abermals und die Gäste glichen aus bzw. gingen sogar wieder voran. So blieb es bis in die letzte Minute der Begegnung – in der wir kurzfristig nochmals zum 22-22 ausgleichen konnten, in der aber der TVP die letzte Chance zum Torwurf bekam. Verursacht durch ein Missverständnis über den aktuellen Spielstand, kam es dann zu einem völlig unbedrängten Abschluss der Gäste auf der Rechtsaussenposition und der Siegtreffer konnte von unserem allein gelassenen Torwart nicht mehr verhindert werden.

Wäre es in diesem Spiel nicht sozusagen um die ‘goldene Ananas’ gegangen, wäre diese Aktion wirklich sehr ärgerlich gewesen – so allerdings tat es nicht besonders weh den Gästen mindestens einen Punkt geschenkt zu haben.

Die Spieler:
Constantin (LA/KL), Gordon (KL), Josh (TW), Max (RA), Olli (RM/RR), Patrik (TW), Simon (RR/RM), Uwe (LA), Volker (RL)

Die letzte Partie der Saison 2015/2016 ist also gespielt. Zwar fehlt nun theoretisch noch die Begegnung gegen TuS Dollendorf 2 – zu dieser werden wir allerdings angesichts unserer derzeitigen Personallage nicht mehr antreten. Nach Stand der Dinge sollte sich durch diesen Verzicht unsererseits auch keine mögliche Wettbewerbsverzerrung ergeben können. Die Punkte die Dollendorf so definitiv dazu bekommt, führen nicht mehr zu einer Veränderung der Platzierungen der Teams im Tabellenkeller.

Ein kleines Saisonfazit

Gemessen an den objektiv eher schlechten Voraussetzungen (keine eigene Trainingszeit) haben wir eigentlich eine sehr zufriedenstellende Spielzeit hinter uns gebracht. Die Zweifel, ob wir angesichts der drastischen Erhöhung der Anzahl der Spiele von 12 (letzte Saison) auf immerhin 20 (diese Saison) nicht in Verletzungsprobleme auf Seiten unserer älteren Spieler geraten würden, waren tatsächlich unbegründet. Bis in den letzten Teil der Saison war die Bank eigentlich immer gut bis sehr gut gefüllt und erst ganz zum Schluss hat uns das Verletzungspech ein wenig gebeutelt. Dies allerdings weniger aufgrund von erhöhter Anfälligkeit der älteren Semester, als vielmehr verursacht durch im Handball eben übliche ‘Unfälle’. Auf diese Weise konnten wir lange in der Spitzengruppe der Liga mitspielen – ein Umstand der bei Betrachtung unseres Spielermaterials auch vorher durchaus möglich schien, der uns aber nicht dazu verführt hatte, nun unbedingt den eventuell denkbaren Aufstieg anzustreben. Zumindest solange wir als reine Wochenendgemeinschaft unterwegs sind, macht das auch keinen Sinn: Um in der 1. Kreisklasse Spaß zu haben und nicht ständig am Limit spielen zu müssen, bedarf es einer kontinuierlichen Arbeit. D.h. dazu müssten zunächst entsprechende Trainingsmöglichkeiten gefunden werden. Vielleicht geht da ja in der nächsten Spielzeit wieder mehr.

Wie immer bei einer zweiten Mannschaft gilt es nun zwischen den Saisons zu sehen wie die Teambildung erfolgen soll. Die Jungs, die nun bei uns ihre erste Herrensaison bestritten haben, haben das gut hinbekommen. In manchen Spielen konnte man richtig starke individuelle Leistung einbringen die uns in wichtigen Situationen weitergebracht haben. Ob nun schon ein Sprung in den Kader der ersten Mannschaft angebracht ist steht offen. Genauso bleibt zu klären, wer von dort aus den Rückzug plant, um vielleicht nicht mehr soviel Zeit in den Sport zu investieren. Es wird sicher zumindest kleinere Fluktuationen zwischen den Teams geben und erst danach wird man sehen können wo die Möglichkeiten liegen.

Das Team der Zweiten geht als solches jetzt in die Pause. Die wird hoffentlich nicht zum völligen handballerischen Stillstand führen aber zunächst Gelegenheit geben, die aktuellen Wehwehchen, aber auch die ernsthaften Verletzungen auszukurieren. Dann wird es eine gewisse Vorbereitungsphase geben (die die Zeit um die Sommerferien herum füllt) und schließlich geht es im September in die nächste Saison – hoffentlich mit mindestens genauso viel Spaß auf und neben dem Spielfeld wie es diesmal war.

In diesem Zusammenhang auch hier nochmal der Dank an jeden Einzelnen unserer TSV Feytal Handball Anhänger – also alle diejenigen, die sich für unser Tun interessieren – sei es auf den Tribünen, in unseren Texten der Homepage oder wo auch immer. Es macht uns einen riesen Spaß euch ein bisschen zu unterhalten. Vielen Dank dafür & bleibt bitte dabei! (Uwe)

TSV Feytal 2

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13.03.2016|Aktuelles, Männer 2|

Ein tolles Spiel der 2. KK – leider mit dem falschen Ausgang…

Die Zweite verliert die Spitzenpartie in Schleiden noch nach der regulären Spielzeit mit einem Tor: VfB-TSV2 26-25 (Hz. 14-15)

Es war ein echtes Spitzenspiel – nicht immer gilt das wenn die beiden Tabellenersten aufeinander treffen. Aber an diesem Sonntagabend konnte man es sicherlich behaupten. Wir waren definitiv angetreten, unsere Chancen auf die Meisterschaft aufrecht zu erhalten. Alle verfügbaren Spieler waren dabei und hochmotiviert sich für die Niederlage im Hinspiel in Mechernich zu revanchieren. Damals hatten wir uns von der eher hektischen Spielweise der Schleidener aus dem Konzept bringen lassen und waren über die gesamte Partie eigentlich nie wirklich ins Spiel hinein gekommen. Diesmal wollten wir diesen Fehler nicht machen.

Trotzdem hatten wir einen mäßigen Start und lagen nach ein paar Minuten schon mit 0-3 aus unserer Sicht zurück – und das obwohl wir weder fahrlässig noch schlecht organisiert zu Werke gingen. Kurz waren wir beeindruckt, dann zeigte sich, dass wir an diesem Abend durchaus die passenden Rezepte parat hatten. Keine Änderung in der Vorgehensweise – nur ein bisschen mehr Glück im Abschluss – und schon fielen auch für uns die ersten Tore. Sogar 4 davon in Reihenfolge!

Das wiederum beeindruckte die Gastgeber nachdrücklich, denn nun setzten wir uns in der Folge etwas ab und waren offensichtlich tatsächlich in der Lage, Spiel und Gegner besser zu kontrollieren als im Hinspiel. Der VfB aber ließ sich auch nicht komplett abschütteln. Eine sehr gute und für die zahlreichen Zuschauer beider Lager attraktive und aufregende Sache entwickelte sich somit zusehends. Die einzige Konstante dabei: bis zur Halbzeit blieben wir stets in Front. Zum Pausenpfiff war es schließlich genau ein Tor (Hz. 14-15) – einen kurzzeitigen höheren Vorsprung konnten die Hausherren mit einem Zwischensprint wieder angleichen.

Nach dem Wiederanpfiff dann unsere beste Phase. Unsere Abwehrarbeit hatte ihren Höhepunkt. Die sonst so wuchtigen und treffsicheren Halblinken und Halbrechten der Schleidener kamen dabei kaum zu Treffern. Immer wieder fand unsere 5:1 Aufstellung die richtige Abstimmung, blockte Schüsse, stahl Bälle und störte wo es nur ging. Dazu noch einige gute Abwehraktionen von Patrik im Tor und vorne einige konzentrierte Abschlüsse. Der Gegner hatte zudem in der Halbzeit den Torhüter gewechselt und dieser kam zunächst nur schwerlich ins Rollen. Die Folge war eine 5-Tore-Führung – etwa zur 45. Minute. Bis dahin hatten wir ohne Zweifel eine durchgehend tolle Partie gespielt. Vor allem kann man das feststellen, weil es gegen einen wirklich guten Gegner geschafft wurde, das spielbestimmende Team zu sein.

Dann aber eine deutlich spürbare Wende: schon einige Zeit vorher hatte sich Sascha bei einer Abwehraktion unglücklich verletzt, so dass er überhaupt nicht mehr eingreifen und seitdem nur noch auf der Bank den Kampf der beiden Teams verfolgen konnte. Eine zeitlang hatten wir das noch auffangen können, doch nun machte sich zunehmend der dadurch erhöhte Kräfteverschleiß im Team bemerkbar. Deutliche Mängel im Aufbau und Abschluss ließen die Hausherren zu leichten Ballgewinnen kommen, was zum einen dazu führte, dass der Torabstand innerhalb kürzester Zeit schmolz und – noch bedeutender – die wichtigen Schützen wieder Hoffnung schöpften. Auch das einheimische Publikum war plötzlich wieder hörbar und der neue Torhüter nutzte die wieder aufgeflammte Stimmung, um sich nun mehrfach auszuzeichnen. So kam es, dass wir uns vornehmlich durch eigene Fehler verursacht, wieder in einem vollkommen offenen ‘Gefecht’ wiederfanden.

Nun allerdings mit umgekehrten Vorzeichen: waren vorher wir mit selbstbewusstem Spiel unterwegs, waren es nun die Schleidener die druckvoll die Entscheidung suchten. Wir konnten leider nur noch defensiv dagegen halten – für mehr fehlte offensichtlich Kraft und Konzentration. Einige Zeitstrafen taten das Übrige und so fanden wir uns 2 Minuten vor Schluss beim Stand von 25-25 in eigenem Ballbesitz in der Situation, eigentlich einen Treffer machen zu müssen. Das gelang allerdings nicht, sondern wir gaben den Ball zu schnell ab.

In einer letzten Auszeit machten wir uns klar, dass wir möglicherweise nun doch noch in Rückstand geraten könnten, bei geschicktem Spiel allerdings wahrscheinlich noch selbst zu einem letzten Abschluss kommen würden. Doch auch dazu reichte die verbliebene Luft nicht mehr aus. Nur noch passiv reagierend, verpassten wir die Gelegenheit, eine zu frühe Aktion der Schleidener zu provozieren. Erst mit dem Schlusspfiff kam es zu einer Foulsituation unsererseits und einem folgenden Freiwurfpfiff. Auf halbrechter Rückraumposition hatte so Schleiden die Möglichkeit einen letzten Wurf auf unser Tor abzugeben. Wir stellten die Mauer vollständig auf, aber zu unserem Entsetzen fand der Schuß seinen Weg ungehindert in unseren Torwinkel. Damit war diese Partie, die eigentlich zwei Sieger verdient hatte, entschieden.

Was bleibt, ist den Schleidenern zu gratulieren. Sie haben nie aufgegeben und sich – angesichts der Wichtigkeit dieser Begegnung – im absolut fairen Kampf die Punkte erarbeitet. Etwas glücklich zwar, angesichts unseres wirklich guten Auftretens, aber keineswegs unverdient! Chapeau! (Uwe)

Es waren dabei (Torschützenliste von Claudia):
Constantin, Daniel (RA), Gordon 1 (LA/KL), Josh (TW), Kittes 3 (RR/RM), Max (RR), Olli (RR/RA), Patrik (TW), Reinhold 3 (KL), Sascha 3 (RM), Simon 8/2 (RR/RM), Uwe (LA), Volker 7

21.02.2016|Aktuelles, Männer 2|

Die Zweite bewältigt die erwartet schwierige Pflichtaufgabe vor der Karnevalspause erfolgreich

TSV Feytal 2 siegt gegen den Godesberger TV 2 mit 28-24 (Hz. 17-12)

Es war uns vorab klar, dass es gegen die Gäste aus Godesberg unter bestimmten Umständen nicht ganz einfach werden würde. Zwar sind es vor allem die Auswärtspartien am Rheinufer, welche uns immer wieder mal etwas schwerer fallen, doch die ‘Jungs’ aus dem Bonner Süden sind trotz ihres überschaubaren Punktekontos grundsätzlich nicht einfach zu schlagen. Es ist immer angebracht, sich voll zu konzentrieren und nichts schleifen zu lassen. Anderenfalls verlaufen diese Begegnungen enger als man es eigentlich haben müsste. Heisst im Klartext: solange man in der Lage ist den GTV auf Abstand zu halten, hat man einen angenehmen Nachmittag – auch, weil die Godesberger nicht zu besonders hartem Spiel neigen. Gelingt das aber nicht, wird die ganze Sache ‘aufwendiger’. Natürlich wollten wir genau das vermeiden. Aber zum einen ist unsere Formkurve im Augenblick definitiv nicht auf ihrem Höhepunkt – das haben die letzten Spiele durchblicken lassen, zum anderen waren wir auch nicht vollzählig besetzt. So war bereits im Vorfeld klar, dass Yannick, unser Matchwinner im Hinspiel, fehlen würde, dass Frank, die eine Hälfte unseres üblichen Torhüterduos, weiterhin verletzt fehlt und zudem Olli, ebenfalls durch Verletzung gehandicapt, wohl nicht teilnehmen würde können. Als dann aber auch noch während des Aufwärmens unser letztverbliebener Hüter Patrik plötzlich und unerwartet passen musste, gingen wir endgültig von einem echten Problem aus. Mit Gordon (unserem etatmäßigen Kreisläufer/Linksaussen) als Interims-Torhüter, gingen wir in die ersten Minuten.

Die oberste Maxime lautete demnach, durch konzentrierte Deckungsarbeit nach Möglichkeit alles von unserem Tor fernzuhalten was auch nur ansatzweise hätte torgefährlich werden können. Zu unserem Glück aber beschränkte sich auf Seiten der Godesberger an diesem Tag die Anzahl der Goalgetter auf tatsächlich nur 2 – vielleicht maximal 3 – Personen die durchgehend am Abschluss gehindert werden mussten, soviel war relativ schnell erkennbar. Und nachdem die zunächst angesetzte 6:0-Deckung noch nicht zufriedenstellend funktioniert hatte und das Spiel recht ausgeglichen war, gelang es uns danach wesentlich besser unseren Aushilfshüter vor Schüssen der Gegner zu schützen. Meist versuchten die Gäste nämlich, ihren kräftigen Linkshänder über Kreuzungen in der Mittelposition zum freien Schuss zu bringen – nach unserer Umstellung auf eine 5:1-Deckungsformation gelang das nur noch vereinzelt. Es folgten noch ein paar Gegentore über den Linksaussen, dann hatten wir auch das weitgehend im Griff. Darüber hinaus erfreulich: Etwa zur 15. Minute konnten wir Gordon von seinem ungeliebten Job erlösen. Zwar konnten wir immer noch nicht auf einen ‘gelernten’ Torwart zurückgreifen, unser RR Christoph aber war – eigentlich nur zum Zuschauen – in der Halle aufgetaucht. Wenn er verletzungsbedingt auch nicht im Feld hätte mitspielen können, für einen Einsatz zwischen den Pfosten sollte es reichen und weil er das Torwartspiel in der Vergangenheit schon manches Mal sehr ordentlich erledigt hatte, setzten wir das sofort um. Damit stiegen wiederum unsere Alternativen im Feld.

Separat auf unsere Angriffsleistung bezogen verlief das Spiel ähnlich. Hatten wir zu Beginn noch einige Schwierigkeiten mit dem gegnerischen Hüter, schafften wir es mit zunehmender Spieldauer immer häufiger ihn zu überwinden. Und waren es in der Anfangsphase noch vornehmlich Siebenmetertore die er hinnehmen musste, trafen wir nun in der Folge vermehrt aus dem laufenden Spiel. Sobald der Ball in unseren Reihen lief konnten wir zu Abschlüssen kommen und vermehrt landeten diese Bälle nun auch im Netz. Dazu brachten wir durch die verbesserte Abwehrleistung ein paar erfolgreiche Tempogegenstöße zum Abschluss, was uns bis zur Pause zu einer schon deutlichen 17-12 Führung verhalf. Auch in den ersten Minuten nach der Pause blieben wir gut im Spiel und hielten den Vorsprung. Sogar eine noch höhere Differenz konnten wir kurzzeitig herausspielen, dann aber riss der Faden ab. Wir ließen plötzlich einige Gelegenheiten aus, verloren Bälle durch unsauberes Spiel und unvorbereitete Anspiele, dazu noch ein paar technische Fehler – Resultat waren einige Gegentore des GTV 2 in Folge, ohne das wir weiter Zählbares auf die Anzeigetafel gebracht hatten.

Vielleicht waren wir uns angesichts der fortgeschrittenen Spieldauer und der deutlichen Führung zu sicher gewesen, jedenfalls schafften wir es in den verbleibenden ca. 15 Minuten bis zum Abpfiff nicht mehr den abgerissenen Spielfluss wiederherzustellen. Die Godesberger nutzten die Zeit um die vorher aus ihrer Sicht schon unangenehme Tordifferenz wieder etwas positiver zu gestalten, an einen Sieg konnten aber auch sie nicht mehr ernsthaft glauben. Sogar eine rote Karte, vergeben wenige Minuten vor Schluss, nach einer harmlosen Abwehraktion unseres Torwarts gegen einen Spieler der Gäste ausserhalb des Kreises (wohlgemerkt keine TGS Situation – keinerlei Gefährdung des Angreifers!) konnte daran nichts mehr ändern.

Ein unter Bezug auf die besondere Personalsituation wichtiger Sieg. Das war weder schön noch besonders toll herausgespielt, aber absolut verdient und – wenn man die Tabelle betrachtet – unter Umständen sehr hilfreich. Nicht das wir unbedingt in die erste Kreisklasse aufsteigen wollten (dann hätten wir in dieser Saison schon vorher ein paar Prioritäten anders setzen müssen) – aber wenn man schonmal die Möglichkeit hat, muss man natürlich versuchen einen möglichen Meistertitel anzustreben. Soviel Ehrgeiz sollte in jedem Sportler stecken, egal ob jung oder alt.

Also in der Vorausschau: Die aktuelle Situation ist so gestrickt, dass wir es in der eigenen Hand haben. Durch den gleichzeitigen Punktverlust der Schleidener gilt für uns, dass wir – sollte es uns tatsächlich gelingen alle ausstehenden 4 Spiele zu gewinnen – nicht mehr vom ‘Platz an der Sonne’ abzuhalten sind. Selbstverständlich haben wir bis dahin auch noch genau die beiden Hauptkonkurrenten Schleiden und Bockeroth zu bezwingen und das werden echte Hürden, denn beide Teams sind wirklich sehr stark. Aber ebenso selbstverständlich werden wir das angehen und Partie für Partie sehen was noch möglich bleibt – notfalls eben bis zum Schluss. (Uwe)

Es spielten (keine Torschützenliste):
Constantin (LA), Daniel (RA), Gordon (TW/KL), Kittes (TW), Max (RA/RL/RR), Reinhold (KL), Sascha (RM/RL), Simon (RR/RM), Uwe (LA), Volker (RL/RM)

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31.01.2016|Aktuelles, Männer 2|

Empfindliche Niederlage für die Zweite in Ollheim

SG Ollheim/Straßfeld 3 – TSV Feytal 2 28-23 (Hz. 14-11)

Das war gar nicht gut – und natürlich hatten wir uns das Ganze anders vorstellt. Zwar wussten wir bereits vor dieser Begegnung, dass es nicht leicht sein würde in Heimerzheim die Punkte zu entführen, allerdings dachten wir keinesfalls daran so deutlich unter unserer Normalform zu bleiben. Vorab waren drei Spieler abgekündigt: Sascha, Uwe und Yannick würden fehlen, bei Kittes hatten wir noch die Hoffnung, dass er unseren Rückraum nach langer Zeit nochmals würde verstärken können. Angesichts der fehlenden Alternativen hätte uns das auch sicherlich gut zu Gesicht gestanden. Er wollte möglicherweise noch während der Partie eintreffen – leider wurde nichts daraus.

Im Gegensatz zum Hinspiel waren die Hausherren dieses Mal wieder durch zwei bekannt gute Rückraumschützen verstärkt und wie sehr uns das im Verlauf dieses Spiels zu schaffen machen würde, war bereits innerhalb der ersten Minuten klar zu erkennen. Nur wenige Angriffe brauchte es, uns in einen 4-Tore-Rückstand zu bringen und beinahe alle diese Tore wurden von den angesprochenen Werfern erzielt. Wir hatten vorab klar ausgegeben worauf es heute ankommen würde: gute, konzentrierte Deckungsarbeit mit viel Bewegung und eine gute Quote bei den Abschlüssen. Nichts davon konnten wir letztlich auch nur ansatzweise umsetzen.
Unsere Beinarbeit startete und blieb über die gesamten 60 Minuten äußerst träge – wir brachten es in keiner Phase zusammen uns ordentlich dem Ballfluss entsprechend seitlich zu bewegen, uns miteinander abzusprechen um so gemeinsam zu agieren. Alle Anstrengung blieb, wenn überhaupt zu sehen, Einzelkampf und somit Stückwerk.

Folglich gelang es den Schützen immer wieder, mit nur einer Finte den zugeordneten Abwehrspieler stehen zu lassen und danach alleine dem Torwart entgegen zu streben. Nie konnte eine zweite Kraft zur Unterstützung dazukommen, einfach, weil man die Abwehrreihe nie in Ballnähe verdichtet hatte. Dazu zunächst eine kaum nachvollziehbare Lethargie in unserem Angriffsspiel. Gleich 4! technische Fehler bzw. Ballverluste aufgrund von unkonzentriertem Hantieren brachten wir in diesen ersten Minuten zustande. Schlimmer war aber eigentlich noch, wie das Ganze quittiert wurde. Anstatt sich nun mit einem intensivierten Bemühen dagegen zu stemmen, war meist ein noch zögerlicheres Verhalten die Folge. Sogar wenn wir die Chance hatten Tore zu erzielen, scheiterten wir bei besten Gelegenheiten. Die erste Halbzeit ging so ohne echten Umschwung zu Ende und wir hatten uns zwar ein wenig gefangen, kamen aber auch nicht mehr näher heran (Hz. 14-11).

So sollte und konnte es nicht weitergehen wenn wir hier etwas mitnehmen wollten. Beides, Abwehr- und Angriffsleistung musste deutlich verbessert werden. Weitere Wechsel in unserer Aufstellung sollten uns aufwecken und endlich ein irgendwie funktionierendes Gebilde formen, aber es gelang keine stabile Verbesserung. Möglicherweise kann man erklärend auch einige Verletzungen anführen, die das Ganze für uns schwieriger machten. Um das vorab klarzustellen: wir wollen den Gastgebern keine Absicht unterstellen, es ergaben sich allerdings de fakto während der zweiten Halbzeit in kurzer Folge einige Aktionen, bei denen immer unsere Spieler minutenlang behandelt werden mussten, teilweise zunächst vom Feld gingen und anschließend nur noch gehandicapt weiterspielen konnten. Frank, unser Hüter, musste nach einem heftigem TGS-Zusammenprall im eigenen Torraum in der 35. Minute verletzt ausgewechselt werden und konnte nicht wieder auflaufen. Das war natürlich auch nicht gerade förderlich im Hinblick auf den Fluss und das Ordnen der Gedanken.

Letztlich ging es somit prinzipiell weiter wie seit dem Beginn. Ein paar kleinen ‘Ups’, in denen wir die Chance hatten auf zwei Tore heran zu kommen, folgten mit schöner Regelmäßigkeit auch wieder ‘Downs’, in denen wir sogar in Überzahl die besten Gelegenheiten ausließen uns wieder ins Geschehen zu bringen – eine absolut verdiente Niederlage war die Konsequenz. Das ist natürlich ohnehin schade wenn man die Tabellensituation betrachtet. Wenn man dann aber auch noch im Spiel gesehen hatte, wie sich unser Jüngster – Daniel – auf seiner Rechtsaussenposition gegen die Niederlage stemmte, ist es umso ärgerlicher, dass man ihn nach dieser Begegnung nicht den Matchwinner nennen konnte – er hätte es verdient gehabt. Denn mit einer absolut bemerkenswerten Leistung ließ er seinem einzigen Fehlwurf in der Anfangsphase anschließend 8 Tore ohne weitere Fahrkarte folgen. Ganz großes Kino heute – Kompliment! Alle anderen sind aufgerufen es ihm in den nächsten Partien nachzumachen. Vielleicht ist ja in dieser Liga – in der anscheinend keiner so richtig Meister werden will – immer noch was drin für uns. Mit so einer Leistung wie heute allerdings definitiv nicht… (Uwe)

Es spielten (Torschützen aus der Erinnerung – wird korrigiert sobald der Auswertungszettel verfügbar ist):
Constantin 1 (LA) – Daniel 8 (RA) – Frank (TW) – Gordon 1 (LA/KL) – Max 1 (RA/RM) – Olli 2 (RM/RR) – Patrik (TW) – Ralf 1 (RR) – Reinhold 1 (KL) – Simon 6/2 (RM/RR/RL) – Volker 2 (RL/RM)

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24.01.2016|Aktuelles, Männer 2|

Zum Heimspielauftakt 2016 ein Arbeitssieg gegen das Tabellenschlusslicht

Die Zweite gewinnt klar gegen die HSG Rheinbach/Wormersdorf 3 (37-22)

Mit gut gefülltem Spielberichtsbogen gingen wir in das erste Heimspiel im neuen Jahr. Im Gegensatz zur verlorenen Partie der letzten Woche konnten wir diesmal aus dem Vollen schöpfen. Zwar fehlten Kittes, Leon und Yannick aber mit Marco hatten wir sogar noch Unterstützung aus dem üblichen Kader unserer 1. Mannschaft. Er nutzte die Gelegenheit, bei uns nach seiner mehrwöchigen Auszeit in der Kreisliga nun wieder etwas Wettkampfpraxis zu sammeln. Nach dem ziemlich ernüchternden Dämpfer in Troisdorf hatten wir uns natürlich im eigenen Wohnzimmer gegen die sehr junge Mannschaft der HSG etwas vorgenommen. Nach seeeehr langer Trainingspause hatten wir uns deshalb sogar nochmal zum Freitagstermin der Ersten mit einigem Personal in der Halle eingefunden um ein paar Bälle zu spielen. Das Ganze in der Hoffnung, unser zuletzt sehr holpriges Zusammenspiel wieder besser in Gang zu bekommen. Der unerfahrene und wenig körperbetont spielende Gegner kam uns insofern gerade recht. Nur falls man auf Seiten der Gäste gegenüber dem Hinspiel personelle Veränderungen vorgenommen hätte, wären wir möglicherweise nicht als Favorit in diese Begegnung gegangen. Tatsächlich aber waren es die gleichen Burschen, diesmal allerdings sogar in kleinerer Besetzung. Gerade einmal eine vollständige Aufstellung konnte Rheinbach ins Rennen schicken.

Die ersten Minuten liefen trotzdem nicht übermäßig gut für uns. Ein wenig transusig, ähnlich der Performance in Troisdorf, gingen wir ans Werk und gerieten in Rückstand. Ein paar verschlafene Bälle im Angriff, ein paar inkonsequente Aktionen in der Defensive – glücklicherweise blieb das nicht lange so fahrig. Nach ein paar Minuten kamen wir in einen besseren Rhythmus und nahmen ab sofort das Spiel in unsere Hand. Mit der erstgewählten Aufstellung gelang es uns dann bis etwa zur 15. Minute einen Mehr-Tore-Vorsprung herauszuarbeiten. Kennzeichnend war dabei ein recht ruhiger und konzentrierter Spielaufbau. Leider ging der dann im folgenden Verlauf etwas verloren. Wahrscheinlich durch die folgenden vielen Wechsel verursacht, lief nun für einige Minuten der Ball nicht mehr so wie zuvor. Das Problem blieb allerdings überschaubar und so konnten wir es uns erlauben, jedem anwesenden Spieler Einsatzminuten zu geben – auch wenn durchaus erkennbar war, dass nicht jede Zusammenstellung heute gleichermaßen miteinander harmonierte. Das lag weniger am Einsatz oder der persönlichen Qualität unserer Akteure, sondern einfach daran, dass nicht jede Charakteristik zur anderen passt: die Passfolgen liefen über weniger Stationen und auch die Zeit zwischen den Torabschlüssen wurde kürzer.

Aber obwohl es nun nicht immer so ‘rund’ aussah, blieben wir doch vorne, hatten alles im Griff und setzten uns weiter ab – das Ganze bis zum Pausenstand von 19-10 Toren. Ohne besondere Vorkommnisse in der zweiten Halbzeit sollten wir dieses Spiel für uns entscheiden können. Dies schien schon jetzt klar. Und eigentlich genauso wie gedacht lief es dann auch in der restlichen Spielzeit ab. Wir kamen tatsächlich nicht mehr in irgendwelche Schwierigkeiten was den Ausgang der Partie anging. Trotzdem kann man nicht wirklich zufrieden sein. Denn obwohl – oder vielleicht auch weil – der Gegner keine Möglichkeit hatte uns in Probleme zu zwingen, ließen wir die Dinge schleifen.

Das Endergebnis zeigt es. 37-22, das bedeutet zumindest zweierlei: 1. Wir haben die zweiten dreissig Minuten nur noch mit 6 Toren Differenz gewonnen. Das ist gegen einen unerfahrenen Gegner, der mit Mindestbesetzung antritt und zur Pause schon hoffnungslos unterlegen ist, zuwenig. Hätten wir es geschafft die Konzentration hochzuhalten, hätten wir eine noch bessere Tordifferenz in die Tabelle mitnehmen können. In solch einer Konstellation muss das der Antrieb sein um wach zu bleiben. Das wir es heute nicht immer waren, zeigt 2. die Anzahl der Gegentore – die ist angesichts der Durchschlagskraft der Rheinbacher einfach zu hoch.

Somit das Fazit des Spieltages: über alles gesehen eine ordentliche Partie unseres Teams – mehr aber auch nicht. Es gab ein paar Höhepunkte, aber längst nicht alles was wir da probiert haben war gut genug für die Aufgaben die sich uns noch stellen. Nach Abschluss der Spiele der Spitzengruppe heute, sind es nun 3 Teams mit gleicher Punktzahl die die Tabellenspitze bilden und auch weitere Anwärter auf den Titel in der 2. KK sind nicht aussichtslos entfernt… Einen dieser Anwärter, die SG Ollheim-Straßfeld, müssen wir in der nächsten Woche besuchen. Das wird sicher wieder eine ganz andere Nummer als heute. Man ist heimstark, wir sind nicht komplett und somit müssen wir besser die Dinge die in uns stecken herauskitzeln als wir das heute getan haben. (Uwe)

Es spielten (Torschützenliste von Birgit und Yannick – Danke):
Constantin (LA) – Daniel 3 (RA) – Frank (TW) – Gordon 5 (KL) – Marco 3 (RM) – Max (RA) – Olli 4/1 (RR/RM) – Patrik (TW) – Ralf 2 (RR) – Reinhold (KL) – Sascha 5 (RM/RL) – Simon 9/4 (RR/RM/RL) – Uwe 1 (LA) – Volker 5 (RL)

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17.01.2016|Aktuelles, Männer 2|

TSV Feytal 2 – HSG Sieg 2 28:22

Die Zweite gewinnt das letzte Spiel des Jahres gegen die HSG Sieg 2 mit 28-22 (Hz. 17-10)

Mit spürbar ausgedünnter Spielerliste traten wir die finale Partie in 2015 an. Gehen wir von unserem üblichen Kader der Saison aus, fehlten mit Constantin, Daniel, Kittes, Leon, Sascha und Uwe schon einige Alternativen die wir sonst haben. Im Vergleich zum Hinspiel, das wir damals in noch größerer Personalnot vor allem durch cleveres Spiel knapp gewonnen hatten, wollten wir aber heute zu Hause schon klar erkennbar machen, dass wir das stärkere Team sind.

Tatsächlich konnten wir von Beginn an unser Vorhaben recht gut untermauern: auf der einen Seite eine recht kompakte Abwehr, die wir – wie so häufig gewählt – in 5:1 Formation aufgestellt hatten, zum anderen ein vergleichsweise spielfreudiges Auftreten im Angriff. Insgesamt sah das alles sehr kontrolliert und geschmeidig aus, was da in der ersten Halbzeit ablief.

Bei eigenem Ballbesitz hatten wir endlich einmal wieder das Selbstvertrauen, darauf zu verzichten, mit jeder einzelnen Aktion den Torerfolg erzwingen zu wollen. Diese Abgeklärtheit tat unserem gesamten Auftritt sehr gut. Es ergaben sich so zahlreiche gute Abschlüsse aus Passfolgen über mehrere Positionen und auch ein paar Treffer aus den berühmten ‘gruppentaktischen Maßnahmen’ – sprich: Sperren-Absetzen etc. – waren die Folge.

Ohne respektlos vor unseren heutigen Gästen sein zu wollen, muss man allerdings auch sagen, dass wir nur auf wenig Gegenwehr trafen. Hatte man uns bei der ersten Partie durchaus noch vor das ein oder andere Problem stellen können, war das heute wirklich nur selten der Fall. Zu wenige Akteure der Gäste bewiesen diesmal echte Durchschlagskraft. Die Treffer der HSG kamen eigentlich nur dann zustande, wenn wir nicht konzentriert zur Sache gingen. Allgemein gesagt: Man spielt schonmal gegen Sportkameraden die bestimmte Dinge so gut können, dass man kein kontant wirkendes Mittel gegen sie findet – zumindest heute hatten die Gäste keinen solchen Spieler in ihren Reihen. Sowohl im Angriff als auch in der Deckung hatten wir erkennbare Vorteile und so war es nicht verwunderlich, dass praktisch während der gesamten ersten Halbzeit unser Torvorsprung anwuchs. Zuletzt waren es beim Seitenwechsel immerhin schon 7 Treffer die wir zwischen uns und die HSG Sieg 2 gebracht hatten (Hz. 17-10).

Der Vergleich beim ‘Pausentee’, zwischen dem was bis hierhin gut gelaufen war und den schwächeren Aktionen, fiel dementsprechend deutlich positiv aus. Wir wollten aber trotzdem noch ein paar Dinge verbessern. So waren in der Abwehrarbeit ein paar Unzulänglichkeiten zu beklagen, die gegen andere Gegner sicher zu deutlichen Problemen geführt hätten. Wenn das auch heute kaum dazu gereicht hätte uns auf die Verliererstraße zu bringen, müssen wir ja trotzdem an unseren vorhandenen Schwächen arbeiten. Die besondere Situation, in der wir immer noch ohne eigene Trainingszeit bestehen, erlaubt uns das natürlich ausschließlich während der Meisterschaftsspiele. Also – vorne noch etwas aufmerksamer die besser platzierten Mitspieler finden, hinten die manchmal etwas bewegungsfaule Abwehrarbeit im Zentrum verbessern – das war die Vorgabe.

…die wir im Folgenden (also während der 2. Halbzeit) vortrefflich verfehlten 🙂

Halten wir es heute mal so: Wir haben Vorweihnachtszeit und alle unsere Spieler waren offenbar schon in ihren Gedanken bei der abendlichen Weihnachtsfeier – jedenfalls kam nicht mehr allzuviel Konzentration auf das offenbar schon abgehakte Spiel zusammen.

Zwar kamen wir in der restlichen Spielzeit nie mehr in kontrete Gefahr Punkte zu lassen, die Tatsache, die letzte Halbzeit des Jahres gegen diesen Gegner mit einem Tor verloren zu haben, zeigt aber wie wenig in der Folge noch zusammenlief. In erster Linie waren es nun unsere Angriffe die die Konsequenz deutlich vermissen ließen. Viele Abschlüsse, wenig Erfolg. Es lohnt nicht wirklich über diesen Rest zu berichten. Am Ende steht ein praktisch nie gefährdeter deutlicher Sieg der insgesamt allen dennoch Spaß haben dürfte. Viele Tore auf der Trefferliste, ordentliche Einsatzzeiten für alle Anwesenden und die ein oder andere schöne Aktion brachten uns in die Stimmung, die uns am Abend des Spieltages das entspannte Feiern angenehm einleiten dürfte.

Jetzt folgt eine überschaubare Pause bis zum 10. Januar. Dann geht es mit dem Auswärtsspiel in Troisdorf wieder weiter.

Bis dahin möchten wir – die 2. Mannschaft des TSV Feytal – allen ‘Followern’, Zuschauern – aber ausdrücklich auch den gegnerischen Sportkameraden in der Liga – eine besinnliche Rest-Weihnachtszeit, ein frohes Fest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr 2016 wünschen. Alles Gute bis demnächst! (Uwe)

Es spielten (Torschützliste: bankintern):
Frank (TW), Gordon 5 (LA), Max 1 (RL/RA), Olli 1 (RR/RM), Patrik (TW), Ralf 1 (RR/RA/RM), Reinhold 3 (KL), Simon 10/4 (RR/RM/RL), Volker 3 (RL/RM), Yannick 5 (RR/RA)

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20.12.2015|Aktuelles, Männer 2|

Die Zweite gewinnt die ‘Auswärtspartie im eigenen Hause’

TuS Lülsdorf-Ranzel 2 gegen TSV Feytal 2 Endstand 20-23 (Hz. 11-13)

Das gab es so auch noch nicht. Dadurch dass die übliche Heimspielstätte der Mannschaft aus Lülsdorf-Ranzel derzeit durch Flüchtlinge belegt ist, hatte man uns im Vorfeld gebeten, dieses ‘Auswärtspiel’ bei uns austragen zu dürfen. Glücklicherweise hatten wir an diesem Wochenende noch Hallenkapazitäten frei und konnten so problemlos dieser Bitte nachkommen. Natürlich – das wollen wir ehrlicherweise nicht verschweigen – waren wir auch nicht unglücklich darüber, so die weite Anfahrt ins rechtsrheinische Niederkassel nicht antreten zu müssen. So sollte es immer sein: jemandem aus einer Patsche helfen zu können und gleichzeitig etwas davon zu haben…

Die sehr frühe Anpfiffzeit von 11:00 Uhr sorgte zunächst einmal dafür, dass unser Personal nur nach und nach ‘eintröpfelte’. Der Gegner – als ‘Hausherr’ – stand zu diesem Zeitpunkt schon in voller Besetzung auf der Platte und zog sein Aufwärmprogramm durch. Dieses Fleisskärtchen hatten wir also kampflos abgegeben – es war aber das absolut Einzige was wir in diesem Spiel ohne entschiedene Gegenwehr abgeben wollten. Nicht nur, dass wir das Hinspiel gegen diesen Gegner knapp verloren hatten obwohl wir damals eigentlich schon alle Trümpfe in der Hand hielten, nein, die LüRa 2 stand vor dem Anpfiff mit nur 2 Punkten Rückstand direkt hinter uns in der Tabelle.

Das Hinspiel hatte uns gewarnt, wir stellten uns auf einen kampfstarken Gegner ein, den wir nicht nur mit schönem Spiel würden bezwingen können. Hier war definitiv vor allem eine kämpferische Bestleistung gefragt. Unsere Belegschaft für dieses Vorhaben war erfreulich zahlreich, wir hatten wieder einmal unseren bewährten Mix aus allen Altersklassen am Start.

Die ersten Minuten entsprachen dem was wir für die ganze Begegnung erwarten durften: es startete schon eng und kampfbetont, trotzdem gingen beide Teams zunächst abgeklärt und ruhig in diese Aufgabe. Bei uns lief der Ball gleichmäßig durch alle Hände und wir verstanden es gut, die gegnerische Deckung zur Bewegung zu zwingen. Das zahlte sich aus indem wir mit guter Regelmäßigkeit Tore erzielten. Die Deckung funktionierte auch recht gut – wir hatten uns die Aktivposten auf der Gegnerseite aus dem Hinspiel gemerkt und schafften es meist ihr Spiel im Griff zu halten. Aus dem gebundenen Spiel heraus hatten wir in der ersten Halbzeit nur wenige Gegentreffer zu beklagen. Wenn überhaupt, schafften es die LüRa’s vor allem dann ihre Tore zu erzielen, wenn wir in der Vorwärtsbewegung Ballverluste oder Fehlwürfe hatten. Dann spielten sie recht konsequent schnelle Konter aus und brachten entweder in erster oder zweiter Welle die Bälle im Tor unter. Trotzdem setzten wir uns zunächst immer weiter ab – bis zum Höchststand von 5 Toren Differenz gab es keinen Grund zur Klage.

Dann aber ein gewisser Bruch im Spiel. Vielleicht verursacht durch mehrere Wechsel in unserer Aufstellung, vielleicht einfach weil die Gegner sich nun besser auf unser Spiel eingestellt hatten – die Ruhe in unserem Aufbau ging verloren. Einige uninspirierte Abschlüsse folgten, ein paar ‘freie Bälle’ wurden nicht zurückerobert, einige Situationen nicht aufmerksam erkannt und dadurch nicht für uns genutzt. Der schöne Vorsprung jedenfalls war dahin. Immerhin schafften wir es noch rechtzeitig wieder einigermaßen in die Spur zu finden und dadurch bis zum Pausenpfiff vorne zu bleiben (Hz. 11-13).

Wir wollten keinesfalls den gleichen Fehler machen wie noch im Hinspiel. Zwar hatten wir damals mit großem Kampf einen hohen Rückstand in einen zwischenzeitlichen kleinen Vorsprung verwandelt, später im Spiel mussten wir aber dem Kräfteverschleiß Tribut zollen und verloren schließlich knapp. Dieser motivierte Gegner musste stets klar auf Abstand gehalten werden um sicher die Punkte einfahren zu können.

Leider blieb es zunächst bei den guten Vorsätzen, denn unseren guten Spielfluß der Anfangsphase bekamen wir nicht mehr auf der Platte umgesetzt. Die Partie war nun völlig ausgeglichen. Beinahe über die gesamten verbleibenden 30 Minuten konnten wir uns keine entscheidenden Vorteile mehr erspielen. Zeitweise liefen wir nun sogar knappen Rückständen hinterher. Zu unserem Glück trafen aber unsere Angreifer meist genau dann wenn es richtig brenzlig wurde – teilweise auch aus Situationen heraus, die eigentlich nicht geeignet waren einen Abschluss zu suchen. So verloren wir zwar noch manches Mal die Linie, letztlich aber nie die berechtigte Aussicht auf den Sieg.

Unser größtes Plus heute war dann vermutlich auch die in der Schlußphase gezeigte Beharrlichkeit und der Wille, diese beiden Punkte mitzunehmen. Vom 17-16 (ca. 50. Minute) bis zum Endstand von 20-23 (beides aus Sicht der ‘Hausherren’ LüRa 2) waren wir einfach entschlossener und treffsicherer. Letztlich genügte eine nur kurze unkonzentrierte Phase der LüRa Spieler schließlich, um etwa zur 55. Minute herum endlich wieder 2 Tore Differenz zwischen unsere Teams auf die Anzeigetafel zu bekommen. Das war der Schlüssel zum Erfolg.

Insgesamt eine sehr dichte, kampfbetonte Begegnung zweier ähnlich starker Besetzungen, die diesmal wir für uns entscheiden konnten. Matchwinner dabei auf unserer Seite gleich mehrere Kameraden, weil sie in wichtigen Situationen unsere Fahne hoch hielten: unsere beiden Hüter Frank und Patrik mit guten Aktionen zur rechten Zeit, Sascha mit seiner Gesamt-Tore-Anzahl, Yannik und Daniel mit entscheidenden Aktionen in der ‘Crunch-Time’. Der zufriedene Gang nach dem Abpfiff – zum Dank an die Zuschauer auf der Empore – zeigte auf, wie wichtig uns diese Punkte waren. Es hat dem Team gut getan diesen engen Vergleich zu gewinnen.

Eine letzte Partie fehlt nun noch in diesem auslaufenden Jahr 2015: in der nächsten Woche, am Sonntag um 13 Uhr, das Heimspiel gegen die HSG Sieg 2 – zum Jahresabschluss hoffentlich mit vielen Zuschauern – und anschließend dem Jahresabschlußessen des gesamten Teams in geschlossener Gesellschaft. (Uwe)

Es spielten (Torschützenliste von Jan – Danke):
Constantin 1 (LA), Daniel 4 (RA), Frank (TW), Gordon 2 (KL/LA), Max (RA), Olli (RM/RR), Patrik (TW), Ralf (RR), Reinhold 2 (KL), Sascha 7 (RM/RL), Simon 1 (RL/RM/RR), Uwe (LA), Volker 1 (RL/RM), Yannick 5 (RR)

TSV Feytal 2

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13.12.2015|Aktuelles, Männer 2|

Zurück in der Spur – aber schön ist anders!

TSV 2 gewinnt mühsam gegen den TuS Dollendorf 2 mit 26-18 (Hz. 12-8)

In dieser Partie ging es zunächst einmal darum, dass wir nach zuletzt 2 sieglosen Spielen wieder einmal ein Erfolgserlebnis für uns feiern konnten. Theoretisch kam dazu der Gast aus Dollendorf gerade recht, hatten die Gegner doch bisher nicht allzu viel zählbares in der Liga erreicht: als Tabellenvorletzter mit erst 5 Pluspunkten aus 8 Spielen waren sie vor dem Anpfiff sicher eher nicht in der Favoritenrolle. Trotzdem wollten wir da nichts unterschätzen, allzu schnell – das lehrt uns die Erfahrung – wird es dann nämlich sehr schwer, ordentliches auf die Platte zu bringen. Auch wegen der etwas eingekürzten Besetzung wollten wir konzentriert in diese Nachmittagsbegegnung am 1. Adventssonntag gehen. Einfach, um uns nicht selbst unnötig in irgendwelche Schwierigkeiten zu bringen. Schließlich fehlten Kittes, Leon, Max, Ralf und Sascha – somit waren vor allem unsere Alternativen im Rückraum ein wenig knapper als gewöhnlich.

Trotzdem legten wir mit relativ ordentlicher Spielweise los und gingen in den ersten Minuten gleich mit 2 Toren in Führung. Unmittelbar wurde dabei auch klar, dass die Dollendorfer tatsächlich nicht zu den stärkeren Widersachern der 2. KK zählen. Vielleicht war diese Erkenntnis dann auch schon zu schnell in unseren Köpfen verinnerlicht, als das es noch eine Chance gegeben hätte, uns mit voller Konzentration und Einsatzfreude an diese Aufgabe heranzumachen.

Es entwickelte sich eine von uns klar dominierte, trotzdem aber auch sehr schwache Partie. Man muss garnicht in einzelne Spielszenen hineinkommentieren – nur sehr wenige Aktionen verdienten das Prädikat ‘gut gespieltes Handball’. Meist verdienten wir uns die Tore dadurch, dass einer unserer Spieler sich durchtankte, durch Glück wieder an einen schon verlorenen Ball kam oder die gegnerische Deckung wegen Überforderung eine mehr oder weniger große Lücke anbot. Wirklich herausgespielt war kein Treffer – dazu war auch der Laufweg des Balls innerhalb unseres Teams grundsätzlich zu kurz. Selten kam es zu mehr als 3-4 Pässen bevor es einen Schussversuch auf das Tor des TuS gab. Keinerlei Vorbereitung – das sah nicht nur nicht gut aus, es war auch nicht gut und wäre es ein anderer Gegner gewesen, hätten wir echte Probleme bekommen. So aber konnten wir glücklicherweise meist irgendwann doch noch einen Torerfolg verbuchen, während die Dollendorfer seltener trafen – bis zur Pause gelang es uns auf diese Weise einen 4-Tore-Vorsprung aufzubauen.

Natürlich war es angesprochen worden und wahrscheinlich hat auch jeder eingesehen, dass er (wir) nicht gut spielte(n). Trotzdem konnten wir auch nach der Pause nicht den Schalter umlegen – im Gegenteil – für eine kurze Phase um die 40. Minute herum machten wir dann auch noch vermehrt individuelle Fehler und schafften ein paar Angriffe lang keine weiteren Torerfolge. Ein kurzes Team-Timeout, in dem wir nochmal betonten, dass wir den Ball besser laufen lassen müssten, behob glücklicherweise zumindest dieses Problem. Eine echte Korrektur unseres heute wirklich schlechten Zusammenspiels brachte das aber bis zum Schlusspfiff nicht mehr.

Über das ganze Spiel betrachtet bleibt nur dieses Fazit: wir waren meist schlecht im gebundenen Spiel, hatten teils schlechte Abschlussquote, hatten einige ordentlich gespielte TGS (gute Läufe und Abschlüsse von Daniel auf rechts) und eine insgesamt halbwegs ordentliche Deckung. Für heute und diesen Gegner war das genug. Schon in der Auswärtspartie der nächsten Woche aber wird diese Qualitätsstufe ganz sicher nicht ausreichen. Mit dem Lokalderby gegen den TV Palmersheim 2 steht da eine ganz andere Anforderung auf dem Zettel. Jeder einzelne Akteur wird sich dann erheblich steigern müssen. Erst recht, da wir auch dann nicht mit unserer Bestaufstellung rechnen können – einige Spieler sind bereits im Vorfeld ‘abgekündigt’.

Es spielten (heute leider keine Torschützenliste):
Constantin (LA) – Daniel (RA) – Frank (TW) – Gordon (KL/LA) – Olli (RR/RM) – Patrick (TW) – Reinhold (KL) – Simon (RR/RM/RL) – Uwe (LA/RM) – Volker (RL) – Yannik (RR)

TSV Feytal 2

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29.11.2015|Aktuelles, Männer 2|

Niederlage gegen den HSV Bockeroth 2 – die Zweite lässt wieder Punkte liegen und verliert mit 28-22 (Hz. 12-11)

Unübersehbare Lücken im Kader ließen uns bereits vor dem Auswärtsspiel mit einem unguten Gefühl die weite Reise nach Oberpleis antreten. Aus unserem normalerweise gut gefüllten Personalreservoir fehlten Kittes, Leon, Simon, Uwe, Volker und Yannik. Kurz gesagt: vor allem, was unsere Rückraumpositionen anging, waren wir diesmal seeehr dünn besetzt. Hätten wir nicht noch Marvin’s Unterstützung erfahren – der normalerweise zum Kreis unserer 1. Mannschaft gehört, aber aktuell spielberechtigt für uns war – hätten wir wohl garnicht erst die Autos bestiegen. Und auch so hatten wir uns einiges Kopfzerbrechen gemacht, wie wir dieses Unterfangen angehen wollten.

Üblicherweise hat man nämlich in Bockeroth sehr robust spielende Mannschaften gegen sich, die, wenn man dort etwas mitnehmen will, vor allem mit körperlichem Einsatz und Cleverness bekämpft werden müssen. Das Ganze wird natürlich schwerer wenn man nur mit ‘kleiner Reisegruppe’ unterwegs ist.

Zum Spiel: Anfangs lief es überraschend gut, wir gingen mit 4-0 aus unserer Sicht in Führung, ehe die Hausherren ihren ersten Treffer markieren konnten. Auch in der Folgezeit blieb unsere Spielweise zunächst konkurrenzfähig, allerdings war schon abzusehen, dass der gute Start nicht die wahren Verhältnisse wiedergespiegelt hatte. Schnell fing sich der HSV und setzte uns nun wesentlich stärker unter Druck – und das sowohl in Abwehr als auch im Angriff.

Schon zur Mitte der ersten Halbzeit war unser Anfangsvorsprung aufgezehrt und beim 9-9 war es vorbei mit der Herrlichkeit. Über 11-9 ging es – nun mit zunehmenden Schwierigkeiten für unseren Spielaufbau – bis zum Pausenstand von 12-11 für die Bockerother.

Wir bekamen es einfach nicht mehr besser hin. Vorne waren wir zu wenig durchschlagskräftig um die kompakt und wenig zimperlich agierende Deckung zu überwinden. Hinten bekamen wir die Hauptwerfer nicht mehr durchgehend gebändigt. Man hatte uns inzwischen gut ‘ausgeguckt’, hatte sich eingestellt und wir fanden keine neuen Alternativen, sondern bemühten uns auf die stets gleiche Weise darum den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Es fehlte einfach die Entlastung, sowohl was die Möglichkeiten zur Erholung auf der Bank angeht, als auch die sonst gegebenen Varianten durch die unterschiedlichen Vorzüge der verschiedenen Spieler. Das würde ein schwerer Gang werden, soviel war da schon klar, wenn auch das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt noch eng war.

Unser Spiel wurde nun immer weniger erfolgreich. Zwei Faktoren begründeten das in der Hauptsache: zum einen die schon angesprochene Schwäche, sich gegen die teilweise nicht mit korrekten Mitteln arbeitende Abwehr der Hausherren durchzusetzen. Zum anderen die Tatsache, dass wir es nicht verstanden haben, hinten in der eigenen Deckung die Gegner mit der gleichen Härte zu ‘beackern’. Das muss man uns sicher ankreiden, wenn es darum geht zu analysieren, warum wir nicht gewinnen konnten oder die Partie zumindest knapper gestaltet zu haben. Die von den Schiedsrichtern ausgegebene Linie haben wir nicht im geringsten ausgereizt und wer gesehen hat, wie wenig selbstkontrolliert manche der gegnerischen Akteure auf dem Platz zu Werke gingen, muss uns fragen, warum wir nicht cleverer diesen Ansatz verfolgt haben. Selbst die Spieler, die uns eben in der Deckung ihre Ellbogen in die Rippen oder ins Gesicht gesetzt und danach auch noch mit Provoktionen bedacht hatten, wurden in unserer Abwehr nicht aggressiv angegangen, sondern meist laufen gelassen. Wir waren diesbezüglich definitiv zu brav und hätten unsere Gesamtchancen sicher verbessern können, wenn wir da anders – auch einmal ‘schmutziger’ agiert hätten. Damit ist definitiv kein brutales Einschreiten gemeint, aber eine Körpersprache die zeigt, dass wir uns bestimmte unsaubere Aktionen nicht gefallen lassen, hätte uns gut zu Gesicht gestanden. Anlass dazu hätten wir mehrfach gehabt.

So aber lief es immer deutlicher gegen uns und der Rückstand wuchs langsam, aber bis zum Abpiff kontinuierlich, an. Letztlich ist die Niederlage vielleicht etwas zu hoch ausgefallen wenn man den gesamten Spielverlauf betrachtet. Aber genau genommen interessiert das im Nachhinein eh keinen mehr – verloren ist verloren. Und Spaß gemacht hat das heute nur sehr begrenzt – ich glaube, dass wird jeder auf unserer Seite so sagen. Es ist allerdings auch kein Gegner dazu verpflichtet uns zu bespaßen. Das müssen wir schon selber übernehmen, scheinen genau das aber manchmal zu vergessen. Wenn wir also hätten gewinnen wollen, hätten wir es einfach nur besser machen müssen. Dazu wäre kein Zauberwerk nötig gewesen – nur ein konsequenteres Ausnützen unserer eigenen Möglichkeiten… (Uwe)

Es spielten (Torliste von Dennis – Danke!):
Daniel 2 (RA), Frank (TW), Gordon 1 (LA/KL), Marvin 1 (RM/RR), Max 3 (LA/RL), Olli 6/4 (RR/RM), Patrik (TW), Ralf 1 (RR/RM), Reinhold (KL), Sascha 8 (RL)

TSV Feytal 2

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14.11.2015|Aktuelles, Männer 2|

Alles auf ‘Reset’ – Wir müssen neu anfangen nach der Niederlage gegen den VfB Schleiden 1 (23-26)

Ein äußerst unbefriedigendes Erlebnis hatten wir beim Spiel gegen den aktuellen Spitzenreiter der 2.KK. Dabei geht es in der Hauptsache weniger um den Umstand überhaupt verloren zu haben – es geht vor allem darum wie.So war uns bereits im Vorlauf bewusst, dass die Gäste ein gutes Potential haben und nicht umsonst zum jetzigen Zeitpunkt die Liga anführen. Wir kennen die meisten Spieler der Schleidener bereits seit einigen Jahren und seitdem man den sportlich richtigen Entschluss gefasst hat, die beiden vorher mit mässigem Erfolg in der 3.KK spielenden Teams zu einem einzigen Gebilde zusammenzufügen, ist diese Mannschaft auf jeder Position zumindest einfach gut bis sehr gut besetzt.

Besonders die beiden wurfstarken Rückraum-Halben zählen sicherlich zum Besten was die 2. Kreisklasse in punkto Schussstärke zu bieten hat. Dementsprechend sollte unser Hauptaugenmerk auf diese Jungs ausgerichtet sein und es galt, zunächst sie in den Griff zu bekommen – soweit der Plan… Unser eigener Kader war beinahe komplett: nur Kittes fehlte noch verletzungsbedingt. Er war allerdings anwesend und unterstützte uns später noch auf der Bank. Ebenso wie Ralf, der auch nicht mitspielte sondern angesichts des vollen Spielberichtsbogens verzichtete und unseren Kampfgericht-Platz einnahm – vielen Dank dafür nochmal nachträglich.

Mit dieser starken Besetzung im Rücken war die Marschroute klar in unserem Kreis ausgesprochen: wir wollten heute mit größtmöglichem Einsatz klar machen, dass wir in die Spitzengruppe gehören und uns mit einem Sieg im Lokalderby für die nächsten Wochen auf Platz eins bringen. Die Anfangsphase war auf beiden Seiten recht fahrig. Über 5 Minuten und etwa 3-4 Angriffe auf beiden Seiten dauerte es bis überhaupt das erste Tor fiel. Und leider schon zu Beginn kam zum Vorschein, wo an diesem Spieltag unsere Problemzone liegen würde. Ausgerechnet mit dem Mannschaftsteil, mit dem wir sonst meist die Grundlage unserer guten Spiele legen, hatten wir heute erhebliche Schwierigkeiten. Keiner unserer Rückraumschützen war in der Lage, ordentliche Abschlüsse auf das Tor der Gäste zu bringen. Die ersten Versuche verfehlten ganz oder kamen so unplatziert auf das Tor der Gäste, dass der gegnerische Hüter über lange Zeit keine Mühe hatte seinen Kasten sauber zu halten. Zudem hatten wir in der Deckung überhaupt noch keine Zuordnung gefunden und luden ein ums andere Mal durch unsere an den Tag gelegte Passivität die beiden genannten Hauptschützen des VfB zu dynamischen Aktionen ein. Weil man ihrerseits diese auf dem Serviertablett präsentierten Chancen konsequent nutzte, blieben wir bald zurück und fanden uns etwa zur Mitte der ersten Halbzeit in einem schon lange nicht mehr erlebten 6-Tore Rückstand wieder. Das brachte uns zunächst einmal völlig aus der Fassung – kurzzeitig ging jede Ordnung verloren. Ob auf dem Feld oder auf der Bank: angesichts der völligen Ratlosigkeit, die sich in dieser Phase in unseren Angriffsbemühungen wiederspiegelte, liefen einige Minuten des Spiels nun in einer Art ‘Wachkoma’ ab. Jeder wollte sich wehement gegen das eigene Unvermögen aufbäumen und lieferte so dem Gegner häufig eine noch leichtere Gelegenheit sich auszuzeichnen. Bestes Beispiel: eine Unterzahl auf Grund eines Wechselfehlers.

Glücklicherweise war damit zunächst der Tiefpunkt überstanden und wir fanden wieder in etwas ruhigeres Fahrtwasser. Nicht, dass es nun plötzlich wesentlich besser geworden wäre, aber eine Auszeit und ein, zwei eigene Treffer brachten zumindest wieder Hoffnung auf ein besseres Gelingen in der Folge zurück. Es half dabei sich etwas zu berappeln und bis zur Pause hatten wir mit dem 10-14 wieder ‘Witterung aufgenommen’.

Die Pausenbesprechung hatte eigentlich nur ein Thema. Wir mussten es irgendwie schaffen unsere desaströse Wurfquote vergessen zu machen. Denn schon zu diesem Zeitpunkt waren sicherlich nicht weniger als 20 unserer Schüsse und ein Siebenmeterwurf erfolglos geblieben. Sollten wir diese Erfolglosigkeit im Abschluss beheben können, stand einem Sieg – den wir immer noch unbedingt einholen wollten – nichts im Wege. Die Rechnung war einfach und begründet: würden wir endlich treffen, kämen nicht nur eigene Zähler auf die Anzeige – den Schleidenern würden auch die einfachen Tore durch schnelle oder erweiterte Gegenzüge gegen die noch nicht formierte Deckung fehlen.

Wir starteten tatsächlich auch etwas besser und das gab uns zunächst Anlass zur Hoffnung auf einen Schritt hin in Richtung Normalform. Die Formation die sich nach häufiger Umstellung gegen Ende der ersten Halbzeit ergeben hatte, spielte nun recht stabil und ohne länger andauernde ‘Ausfallerscheinungen’. Es gelang einige Male den Gästen den Schneid abzukaufen und mit besserem Spiel und ein paar Gegenstößen auch im Ergebnis aufzuschließen. Bis zum 16-17 hielt dieser Trend an und wären genau zu dieser Zeit entscheidende Spielszenen konzentrierter abgelaufen, wäre es vielleicht noch interessant geworden zu sehen, ob die Schleidener eine Wende wieder zu ihren Gunsten hätten schaffen können. Leider blieb es für uns bei dieser Fragestellung, denn es gelang eben nicht vorbei zu kommen weil wieder gute Chancen ungenutzt blieben.

Im Gegenteil, einige wenige Angriffe später mussten wir abermals einem Abstand von 4 Toren hinterherlaufen. Wieder hatten wir in wichtigen Situationen nicht bis zur guten Gelegenheit abgewartet, sondern überhastet oder einfach unpräzise abgeschlossen und umgehend schnelle Gegentore gefangen. Letztlich fand keine unserer vielen an diesem Tag zusammengestellten Formationen über längere Phasen des Spiels einen echten Zugriff auf den Gegner. Immer wieder kam es zu zumindest kleinen Aussetzern und auch keiner der von der Bank aus helfenden Betreuer fand die funktionierende Zusammenstellung von Akteuren.

In den letzten Minuten blieb es bei der üblichen Tordifferenz und das Endergebnis von 23-26 zeigt zweierlei: zunächst einmal müssen wir zugeben, dass wir an diesem Tag im Lokalderby kein probates Mittel gegen unsere Gäste gefunden haben und sie zurecht gewonnen haben. Es zeigt aber auch, dass wir unseren Anspruch den Spitzenreiter abzulösen nicht unberechtigt gestellt haben. Wenn man bedenkt wie schlecht wir gespielt haben, wieviele Fehlwürfe wir hatten und wieviel besser unsere Abwehr normalerweise agieren kann, ist es beinahe verwunderlich, dass wir nur mit drei Toren Differenz verloren haben. Das blöde Gefühl, diese Partie unnötig verloren zu haben, kommt danach leider noch viel mehr hoch. Wir haben es uns definitiv selbst zuzuschreiben, vielleicht hilft uns das ja es demnächst wieder besser zu machen – hoffentlich schon in den nächsten Wochen… (Uwe)

Es spielten (Torschützenliste von Annika – Danke!):
Constantin (o.E.), Daniel 3 (RA), Frank (TW), Gordon 1 (LA), Leon 2 (RM/RR), Marvin 1 (RR), Max (LA), Olli 3/1 (RR/RM), Patrik (TW), Reinhold 1 (KL), Sascha (RL/RM), Simon 10/4 (RR/RM/RL), Uwe (LA), Volker 2 (RL/RM)

TSV Feytal 2

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08.11.2015|Aktuelles, Männer 2|