Heimspieltag in Feytal – Herren mit durchwachsenem Ergebnis

Ein Heimspieltag für alle Feytaler Mannschaften stand am vergangenen Sonntag – dem 2. Advent – auf dem Programm. Bereits früh am Tage traf dabei die 1. Herren auf den Gegner vom HV Erftstadt.  Eine klare Tendenz über den Ausgang des Spiels war dabei bereits nach der ersten Halbzeit erkennbar. Mit einer schwachen Abwehrleistung und einem teils vom Wurfpech verfolgtem Angriff lag man bereits zum Halbzeitpfiff deutlich hinten. Die eigene Spielleistung verbesserte sich dann auch nicht im Laufe der zweiten Halbzeit und so kam es zu einem ernüchternden Endstand von 22:34.

Nicht wesentlich besser startete im Anschluss die 2. Herren in ihr Spiel gegen den TSV Bonn rrh. Zwar war man hier weniger „zertreut“ als die 1. Herren zuvor – ein Rückstand von 6:11 zur Halbzeit war hier aber ebenfalls nicht die ausgegebene Zielmarke. Anders als im Spiel zuvor, gelang es den Feytalern jedoch kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit aufzudrehen und zur 46. Spielminute auf einen Gleichstand bei 13:13 aufzuschließen. Ein spannendes Spiel zum Ende – bei dem vor allem eine kampfbereite Abwehr den Gegner seiner Angriffsstärke beraubte – endete schließlich mit einem 18:16. Damit steht die 2. Herren nun hinter dem erwarteten Spitzenreiter Rheinbach III und dem Kaller SC unverändert auf Tabellenplatz 3.

(Steve)

10.12.2018|Männer 1, Männer 2|

Zweite auswärts erfolgreich gegen HSG

Erstens kommt es anders…. Zweitens als man denkt….

Eigentlich ist es müßig Woche für Woche die gleiche Leier abzuspulen: ja, wir hatten einen knapp besetzten Kader – minimal mit 7 Mann. Schon in der Vorwoche waren wir gezwungen, das schon verlegte Spiel gegen den Tabellenführer aus Rheinbach endgültig abzusagen, da nach Simons Kreuzbandriss auch Oli
angeschlagen ausfiel. So trafen sich also 7 Aufrechte am Samstagnachmittag in Kuchenheim – schon vorher um ein wenig Tiefstapelei bemüht, ob des vollzähligen und nicht unerfahrenen Kader der Gastgeber. Ziel war es zunächst Tore zu erzielen, um dem Gegner keine schnellen Gegenstöße zu ermöglichen, bei denen man unter Umständen beim Verteidigungsversuch wertvolle Körner verbrennt. Diese einzige Vorgabe wurde zu 100% umgesetzt. Fast jeder Schuss (die Quote sicher an die 90%) fand das Ziel, der Rückzug in die Deckung lief geordnet und ermöglichte konzentrierte Abwehrarbeit, die es auch dem Keeper leicht machte, zu glänzen. Fazit: 3:13 – 10 Tore Führung nach knapp 20 Minuten, der Drops war fast gelutscht. Bis zur Pause verkürzte die HSG zwar noch auf 8 (6:14), dies brachte aber keine Unruhe ins Spiel. Eben so wenig wie die Manndeckung gegen Volker ab Ende der ersten Halbzeit und zusätzlich gegen Oli ab etwa Mitte der Zweiten. Der Vorsprung blieb konstant, niemals bestand die ernsthafte Gefahr, dass das Spiel kippen könnte. Über 9:19 Mitte der zweiten Halbzeit schaukelten wir die Partie entspannt zum 15:24 Auswärtssieg nach Hause.

Tore/Spieler: Zdralek 7, Ehlen 7, Tillmann 6, Jagnow 4, Kolvenbach, Effmert, Zens

(Rüd)

03.12.2018|Männer 2|

Durchwachsenes Spiel, klarer Sieg – Feytal 2 vs Troisdorf 3 endet 23:16

Mit einem für die zweite Mannschaft des TSV vollen Kader (10 Mann) ging es am Sonntag in eigener Halle gegen die dritte Mannschaft der HSV Troisdorf. Ein Erfolg war dabei für Feytal über weite Teile des Spiels nicht sicher. Zwar konnte man sich bis zur ersten Halbzeit um 5 Tore absetzen (Halbzeitstand 14:9) doch nach der Halbzeit gelang es den Troisdorfern wieder bis auf ein Tor heranzukommen (15:14 – Minute 43). Ein an diesem Punkt des Spiels gezogenes Time-Out konnte Feytal jedoch zum reorganisieren Nutzen. In den folgenden Minuten zog man dem Gegner davon und konnte die Punkte bei einem Endstand von 23:16 in der eigenen Halle belassen. Insgesamt ein Spiel mit einigen Fehlern, dass sicherlich nicht an eine Top-Leistung heranreicht. In diesem Fall jedoch ausreichend.

Es spielten: Zens (TW); Albers (6), Göricke (1), Herbst (1), Effmert (3/1), Tillmann (4), Jagnow (2), Zdralek (3), Kolvenbach, Ehlen (3)

(Steve)

12.11.2018|Männer 2|

Knapper Sieg mit knapper Besetzung – Feytal 2 gewinnt in Godesberg mit 22:24

Erneut standen die personellen Vorzeichen für die Begegnung nicht gut. Nur sieben Feldspieler und ein Keeper bildeten das Gerüst für das Auswärtsspiel in Godesberg. Dagegen stellten die Gastgeber einen quasi vollbesetzten Kader – gut durchgemischt aus Alt und Jung. Schon zu Spielbeginn war der Plan des Gegners schnell zu erkennen: möglichst hohes Tempo anschlagen, um unseren dünnen, etwas “älteren” Kader zu ermüden. Doch der Plan ging nicht wirklich auf. Ein etwas zäher Beginn mit wenig Toren (2:2 nach knapp 10 Minuten) belegt dies. Zudem müssen wir uns – speziell in der ersten Halbzeit – eine sehr dürftige Chancenauswertung vorwerfen lassen. Eine gute Deckungsleistung, welche die Spielzüge des GTV schon frühzeitig unterband, ermöglichte uns bis zur Pause jedoch einen 3-Tore Vorsprung herauszuwerfen (8:11).
Nach der Pause folgte unsere stärkste Phase. Innerhalb von 6 Minuten konnte wir das Ergebnis auf 9:17 ausbauen – ein sehr wertvoller Vorsprung, wie sich später herausstellen sollte. Leider stellte sich danach der Schlendrian ein und Godesberg konnte auf Grund einiger unkonzentrierter Aktionen wieder auf 4 Tore aufschliessen (16:20). Beim Stand von 16:21 nach gut 53 Minute erhielt dann Torwart Rüdiger Zens für das Abfangen eines TG-Passes außerhalb des Torraums eine rote Karte, da die Schiedsrichter einen Kontakt zu einem Gegenspieler festgestellt hatten. Godesberg witterte Morgenluft und konnte gegen “ungelernte” Kräfte im Feytaler Tor auf 21:22 verkürzen. Nun schlug jedoch die Stunde von Alexis Herbst, der – im Tor agierend – einen TG abwehren konnte, der ansonsten zum Ausgleich geführt hätte. Zudem zeigte sich Oli Zdralek in der Schlussphase äußerst nervenstark und erzielte unsere letzten drei Tore quasi im Alleingang. Höhepunkt hier sicherlich der direkt verwandelte Freiwurfstrahl ins lange Eck in der letzten Spielminute, der das Endergebnis besiegelte. Auf Grund der Nerven- und Kampfstärke der angetretenen Truppe ein schöner Erfolg trotz der widrigen Umstände.

Spieler: Rüdiger Zens (Tor) – Max Junker (1), Alexis Herbst (1), Volker Tillmann (5), Simon Jansen (6), Oliver Zdralek (9/2), Uwe Kolvenbach (2) unfd Reinhold Effmert

06.11.2018|Männer 2|

2. Herren mit 3 Siegen in 8 Tagen – AAUUUFFFSSSTTTEEEIIIIGGGEEEEEEEER !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Obwohl man im Laufe einer hervorragenden Saison kurz vor Ende relativ sicher auf dem 2. Tabellenplatz stand und damit eindeutiger Aufstiegsaspirant war, galt es Ende April aus 3 Spielen noch mindestens 4 Punkte zu holen. Damit wäre dann auch rechnerisch der zweite Tabellenplatz – der Erste war bereits zu Anfang der Saison gesetzt (HSG Rheinbach) – nicht mehr gefährdet.

So trat man am 21.04. (Sa.) mit gefülltem Kader in Kuchenheim gegen die 4. Herren der HSG Euskirchen an. War das Spiel in der ersten Halbzeit durch ein starkes Auftreten unsererseits geprägt (Halbzeitstand 6:11), gelang es nicht, dieses Vorsprung über die gesamte zweite Halbzeit zu halten. Spätestens ab Minute 40 gelang es den Euskirchenern zunehmend Druck gegen einen teils unkonzentriert spielenden Feytaler Angriff aufzubauen. Als Resultat erreichten die Euskirchener kurz vor Ende den Ausgleich und Feytal stand – auf Grund einer verhängten 2-Minuten-Strafe – in Minute 59 mit nur noch 6 Spielern auf dem Feld. Den Siegtreffer erzielte dann in Minute 59:58 der gerade erst aus seiner 2-Minuten-Strafe zurückkehrende Musch (Endstand 21:22).

Bereits den folgenden Freitag ( 27.04.) traf man sich dann erneut in eigener Halle zum – nachzuholenden – Hinspiel wieder. Wie die Woche zuvor, konnte in der ersten Halbzeit klar der eigene Anspruch auf einen Aufstiegsplatz untermauert werden (Halbzeitstand 15:8). Und anders als die Woche zuvor, gelang es auch in der 2. Halbzeit diesen Vorsprung zu halten und sogar weiter auszubauen (Endstand 32:16). Damit gelang es in eigener Halle vor – für die 2. Herren gefühlten – vollen Zuschauerrängen den Aufstieg bereits am vorletzten Spieltag wasserdicht zu machen.

Das am gleiche Wochenende (Sonntag, 29.04.18)  in Mechernich durchgeführte letzte Spiel der Saison (TSV-Feytal 2 vs. HSG Sieg 3) war denn folglich für den endgültigen Tabellenplatz unbedeutend. Dennoch bildete ein souveränder 24:19 Sieg eine gute Rahmenlage, um während des anschließenden in der Halle stattfindenden Mini-Turnier der Damen den Aufstieg gemeinsam zu feiern.

(Steve)

05.05.2018|Männer 2|

TSV Feytal II gewinnt die Auswärtspartie beim direkten Verfolger TuS Niederpleis III mit 23-25 (Hz. 12-12)

Mit wieder einmal recht knapper Besetzung traten wir das im Hinblick auf die Tabellensituation wichtige Spiel in St. Augustin an. Weil mit Sascha und Volker schon zwei unserer großen Rückraumschützen fehlten, wurde unmittelbar vor der Abfahrt zum Spiel noch Christoph nach längerer Verletzungspause reaktiviert, sodass wir immerhin mit 7 Feldspielern antreten konnten. Vor dieser Begegnung galt folgendes: In der ‘Rheinbach-bereinigten’ Tabelle 🙂 sind wir aktuell der Spitzenreiter, bliebe es bei dieser Position, wären wir der zweite Aufsteiger in die 2. Kreisklasse. Die Niederpleisser Hausherren ihrerseits – nur 2 Punkte hinter uns – hatten unter Umständen auch noch die Gelegenheit diesen Platz einzunehmen und weil sie uns zudem im Hinspiel in unserer Halle geschlagen hatten mussten wir mit einiger Gegenwehr rechnen.
Unser Spiel begann zunächst verhalten, die erste Führung der TuS konnten wir aber umgehend in einen eigenen 2-Tore-Vorsprung drehen. Bei diesem Abstand blieb es für eine Weile, dann fanden wir noch besser in die Partie und in der Folge gelang es uns sogar, uns noch ein wenig weiter abzusetzen. Diese gute Phase hielt bis zum 8-4 aus unserer Sicht. Danach aber kam ein gewisser Bruch ins Spiel – etliche Unkonzentriertheiten, vor allem im Abschluss unserer Angriffe, sorgten für ein kontinuierliches Aufholen der Niederpleisser, so dass der schöne Vorsprung bis zur Pause komplett wieder aufgebraucht war. Mit dem Stand von 12-12 ging es dann in die Unterbrechung.
Klar war nach unserer Einschätzung, dass bei der gegebenen Konstellation wohl wir das ausgeglichenere Team waren und das es somit vor allem an uns selbst liegen würde die Partie zu entscheiden. Falls es uns gelingen sollte das zu Beginn gute Spiel erneut aufzuziehen, waren wir uns sicher die Punkte mitnehmen zu können.
Trotzdem war der Auftakt in die zweite Halbzeit nicht gut. Das was wir uns vorgenommen hatten, nämlich wieder ruhiger aufzubauen und die Chancen besser herauszuspielen ehe ein Wurfversuch gestartet würde, ‘brachten wir nicht auf die Platte’. Weil zudem auch noch die Hausherren ihre Deckung auf eine offensivere 5:1 Variante umstellten, gelang es ihnen nun sogar einige Male mit ihren agilen Vorgezogenen (meist gegen Simon gestellt) unsere Passfolgen abzufangen und im schnellen Gegenstoß zu Treffern zu kommen. So liefen wir einige Angriffe lang einem Rückstand hinterher – die größte Differenz lag in diesem Spielabschnitt wohl bei 3 Toren gegen uns.
Glücklicherweise behielten wir trotzdem insgesamt die Ruhe. Obwohl die TuS nun tatsächlich zeitweise versuchte mit 7 Feldspielern noch mehr Angriffsdruck aufzubauen, schaffte man es nicht uns weiter hinter sich zu lassen. Im Gegenteil. Langsam aber stetig kamen unsere Vorteile wieder zum Tragen und wir wieder zum Ausgleich.
Beim 19-19 war zunächst alles wieder offen, das Momentum aber mittlerweile klar auf unserer Seite. Ein Indiz dafür war zum Beispiel der Umstand, dass wir seitdem die Hausherren ihren Torwart mit in die Angriffe eingebunden hatten zunächst zweimal das leere Tor aus der Ferne nicht trafen, nun gegen Ende der Partie auf diese Weise allerdings auch zu zwei einfachen Torerfolgen kamen (z.B. durch Rüd’s vermutlich erstes Saisontor).
Wir zogen abermals vorbei und als etwa 2 Minuten vor dem Abpfiff eine 3-Tore Führung erzielt wurde, war der Sieg nicht mehr gefährdet. Wegen der guten kämpferischen Einstellung wohl auch ein verdienter Ausgang des Spiels.
Jetzt geht es in die Osterpause und dann schauen wir einmal ob wir auch bis zum Saisonfinale oben bleiben können…
Es spielten:
Kittes (RR/RM), Max (RA/RR), Olli (RM/RR), Reinhold (KL), Rüd (TW), Simon (RL/RM/RR), Steve (RA/LA), Uwe (LA)
(Uwe)
20.03.2018|Aktuelles, Männer 2|

Die Zweite verliert nach ordentlichem Spiel gegen den unangefochtenen Spitzenreiter TV Rheinbach III 29-36 (Hz. 14-17)

Im leichtesten Spiel der Saison ging es mit vergleichsweise gut ausgestattetem Kader von 11 Spielern ins Duell mit dem TV Rheinbach 3. Bedingt durch den ausgezeichnet besetzten Kader der Gäste gibt es in diesem Vergleich einfach nichts zu gewinnen. Der Gegner stellt hier Personal auf das Feld, welches in dieser Liga definitiv jeder Konkurrenz überlegen ist. Spieler, die zum Teil Regionalligaerfahrung haben und dort normalerweise auch noch spielen würden sind naturgemäß in dieser Spielklasse völlig unterfordert.
Nichts desto trotz hat diese Begegnung Spaß gemacht. Dies zum einen, weil wir unter Berücksichtigung unserer Möglichkeiten gut mitgespielt haben und auch muss erwähnt werden, dass die Rheinbacher keinesfalls mit ihrer deutlichen Überlegenheit prahlen, sondern sportlich fair und ernsthaft dem Gegner entgegentreten. Ehrlich, das ist sehr wohltuend.
Zum Ablauf: ähnlich wie in der Auswärtspartie beim Hinspiel kamen wir recht gut in die Begegnung. Zwar fehlten mit Kittes und Sascha genau die beiden großgewachsenen Rückraumschützen, die uns in Rheinbach mit treffsicheren Abschlüssen aus der zweiten Reihe lange im Spiel gehalten hatten, trotzdem gelang es uns mit passsicherem Spiel – diesmal eher aus der Nahwurfzone – einige Treffer zu setzen. Die Abwehr stand zudem meist ordentlich, zumindest solange es darum ging das ‘gebundene’ Spiel der Gäste zu unterbinden. Immer wenn wir aber Fehlwürfe im eigenen Angriff verzeichneten, hatten wir das Nachsehen, sobald wir gezwungen waren den schnellen Kontern der TVR3-Spieler zu folgen. Das gemeinsame Rückzugsverhalten ließ da etwas zu wünschen übrig. Erst nach einem Positionswechsel hatten wir diesbezüglich eine bessere Quote – wenn auch über die gesamte Begegnung gesehen solche Gegenstöße die insgesamt erfolgreichste Waffe im Spiel der Rheinbacher blieben. Gestützt auf einen guten Hüter und eine routiniert starke Abwehr kam es ihrerseits immer wieder zu langen Pässen auf sich freilaufende Angreifer, die dann meist sehr konsequent abschlossen. Rüd im Tor blieb dabei häufig nur das Nachsehen, sein Torwartspiel war aufgrund der guten Aktionen aus dem Spiel heraus trotzdem überdurchschnittlich gut zu nennen.
Neben diesem Fakt hielt uns das insgesamt aber meist geordnete Angriffsverhalten und eine recht gute Trefferausbeute ergebnistechnisch in Kontakt und der dementsprechend halbwegs ausgeglichene Spielverlauf zeigte sich dann auch im Halbzeitstand von 14-17 aus unserer Sicht.
Waren wir damals beim 17-17 im Hinspiel noch etwas besser bis zur Pause gefahren, gelang es uns allerdings diesmal in der zweiten Hälfte wesentlich besser im Spiel zu bleiben. Zwar mussten wir erneut zwischendurch die Tordifferenz deutlich ansteigen lassen, es gelang uns aber den Faden wieder aufzunehmen. Eine schwächere Phase, die kurz nach der Unterbrechung begonnen hatte, konnten wir durch ein paar Personalwechsel abfangen. Während der Abstand beim 22-34, etwa zur Mitte der zweiten Halbzeit, seinen Höchststand hatte, stellten wir etwas um.
Die Idee dabei war, das wir ohnehin in der Abwehr nur wenig Einfluss auf ein positives Ergebnis nehmen konnten – die Angriffsleistung der Gäste ist einfach zu gut als das wir deren Tore durch bessere Abwehrleistungen hätten verhindern könnten. Die gefundene neue Aufstellung erzielte allerdings wieder schnellere und häufigere Tore, sodass sich das Gesamtergebnis zum Schluss hin erneut erfreulicher entwickelte.
Das Schlussresultat von 29-36 schließlich sieht somit ganz wie ein ‘normales’ Handball Spielergebnis zweier Teams aus einer Liga aus, anders als Abschussszenarien mit bis zu 36 Toren Unterschied, wie gegen andere Gegner unserer Spielklasse geschehen. Ergebnisse unter 2-stelliger Differenz hat bisher noch kein anderer Mitstreiter gegen diese weit überlegene Mannschaft erreicht. Wie gesagt, dank der fairen Gegner und des gut pfeifenden Schirikameraden war es ein schöner Sonntagnachmittag-Sporttermin für uns.
Es spielten:
Alexander (RA) – Alexis (RA) – Gordon (LA/KL) – Max (RR) – Olli (RM/RR) – Reinhold (KL) – Rüd (TW) – Simon (RR/RM/RL) – Steve (RA/LA) – Uwe (LA) – Volker (RL)
(Uwe)
12.03.2018|Aktuelles, Männer 2|

Heimspieltag in Feytal: ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage

Gleich drei Mannschaften des TSV traten am Sonntag in eigener Halle zu ihren Ligaspielen an. Den Auftakt machte dabei die 1. Herren, die in der 1. Kreisliga gegen die Mannschaft des VfB Schleiden ran musste. Obwohl die Schleidener mit geschwächter Besetzung antraten – selbst der originäre Torwart fehlte den Schleidenern – , gelang es den Feytalern anfangs nicht in das Spiel zu finden. Mit wenigen ordentlich vorgetragenen Angriffen und einer schwachen Abwehrleistung geriet man in einen Rückstand, der erst in der 20. Minute beim Stand von 8:9 ausgeglichen werden konnte. Ein weiterhin enges Spiel führte schließlich zu einem Halbzeitstand von 13:13.
Startete die erste Halbzeit schwach, konnte man in der zweiten Halbzeit deutlich wegziehen und mit einem 18:13 in Führung gehen. Augenscheinlich war eine solch deutliche Führung für die eigenen Spieler zu langweilig, so dass man mit einem gekonnten Schlendrian in TSV-Manier den Gegner wieder bis zu einem 22:21 rankommen ließ. Zum Abschluss gelang es dann noch einmal mit einem starken Spiel in Führung zu gehen und bei einem Schlusstand von 28:23 deutlich 2 Punkte in eigener Halle zu behalten. “Im Fazit: 2 Punkte, aber sich nicht mit Ruhm bekleckert” (Zitat Olli)
Es spielten: Marco (5), Paetrick (5/1), Julian (7), Roger (8), Joschi (1), Phillip (2), Luca, Patrick, Lukas, David, Niklas (Debütspiel).

Ähnliche Leistung legte die 2. Herren (3. Kreisklasse) direkt im Anschluss gegen die im Mittelfeld der Tabelle stehenden Spieler des TVE Bad Honnef hin. Hatte man das Hinspiel noch mit einem deutlichen 19:30 gewonnen, stand man nach verpatzter schwacher ersten Halbzeit mit einem Halbzeitstand von 7:11 im Rückstand. Wie zuvor die 1. Herren, begann man auch hier die zweite Halbzeit mit einem starken Spiel und konnte so den Rückstand in einen 3 Tore Vorsprung (17:14) umwandeln. Leider hielt aber auch hier zur Mitte der 2. Halbzeit der Schlendrian Einzug und der Gegner konnte bis kurz vor Ende des Spieles mehrmals zum Ausgleich rankommen. Bei einem Stand von 20:19 und noch ziemlich genau einer Minute Spielzeit hätte man bei eigenem Ballbesitz diesen nun noch in den eigenen Reihen halten müssen. Leider kam es zum Ballverlust und im Zuge des gegnerischen Angriffsspiels in Minute 59:57 zu einem umstrittenen Siebenmeter für die Honnefer. Dieser wurde verwandelt und mit einem Endstand von 20:20 hielt man – trotz aller Kritik an den Schiedsrichtern, trotz einer schwachen Besetzung, trotz einer kurzeitigen Auszeit von Olli, trotz ….. – verdient nur 1 Punkt in den Händen.
Es spielten: Uwe, Volker, Olli, Simon, Niklas (Debütspiel), Gordon, Rüd, Steve.

Das dritte Spiel des Tages absolvierte die weibliche A-Jugend in der Landesliga gegen den Tabellenersten vom TuS Königsdorf. Hatte man das Hinspiel doch bereits 50:8 verloren, so war klar, dass in diesem Spiel ein Punkterfolg eher unwahrscheinlich sein sollte. Die Tatsache, dass man mit reduzierter Truppe gegen einen sehr starken Gegner antreten musste, machte die Situation dabei nicht besser. In Folge starteten die Mädels dann auch in eine eher schwache erste Halbzeit. Besser lief es dann in der zweiten Halbzeit, so dass man insgesamt bei einem Punktestand von 5:35 besser weggekommen ist, als dies Anfangs vermutet wurde.

Fazit des Gesamtspieltages aus Vereinssicht: Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man – und wenn man sich gerade nicht so sicher ist, tut es auch ein Unentschieden.

(Steve)

TSV Feytal 2 gewinnt souverän das Derby gegen den TVE Bad Münstereifel 2 mit 28:14 (Halbzeit 9:5)

Nach unglücklicher Niederlage in der personell angestrengten Situation des letzten Wochenendes hatten wir diesmal glücklicherweise einige Spieler mehr in unserer Besetzung. Mit Kittes und Sascha – die verletzungsbedingt aussetzen mussten – fehlten im Rückraum eigentlich nur noch 2 Akteure einer denkbaren Bestbesetzung und so blickten wir mit Zuversicht in die Partie gegen den Nachbarn.
Das Hinspiel hatten wir zwar deutlich gewonnen, dazu hatte es allerdings einer konzentrierten Leistung und Durchhaltevermögen bedurft. Somit waren wir darauf eingestellt, auch heute ordentlich investieren zu müssen, um die Punkte zu Hause einfahren zu können.
Das Fazit gleich vorneweg: Man kann sagen, dass wir diese Herangehensweise von Beginn an sehr gut verinnerlicht und auch über sehr lange Zeit auf die Platte gebracht haben. Schon die erste Aufstellung funktionierte hervoragend gegen die Gäste. Unsere Abwehr stand überaus gut, die Positionen wurden sehr konsequent abgedeckt, die Angreifer unmittelbar gestellt und auch wirklich ‘festgemacht’ – etwas das bei uns nicht immer so gut funktioniert.
Im Angriff dauerte es zwar etwas bis die Tore kontinuierlich fielen, nachdem sich aber erstmal ein gewisser Spielfluß eingestellt hatte, konnten die Münstereifeler nur noch wenig entgegensetzen. Dementsprechend setzten wir uns über Zwischenstände von 2:1 und 6:2 ab.
Gestützt auf einen sehr guten Rüd im Tor entwickelte sich unser Spiel schon früh zu unserer vollsten Zufriedenheit. Wobei allerdings das Ganze dann noch einmal kurz auf die Probe gestellt wurde, nachdem nach einer Abwehraktion Alexis mit ‘Rot’ vom Platz gestellt wurde – eine aus unserer Sicht etwas zu harte Entscheidung, der aber über alles betrachtet gut pfeifenden Schiris.
Die anschließende Unterzahl führte zu ein wenig Unordnung sowohl im Angriff als auch in der Deckung. Diese Phase nutzten die Gäste aus und es gelang ihnen den schon deutlichen Abstand noch einmal leicht zu verkürzen. Der resultierende Pausenstand danach 9:4, ein recht komfortabler Vorsprung, der deutlich die Verhätnisse wiedergab. Nur 4 Gegentore in einer Halbzeit zeigen, wie gut wir die Akteure auf der Gegenseite im Griff hatten.
Die zweite Halbzeit begann mit eigenem Ballbesitz und ein weiterhin konzentrierter Auftritt sollte seine Fortführung erfahren. Wir ließen erfreulicherweise in keinster Weise nach und schafften es sogar, unsere Tore nun noch leichter zu erzielen. Die Münstereifeler beließen es bei ihrer recht offensiven Deckungsform mit vorgezogenen Spielern, weil wir aber weiterhin den Ball gut durch unsere Reihen laufen ließen, fanden wir dadurch häufig große Lücken vor, die wir konsequent nutzten. Dazu gelangen nun auch noch einige Tempogegenstöße, so dass etwa zur Mitte der zweiten Halbzeit ein so großer Vorsprung aufgebaut war, dass wir in punkto Spielausgang nichts mehr zu befürchten hatten. Dementsprechend kamen die TVE’ler zwar noch zu ein paar Toren auf der Habenseite weil wir nicht mehr jeden Weg in der Abwehr komplett ausliefen, an der trotzdem deutlichen Niederlage konnten diese Treffer aber nichts mehr ändern.
Eine aus unserer Perspektive sehr gute Vorstellung unseres Teams. Wir hatten eine Menge Spaß in vielerlei Hinsicht…

Die Spieler:
Alexis (RA) – Gordon (LA/KL) – Kai (RA/LA) – Olli (RM/RR) – Reinhold (KL) – Rüd (TW) – Simon (RM/RR) – Steve (RA) – Uwe (LA) – Volker (RL)

(Uwe)

28.01.2018|Aktuelles, Männer 2|

TSV Feytal 2 verliert unglücklich in Bonn 22-21

Die Wiederaufname der Saison nach dem Jahreswechsel hätte besser laufen können. Zunächst hatten wir Schwierigkeiten überhaupt eine Mannschaft zu stellen: vom ohnehin schon sehr kleinen Kader fehlten mit Kittes, Sascha, Simon und Volker alle Rückraum-Halben, dazu mit Gordon und Steve noch weitere 2 Spieler die universell einsetzbar sind. Dankenswerterweise stellten sich mit den freigespielten Marco, Joshi und Patrik gleich 3 Spieler aus dem Kader der Ersten zur Verfügung – so hatten wir zumindest schonmal die Möglichkeit überhaupt in Bonn anzutreten. Das Patrik – normalerweise Torwart – dabei den Rechtsaussen gab zeigt, dass wir nicht gerade positionsgetreu denken konnten. Klar war das es schwer werden dürfte…
Umso besser kamen wir in die Partie. Unerwartet sicher und diszipliniert lief in der ersten Halbzeit der Ball durch die eigenen Reihen und die Abschlüsse wurden gut gewählt. Immer wieder schafften wir es im Angriff die Passfolgen so lang zu spielen bis die PHV2 Abwehr nicht mehr folgen konnte und sich die ein oder andere Lücke ergab. Weil die Quote bei den Abschlüssen zudem gut war, konnten wir uns bald absetzen und etwa zur Mitte der Halbzeit eine sichere Führung von bis zu 6 Toren erabeiten (2-8). Sehr hilfreich war natürlich auch, dass sowohl unsere Abwehr sehr konsequent agierte, als das auch Rüd im Tor einige der Würfe der Hausherren abwehren konnte.
Die 3 Tore Führung zur Halbzeit ließ hoffen, dass möglicherweise trotz der schlechten Voraussetzungen tatsächlich etwas mitzunehmen wäre aus Poppelsdorf. In der Halbzeitbesprechung wurde deshalb auch ausgemacht, dass wir prinzipiell den eingeschlagenen Kurs fortführen wollten.
Leider zeigte sich dann schon bald nach dem Wiederanpfiff, dass wir garnicht mehr die Chance haben würden unsere bisherige kontrollierte Spielweise beizubehalten. Es gab zwei Gründe dafür: zum einen nahmen die Hausherren Marco im Rückraum aus dem Spiel, was dazu führte, dass wir im eigenen Ballbesitz plötzlich die Ruhe verloren und häufig nicht mehr richtig unsere Positionen auf dem Feld einnahmen. Anstelle den nun größeren Platz auf dem Spielfeld auszunutzen verfielen wir leider in ‘Aktionismus’. Man versuchte nun weniger durch gutes Passen die Lücken zu schaffen als vielmehr durch Läufe die Abwehr zu durchbrechen. Dies gelang aber nur sehr selten, und das auch, weil es zusätzlich noch ein weiteres Manko gab.
Hatte der Schiedsrichter nämlich in der ersten Hälfte noch die Aktionen beider Mannschaften gleichermaßen streng und kleinlich gewertet – womit wir sehr gut klargekommen waren – folgte nun eine Phase in der wir einige Male Spieler mit Zeitstrafen verloren. Wir meinen, das nun die Wertung der Abwehraktionen bei beiden Teams oft unterschiedlich ausfiel. Zwar wurden mitunter auch vorher schon schnell Zeitstrafen ausgesprochen (das ist, so lange es beide Kontrahenden gleichmaßen betrifft auch kein Problem, darauf kann man sich einstellen), jetzt aber erfolgte praktisch mit jeder Körperberührung in der Deckung eine Hinausstellung gegen uns – die gegnerischen Aktionen wurden aber nicht so penibel bewertet. So kamen im Angriff zwei Dinge zusammen: keine Anspielstationen mehr wegen fehlender Spieler auf dem Feld und die liefen dann teils auch noch ungeordnet umher. Einen Vorwurf möchte ich allerdings keinem der Anwesenden machen. Ohne einen einzigen ‘gelernten’ Halbspieler auf dem Feld, dafür mangels Auswahl meist mit zwei Kreisläufern und einem Torhüter auf Rechtsaussen – das sind keine guten Voraussetzungen um in Unterzahlsituationen einen Spielfluss aufrecht zu erhalten. Und so kam es dann auch wie es kommen musste. Unser Pausenvorsprung war schnell aufgebraucht und etwa zur 50. Spielminute sahen wir uns sogar mit 4 Toren in Rückstand.
Diese Situation wäre eigentlich geeignet gewesen uns auseinanderbrechen zu lassen: kein eingespieltes Team – nur 6 Feldspieler im Kader (der Gegner hatte 12) – deswegen mit den Kräften ziemlich am Ende – die Schirientscheidungen nicht nachvollziehbar – Gründe entnervt aufzustecken waren gegeben. Anstelle dessen aber gab es nochmal ein spürbares Aufbäumen im Team, eine Einstellung die mir sehr gut gefallen hat!
Trotz der Müdigkeit und der Umstände gab jeder alles was noch drin war. Man warf sich in die Zweikämpfe und versuchte mit letztem Einsatz den erneuten Umschwung zu schaffen. Und tatsächlich kamen wir wieder näher heran. Man konnte deutlich spüren, dass der Gegner davon nicht unbeeindruckt blieb, denn auch dem körperlich wesentlich frischeren Team unterliefen nun erneut Fehler die wir ausnutzen konnten. Ein paar gute Aktionen von Rüd im Tor, ein paar erzwungene und verwandelte Siebenmeter, einige erarbeitete Feldtore später waren wir wieder dran und hatten in der letzten Spielminute sogar noch eine gute Gelegenheit den eigentlich verdienten Punkt festzumachen. Leider gelang das nicht und somit wurde die kämpferisch sehr gute Leistung unserer ‘Notaufstellung’ nicht angemessen belohnt. Das war wirklich sehr schade, verdient gewesen wäre es wohl in jedem Fall. Deshalb trotzdem neben dem tiefen Frust ein bisschen Zufriedenheit wegen des engagierten Auftritts. Danke nochmals an die ‘Aushelfer’.

Es spielten:

Joshi [KL] – Marco [RL/LA/RM] – Max [RR/RL] – Olli [RM/RR/RL] – Patrik [RA] – Reinhold [KL] – Rüd [TW] – Uwe [LA/RL]

(Uwe)

28.01.2018|Aktuelles, Männer 2|