2. Herren mit 3 Siegen in 8 Tagen – AAUUUFFFSSSTTTEEEIIIIGGGEEEEEEEER !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Obwohl man im Laufe einer hervorragenden Saison kurz vor Ende relativ sicher auf dem 2. Tabellenplatz stand und damit eindeutiger Aufstiegsaspirant war, galt es Ende April aus 3 Spielen noch mindestens 4 Punkte zu holen. Damit wäre dann auch rechnerisch der zweite Tabellenplatz – der Erste war bereits zu Anfang der Saison gesetzt (HSG Rheinbach) – nicht mehr gefährdet.

So trat man am 21.04. (Sa.) mit gefülltem Kader in Kuchenheim gegen die 4. Herren der HSG Euskirchen an. War das Spiel in der ersten Halbzeit durch ein starkes Auftreten unsererseits geprägt (Halbzeitstand 6:11), gelang es nicht, dieses Vorsprung über die gesamte zweite Halbzeit zu halten. Spätestens ab Minute 40 gelang es den Euskirchenern zunehmend Druck gegen einen teils unkonzentriert spielenden Feytaler Angriff aufzubauen. Als Resultat erreichten die Euskirchener kurz vor Ende den Ausgleich und Feytal stand – auf Grund einer verhängten 2-Minuten-Strafe – in Minute 59 mit nur noch 6 Spielern auf dem Feld. Den Siegtreffer erzielte dann in Minute 59:58 der gerade erst aus seiner 2-Minuten-Strafe zurückkehrende Musch (Endstand 21:22).

Bereits den folgenden Freitag ( 27.04.) traf man sich dann erneut in eigener Halle zum – nachzuholenden – Hinspiel wieder. Wie die Woche zuvor, konnte in der ersten Halbzeit klar der eigene Anspruch auf einen Aufstiegsplatz untermauert werden (Halbzeitstand 15:8). Und anders als die Woche zuvor, gelang es auch in der 2. Halbzeit diesen Vorsprung zu halten und sogar weiter auszubauen (Endstand 32:16). Damit gelang es in eigener Halle vor – für die 2. Herren gefühlten – vollen Zuschauerrängen den Aufstieg bereits am vorletzten Spieltag wasserdicht zu machen.

Das am gleiche Wochenende (Sonntag, 29.04.18)  in Mechernich durchgeführte letzte Spiel der Saison (TSV-Feytal 2 vs. HSG Sieg 3) war denn folglich für den endgültigen Tabellenplatz unbedeutend. Dennoch bildete ein souveränder 24:19 Sieg eine gute Rahmenlage, um während des anschließenden in der Halle stattfindenden Mini-Turnier der Damen den Aufstieg gemeinsam zu feiern.

(Steve)

05.05.2018|Aktuelles, Männer 2|

TSV Feytal II gewinnt die Auswärtspartie beim direkten Verfolger TuS Niederpleis III mit 23-25 (Hz. 12-12)

Mit wieder einmal recht knapper Besetzung traten wir das im Hinblick auf die Tabellensituation wichtige Spiel in St. Augustin an. Weil mit Sascha und Volker schon zwei unserer großen Rückraumschützen fehlten, wurde unmittelbar vor der Abfahrt zum Spiel noch Christoph nach längerer Verletzungspause reaktiviert, sodass wir immerhin mit 7 Feldspielern antreten konnten. Vor dieser Begegnung galt folgendes: In der ‘Rheinbach-bereinigten’ Tabelle 🙂 sind wir aktuell der Spitzenreiter, bliebe es bei dieser Position, wären wir der zweite Aufsteiger in die 2. Kreisklasse. Die Niederpleisser Hausherren ihrerseits – nur 2 Punkte hinter uns – hatten unter Umständen auch noch die Gelegenheit diesen Platz einzunehmen und weil sie uns zudem im Hinspiel in unserer Halle geschlagen hatten mussten wir mit einiger Gegenwehr rechnen.
Unser Spiel begann zunächst verhalten, die erste Führung der TuS konnten wir aber umgehend in einen eigenen 2-Tore-Vorsprung drehen. Bei diesem Abstand blieb es für eine Weile, dann fanden wir noch besser in die Partie und in der Folge gelang es uns sogar, uns noch ein wenig weiter abzusetzen. Diese gute Phase hielt bis zum 8-4 aus unserer Sicht. Danach aber kam ein gewisser Bruch ins Spiel – etliche Unkonzentriertheiten, vor allem im Abschluss unserer Angriffe, sorgten für ein kontinuierliches Aufholen der Niederpleisser, so dass der schöne Vorsprung bis zur Pause komplett wieder aufgebraucht war. Mit dem Stand von 12-12 ging es dann in die Unterbrechung.
Klar war nach unserer Einschätzung, dass bei der gegebenen Konstellation wohl wir das ausgeglichenere Team waren und das es somit vor allem an uns selbst liegen würde die Partie zu entscheiden. Falls es uns gelingen sollte das zu Beginn gute Spiel erneut aufzuziehen, waren wir uns sicher die Punkte mitnehmen zu können.
Trotzdem war der Auftakt in die zweite Halbzeit nicht gut. Das was wir uns vorgenommen hatten, nämlich wieder ruhiger aufzubauen und die Chancen besser herauszuspielen ehe ein Wurfversuch gestartet würde, ‘brachten wir nicht auf die Platte’. Weil zudem auch noch die Hausherren ihre Deckung auf eine offensivere 5:1 Variante umstellten, gelang es ihnen nun sogar einige Male mit ihren agilen Vorgezogenen (meist gegen Simon gestellt) unsere Passfolgen abzufangen und im schnellen Gegenstoß zu Treffern zu kommen. So liefen wir einige Angriffe lang einem Rückstand hinterher – die größte Differenz lag in diesem Spielabschnitt wohl bei 3 Toren gegen uns.
Glücklicherweise behielten wir trotzdem insgesamt die Ruhe. Obwohl die TuS nun tatsächlich zeitweise versuchte mit 7 Feldspielern noch mehr Angriffsdruck aufzubauen, schaffte man es nicht uns weiter hinter sich zu lassen. Im Gegenteil. Langsam aber stetig kamen unsere Vorteile wieder zum Tragen und wir wieder zum Ausgleich.
Beim 19-19 war zunächst alles wieder offen, das Momentum aber mittlerweile klar auf unserer Seite. Ein Indiz dafür war zum Beispiel der Umstand, dass wir seitdem die Hausherren ihren Torwart mit in die Angriffe eingebunden hatten zunächst zweimal das leere Tor aus der Ferne nicht trafen, nun gegen Ende der Partie auf diese Weise allerdings auch zu zwei einfachen Torerfolgen kamen (z.B. durch Rüd’s vermutlich erstes Saisontor).
Wir zogen abermals vorbei und als etwa 2 Minuten vor dem Abpfiff eine 3-Tore Führung erzielt wurde, war der Sieg nicht mehr gefährdet. Wegen der guten kämpferischen Einstellung wohl auch ein verdienter Ausgang des Spiels.
Jetzt geht es in die Osterpause und dann schauen wir einmal ob wir auch bis zum Saisonfinale oben bleiben können…
Es spielten:
Kittes (RR/RM), Max (RA/RR), Olli (RM/RR), Reinhold (KL), Rüd (TW), Simon (RL/RM/RR), Steve (RA/LA), Uwe (LA)
(Uwe)
20.03.2018|Aktuelles, Männer 2|

Die Zweite verliert nach ordentlichem Spiel gegen den unangefochtenen Spitzenreiter TV Rheinbach III 29-36 (Hz. 14-17)

Im leichtesten Spiel der Saison ging es mit vergleichsweise gut ausgestattetem Kader von 11 Spielern ins Duell mit dem TV Rheinbach 3. Bedingt durch den ausgezeichnet besetzten Kader der Gäste gibt es in diesem Vergleich einfach nichts zu gewinnen. Der Gegner stellt hier Personal auf das Feld, welches in dieser Liga definitiv jeder Konkurrenz überlegen ist. Spieler, die zum Teil Regionalligaerfahrung haben und dort normalerweise auch noch spielen würden sind naturgemäß in dieser Spielklasse völlig unterfordert.
Nichts desto trotz hat diese Begegnung Spaß gemacht. Dies zum einen, weil wir unter Berücksichtigung unserer Möglichkeiten gut mitgespielt haben und auch muss erwähnt werden, dass die Rheinbacher keinesfalls mit ihrer deutlichen Überlegenheit prahlen, sondern sportlich fair und ernsthaft dem Gegner entgegentreten. Ehrlich, das ist sehr wohltuend.
Zum Ablauf: ähnlich wie in der Auswärtspartie beim Hinspiel kamen wir recht gut in die Begegnung. Zwar fehlten mit Kittes und Sascha genau die beiden großgewachsenen Rückraumschützen, die uns in Rheinbach mit treffsicheren Abschlüssen aus der zweiten Reihe lange im Spiel gehalten hatten, trotzdem gelang es uns mit passsicherem Spiel – diesmal eher aus der Nahwurfzone – einige Treffer zu setzen. Die Abwehr stand zudem meist ordentlich, zumindest solange es darum ging das ‘gebundene’ Spiel der Gäste zu unterbinden. Immer wenn wir aber Fehlwürfe im eigenen Angriff verzeichneten, hatten wir das Nachsehen, sobald wir gezwungen waren den schnellen Kontern der TVR3-Spieler zu folgen. Das gemeinsame Rückzugsverhalten ließ da etwas zu wünschen übrig. Erst nach einem Positionswechsel hatten wir diesbezüglich eine bessere Quote – wenn auch über die gesamte Begegnung gesehen solche Gegenstöße die insgesamt erfolgreichste Waffe im Spiel der Rheinbacher blieben. Gestützt auf einen guten Hüter und eine routiniert starke Abwehr kam es ihrerseits immer wieder zu langen Pässen auf sich freilaufende Angreifer, die dann meist sehr konsequent abschlossen. Rüd im Tor blieb dabei häufig nur das Nachsehen, sein Torwartspiel war aufgrund der guten Aktionen aus dem Spiel heraus trotzdem überdurchschnittlich gut zu nennen.
Neben diesem Fakt hielt uns das insgesamt aber meist geordnete Angriffsverhalten und eine recht gute Trefferausbeute ergebnistechnisch in Kontakt und der dementsprechend halbwegs ausgeglichene Spielverlauf zeigte sich dann auch im Halbzeitstand von 14-17 aus unserer Sicht.
Waren wir damals beim 17-17 im Hinspiel noch etwas besser bis zur Pause gefahren, gelang es uns allerdings diesmal in der zweiten Hälfte wesentlich besser im Spiel zu bleiben. Zwar mussten wir erneut zwischendurch die Tordifferenz deutlich ansteigen lassen, es gelang uns aber den Faden wieder aufzunehmen. Eine schwächere Phase, die kurz nach der Unterbrechung begonnen hatte, konnten wir durch ein paar Personalwechsel abfangen. Während der Abstand beim 22-34, etwa zur Mitte der zweiten Halbzeit, seinen Höchststand hatte, stellten wir etwas um.
Die Idee dabei war, das wir ohnehin in der Abwehr nur wenig Einfluss auf ein positives Ergebnis nehmen konnten – die Angriffsleistung der Gäste ist einfach zu gut als das wir deren Tore durch bessere Abwehrleistungen hätten verhindern könnten. Die gefundene neue Aufstellung erzielte allerdings wieder schnellere und häufigere Tore, sodass sich das Gesamtergebnis zum Schluss hin erneut erfreulicher entwickelte.
Das Schlussresultat von 29-36 schließlich sieht somit ganz wie ein ‘normales’ Handball Spielergebnis zweier Teams aus einer Liga aus, anders als Abschussszenarien mit bis zu 36 Toren Unterschied, wie gegen andere Gegner unserer Spielklasse geschehen. Ergebnisse unter 2-stelliger Differenz hat bisher noch kein anderer Mitstreiter gegen diese weit überlegene Mannschaft erreicht. Wie gesagt, dank der fairen Gegner und des gut pfeifenden Schirikameraden war es ein schöner Sonntagnachmittag-Sporttermin für uns.
Es spielten:
Alexander (RA) – Alexis (RA) – Gordon (LA/KL) – Max (RR) – Olli (RM/RR) – Reinhold (KL) – Rüd (TW) – Simon (RR/RM/RL) – Steve (RA/LA) – Uwe (LA) – Volker (RL)
(Uwe)
12.03.2018|Aktuelles, Männer 2|

Heimspieltag in Feytal: ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage

Gleich drei Mannschaften des TSV traten am Sonntag in eigener Halle zu ihren Ligaspielen an. Den Auftakt machte dabei die 1. Herren, die in der 1. Kreisliga gegen die Mannschaft des VfB Schleiden ran musste. Obwohl die Schleidener mit geschwächter Besetzung antraten – selbst der originäre Torwart fehlte den Schleidenern – , gelang es den Feytalern anfangs nicht in das Spiel zu finden. Mit wenigen ordentlich vorgetragenen Angriffen und einer schwachen Abwehrleistung geriet man in einen Rückstand, der erst in der 20. Minute beim Stand von 8:9 ausgeglichen werden konnte. Ein weiterhin enges Spiel führte schließlich zu einem Halbzeitstand von 13:13.
Startete die erste Halbzeit schwach, konnte man in der zweiten Halbzeit deutlich wegziehen und mit einem 18:13 in Führung gehen. Augenscheinlich war eine solch deutliche Führung für die eigenen Spieler zu langweilig, so dass man mit einem gekonnten Schlendrian in TSV-Manier den Gegner wieder bis zu einem 22:21 rankommen ließ. Zum Abschluss gelang es dann noch einmal mit einem starken Spiel in Führung zu gehen und bei einem Schlusstand von 28:23 deutlich 2 Punkte in eigener Halle zu behalten. “Im Fazit: 2 Punkte, aber sich nicht mit Ruhm bekleckert” (Zitat Olli)
Es spielten: Marco (5), Paetrick (5/1), Julian (7), Roger (8), Joschi (1), Phillip (2), Luca, Patrick, Lukas, David, Niklas (Debütspiel).

Ähnliche Leistung legte die 2. Herren (3. Kreisklasse) direkt im Anschluss gegen die im Mittelfeld der Tabelle stehenden Spieler des TVE Bad Honnef hin. Hatte man das Hinspiel noch mit einem deutlichen 19:30 gewonnen, stand man nach verpatzter schwacher ersten Halbzeit mit einem Halbzeitstand von 7:11 im Rückstand. Wie zuvor die 1. Herren, begann man auch hier die zweite Halbzeit mit einem starken Spiel und konnte so den Rückstand in einen 3 Tore Vorsprung (17:14) umwandeln. Leider hielt aber auch hier zur Mitte der 2. Halbzeit der Schlendrian Einzug und der Gegner konnte bis kurz vor Ende des Spieles mehrmals zum Ausgleich rankommen. Bei einem Stand von 20:19 und noch ziemlich genau einer Minute Spielzeit hätte man bei eigenem Ballbesitz diesen nun noch in den eigenen Reihen halten müssen. Leider kam es zum Ballverlust und im Zuge des gegnerischen Angriffsspiels in Minute 59:57 zu einem umstrittenen Siebenmeter für die Honnefer. Dieser wurde verwandelt und mit einem Endstand von 20:20 hielt man – trotz aller Kritik an den Schiedsrichtern, trotz einer schwachen Besetzung, trotz einer kurzeitigen Auszeit von Olli, trotz ….. – verdient nur 1 Punkt in den Händen.
Es spielten: Uwe, Volker, Olli, Simon, Niklas (Debütspiel), Gordon, Rüd, Steve.

Das dritte Spiel des Tages absolvierte die weibliche A-Jugend in der Landesliga gegen den Tabellenersten vom TuS Königsdorf. Hatte man das Hinspiel doch bereits 50:8 verloren, so war klar, dass in diesem Spiel ein Punkterfolg eher unwahrscheinlich sein sollte. Die Tatsache, dass man mit reduzierter Truppe gegen einen sehr starken Gegner antreten musste, machte die Situation dabei nicht besser. In Folge starteten die Mädels dann auch in eine eher schwache erste Halbzeit. Besser lief es dann in der zweiten Halbzeit, so dass man insgesamt bei einem Punktestand von 5:35 besser weggekommen ist, als dies Anfangs vermutet wurde.

Fazit des Gesamtspieltages aus Vereinssicht: Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man – und wenn man sich gerade nicht so sicher ist, tut es auch ein Unentschieden.

(Steve)

TSV Feytal 2 gewinnt souverän das Derby gegen den TVE Bad Münstereifel 2 mit 28:14 (Halbzeit 9:5)

Nach unglücklicher Niederlage in der personell angestrengten Situation des letzten Wochenendes hatten wir diesmal glücklicherweise einige Spieler mehr in unserer Besetzung. Mit Kittes und Sascha – die verletzungsbedingt aussetzen mussten – fehlten im Rückraum eigentlich nur noch 2 Akteure einer denkbaren Bestbesetzung und so blickten wir mit Zuversicht in die Partie gegen den Nachbarn.
Das Hinspiel hatten wir zwar deutlich gewonnen, dazu hatte es allerdings einer konzentrierten Leistung und Durchhaltevermögen bedurft. Somit waren wir darauf eingestellt, auch heute ordentlich investieren zu müssen, um die Punkte zu Hause einfahren zu können.
Das Fazit gleich vorneweg: Man kann sagen, dass wir diese Herangehensweise von Beginn an sehr gut verinnerlicht und auch über sehr lange Zeit auf die Platte gebracht haben. Schon die erste Aufstellung funktionierte hervoragend gegen die Gäste. Unsere Abwehr stand überaus gut, die Positionen wurden sehr konsequent abgedeckt, die Angreifer unmittelbar gestellt und auch wirklich ‘festgemacht’ – etwas das bei uns nicht immer so gut funktioniert.
Im Angriff dauerte es zwar etwas bis die Tore kontinuierlich fielen, nachdem sich aber erstmal ein gewisser Spielfluß eingestellt hatte, konnten die Münstereifeler nur noch wenig entgegensetzen. Dementsprechend setzten wir uns über Zwischenstände von 2:1 und 6:2 ab.
Gestützt auf einen sehr guten Rüd im Tor entwickelte sich unser Spiel schon früh zu unserer vollsten Zufriedenheit. Wobei allerdings das Ganze dann noch einmal kurz auf die Probe gestellt wurde, nachdem nach einer Abwehraktion Alexis mit ‘Rot’ vom Platz gestellt wurde – eine aus unserer Sicht etwas zu harte Entscheidung, der aber über alles betrachtet gut pfeifenden Schiris.
Die anschließende Unterzahl führte zu ein wenig Unordnung sowohl im Angriff als auch in der Deckung. Diese Phase nutzten die Gäste aus und es gelang ihnen den schon deutlichen Abstand noch einmal leicht zu verkürzen. Der resultierende Pausenstand danach 9:4, ein recht komfortabler Vorsprung, der deutlich die Verhätnisse wiedergab. Nur 4 Gegentore in einer Halbzeit zeigen, wie gut wir die Akteure auf der Gegenseite im Griff hatten.
Die zweite Halbzeit begann mit eigenem Ballbesitz und ein weiterhin konzentrierter Auftritt sollte seine Fortführung erfahren. Wir ließen erfreulicherweise in keinster Weise nach und schafften es sogar, unsere Tore nun noch leichter zu erzielen. Die Münstereifeler beließen es bei ihrer recht offensiven Deckungsform mit vorgezogenen Spielern, weil wir aber weiterhin den Ball gut durch unsere Reihen laufen ließen, fanden wir dadurch häufig große Lücken vor, die wir konsequent nutzten. Dazu gelangen nun auch noch einige Tempogegenstöße, so dass etwa zur Mitte der zweiten Halbzeit ein so großer Vorsprung aufgebaut war, dass wir in punkto Spielausgang nichts mehr zu befürchten hatten. Dementsprechend kamen die TVE’ler zwar noch zu ein paar Toren auf der Habenseite weil wir nicht mehr jeden Weg in der Abwehr komplett ausliefen, an der trotzdem deutlichen Niederlage konnten diese Treffer aber nichts mehr ändern.
Eine aus unserer Perspektive sehr gute Vorstellung unseres Teams. Wir hatten eine Menge Spaß in vielerlei Hinsicht…

Die Spieler:
Alexis (RA) – Gordon (LA/KL) – Kai (RA/LA) – Olli (RM/RR) – Reinhold (KL) – Rüd (TW) – Simon (RM/RR) – Steve (RA) – Uwe (LA) – Volker (RL)

(Uwe)

28.01.2018|Aktuelles, Männer 2|

TSV Feytal 2 verliert unglücklich in Bonn 22-21

Die Wiederaufname der Saison nach dem Jahreswechsel hätte besser laufen können. Zunächst hatten wir Schwierigkeiten überhaupt eine Mannschaft zu stellen: vom ohnehin schon sehr kleinen Kader fehlten mit Kittes, Sascha, Simon und Volker alle Rückraum-Halben, dazu mit Gordon und Steve noch weitere 2 Spieler die universell einsetzbar sind. Dankenswerterweise stellten sich mit den freigespielten Marco, Joshi und Patrik gleich 3 Spieler aus dem Kader der Ersten zur Verfügung – so hatten wir zumindest schonmal die Möglichkeit überhaupt in Bonn anzutreten. Das Patrik – normalerweise Torwart – dabei den Rechtsaussen gab zeigt, dass wir nicht gerade positionsgetreu denken konnten. Klar war das es schwer werden dürfte…
Umso besser kamen wir in die Partie. Unerwartet sicher und diszipliniert lief in der ersten Halbzeit der Ball durch die eigenen Reihen und die Abschlüsse wurden gut gewählt. Immer wieder schafften wir es im Angriff die Passfolgen so lang zu spielen bis die PHV2 Abwehr nicht mehr folgen konnte und sich die ein oder andere Lücke ergab. Weil die Quote bei den Abschlüssen zudem gut war, konnten wir uns bald absetzen und etwa zur Mitte der Halbzeit eine sichere Führung von bis zu 6 Toren erabeiten (2-8). Sehr hilfreich war natürlich auch, dass sowohl unsere Abwehr sehr konsequent agierte, als das auch Rüd im Tor einige der Würfe der Hausherren abwehren konnte.
Die 3 Tore Führung zur Halbzeit ließ hoffen, dass möglicherweise trotz der schlechten Voraussetzungen tatsächlich etwas mitzunehmen wäre aus Poppelsdorf. In der Halbzeitbesprechung wurde deshalb auch ausgemacht, dass wir prinzipiell den eingeschlagenen Kurs fortführen wollten.
Leider zeigte sich dann schon bald nach dem Wiederanpfiff, dass wir garnicht mehr die Chance haben würden unsere bisherige kontrollierte Spielweise beizubehalten. Es gab zwei Gründe dafür: zum einen nahmen die Hausherren Marco im Rückraum aus dem Spiel, was dazu führte, dass wir im eigenen Ballbesitz plötzlich die Ruhe verloren und häufig nicht mehr richtig unsere Positionen auf dem Feld einnahmen. Anstelle den nun größeren Platz auf dem Spielfeld auszunutzen verfielen wir leider in ‘Aktionismus’. Man versuchte nun weniger durch gutes Passen die Lücken zu schaffen als vielmehr durch Läufe die Abwehr zu durchbrechen. Dies gelang aber nur sehr selten, und das auch, weil es zusätzlich noch ein weiteres Manko gab.
Hatte der Schiedsrichter nämlich in der ersten Hälfte noch die Aktionen beider Mannschaften gleichermaßen streng und kleinlich gewertet – womit wir sehr gut klargekommen waren – folgte nun eine Phase in der wir einige Male Spieler mit Zeitstrafen verloren. Wir meinen, das nun die Wertung der Abwehraktionen bei beiden Teams oft unterschiedlich ausfiel. Zwar wurden mitunter auch vorher schon schnell Zeitstrafen ausgesprochen (das ist, so lange es beide Kontrahenden gleichmaßen betrifft auch kein Problem, darauf kann man sich einstellen), jetzt aber erfolgte praktisch mit jeder Körperberührung in der Deckung eine Hinausstellung gegen uns – die gegnerischen Aktionen wurden aber nicht so penibel bewertet. So kamen im Angriff zwei Dinge zusammen: keine Anspielstationen mehr wegen fehlender Spieler auf dem Feld und die liefen dann teils auch noch ungeordnet umher. Einen Vorwurf möchte ich allerdings keinem der Anwesenden machen. Ohne einen einzigen ‘gelernten’ Halbspieler auf dem Feld, dafür mangels Auswahl meist mit zwei Kreisläufern und einem Torhüter auf Rechtsaussen – das sind keine guten Voraussetzungen um in Unterzahlsituationen einen Spielfluss aufrecht zu erhalten. Und so kam es dann auch wie es kommen musste. Unser Pausenvorsprung war schnell aufgebraucht und etwa zur 50. Spielminute sahen wir uns sogar mit 4 Toren in Rückstand.
Diese Situation wäre eigentlich geeignet gewesen uns auseinanderbrechen zu lassen: kein eingespieltes Team – nur 6 Feldspieler im Kader (der Gegner hatte 12) – deswegen mit den Kräften ziemlich am Ende – die Schirientscheidungen nicht nachvollziehbar – Gründe entnervt aufzustecken waren gegeben. Anstelle dessen aber gab es nochmal ein spürbares Aufbäumen im Team, eine Einstellung die mir sehr gut gefallen hat!
Trotz der Müdigkeit und der Umstände gab jeder alles was noch drin war. Man warf sich in die Zweikämpfe und versuchte mit letztem Einsatz den erneuten Umschwung zu schaffen. Und tatsächlich kamen wir wieder näher heran. Man konnte deutlich spüren, dass der Gegner davon nicht unbeeindruckt blieb, denn auch dem körperlich wesentlich frischeren Team unterliefen nun erneut Fehler die wir ausnutzen konnten. Ein paar gute Aktionen von Rüd im Tor, ein paar erzwungene und verwandelte Siebenmeter, einige erarbeitete Feldtore später waren wir wieder dran und hatten in der letzten Spielminute sogar noch eine gute Gelegenheit den eigentlich verdienten Punkt festzumachen. Leider gelang das nicht und somit wurde die kämpferisch sehr gute Leistung unserer ‘Notaufstellung’ nicht angemessen belohnt. Das war wirklich sehr schade, verdient gewesen wäre es wohl in jedem Fall. Deshalb trotzdem neben dem tiefen Frust ein bisschen Zufriedenheit wegen des engagierten Auftritts. Danke nochmals an die ‘Aushelfer’.

Es spielten:

Joshi [KL] – Marco [RL/LA/RM] – Max [RR/RL] – Olli [RM/RR/RL] – Patrik [RA] – Reinhold [KL] – Rüd [TW] – Uwe [LA/RL]

(Uwe)

28.01.2018|Aktuelles, Männer 2|

Spieltag in Hennef: mA verliert, 2. Herren gewinnt

Nicht in Unterzahl und sogar mit einem Spieler auf der Bank ging es für die mA-Jugend vergangenen Samstag zum Auswärtsspiel gegen die mA-Jugend der HSG Sieg. Ausgehend von dieser “vollen” Personaldecke und dem Umstand, dass die HSG Sieg in direkter Tabellennachbarschaft stand, bestand also durchaus die Aussicht auf Erfolg. Und so startete das Spiel auch mit einer Phase, in der ein klarer Favorit nicht ersichtlich war. Leider war diese Phase nur kurz und bereits ab der 10. Minute stand die HSG Sieg als stärkere Mannschaft fest. Ein nach der ersten Halbzeit bestehenden Vorsprung von 8 Toren konnten wir auch in der zweiten Halbzeit nicht verringern. Dabei lag über das gesamte Spiel das Problem nicht in einer Schwäche des Angriffes, sondern eindeutig in einer Abwehr, die dem Gegner den Durchmarsch zum 6-Meter-Kreis geradezu anbot. In Folge kam es mit einem 36:26 zu einer deutlichen Niederlage.
Ein Sieg verbuchen konnte hingegen in gleicher Halle später am Abend die 2. Herren. Ebenfalls mit einem 8-Mann-Kader angereist, wurde bereits im ersten Viertel der Spielzeit der Anspruch auf die 2-Punkte klar untermauert. Ein Vorsprung zur Halbzeit wurde in der zweiten Hälfte noch einmal deutlich ausgebaut, wobei insbsondere Rüd im Tor dem Gegner regelmäßig das Leben schwer machte. Am Ende stand ein deutliches 28:38 für den TSV und die Gewissheit, dass auch ein rutschiger Hallenboden den “schwerfälligen Tanker” 2. Herren nicht stoppen kann.

(Steve)

Der Knoten ist geplatzt – TSV 2 feiert den ersten Sieg der Spielzeit!

TSV Feytal II – TSV Bonn rrh. IV 21-19 (Hz. 11-12)

Mit einer wiederum gegenüber dem letzten Spiel deutlich veränderten Aufstellung gingen wir das zweite Heimspiel des Jahres 2017 an. Ein harter Kern von 4-5 Spielern steht ja eigentlich immer recht fix in allen Partien zur Verfügung, danach aber haben wir meist in der Vorbereitung noch die Aufgabe innerhalb des Kaders noch 2-3 weitere Freiwillige zu finden die uns spielfähig machen. Heute waren wir sogar noch in der Lage ein paar zusätzliche Alternativen auf die Bank zu zaubern.

In erster Linie war das heute dem nach längerer Abstinenz wieder einmal teilnehmenden ‘Kittes’ Dasburg zu verdanken, sowie Alex Koch – der sich zur Verfügung stellte um unseren chronischen Personalmangel etwas zu lindern. Ausserdem war Josh Abel wieder im Tor – so wie in der letzten Woche auch, als er den aktuell erkrankten Patrik Schmitz mit einer ausgezeichneten Leistung ersetzte (genützt hatte es uns dabei leider trotzdem nicht – seine Paraden verhinderten allerdings eine noch höhere Niederlage – Anmerkung der Redaktion 😉 ).

Der Gegner aus Bonn stellt immer wieder ein nicht einschätzbares Überraschungsei dar. Hat man dieses Team in der Halle, können sehr unterschiedliche Anforderungen auf einen zukommen. Heute war es so, dass die Anzahl des spielenden Personals durchaus hoch war und auch die Qualität dieser mitgereisten Akteure schien geeignet uns einiges abverlangen zu können. Trotzdem wollten wir gewinnen – wir müssen es ja schließlich auch, wenn wir nicht ohne Gegenwehr diese Liga am Ende der Saison verlassen wollen. 8 Punkte waren es vor diesem Spieltag die fehlen bis zum rettenden 10. Platz der Tabelle. 8 Punkte = 4 Siege…

Mit unserer routiniertesten Aufstellung gingen wir in die ersten Spielminuten – und das in einer 6:0 Deckungsformation. Wir gingen davon aus, dass es dem Gegner eher nicht gelingen dürfte, unsere Abwehr aus der Fernzone mit Sprungwürfen zu bezwingen. Prinzipiell war diese Annahme auch korrekt und wir hatten einen recht ausgeglichenen Spielverlauf. Beide Teams gingen ruhig zu Werke und kamen mit den ihnen eigenen typischen Spielansätzen zu ihren Torerfolgen.

Unser Problem war zunächst meist der halbrechte Rückraumspieler der ‘Rechtsrheinischen’. Mit seiner dynamischen und athletischen Spielweise schaffte er es häufig, entweder selbst Tore zu erzielen oder zumindest unsere Deckungsspieler so zu binden, dass die Bälle anschließend nur noch bis zu den beiden Aussen der Bonner abgeräumt werden mussten. Einige Tore gegen uns fielen auf diese Weise. Der andere Schwerpunkt der erlittenen Gegentore ergab sich auf der Mittelposition, wo der andere Haupttorschütze des Gegners einige Treffer durch präzise Schüsse ‘durch’ unsere Deckungsreihe hindurch erzielen konnte.

Glücklicherweise konnten wir allerdings heute gut mithalten weil auch immer wieder unsere Angriffsreihe Tore produzierte. Alles war vorhanden: Rückraumtreffer, Erfolge über die kreisnahen Positionen und sogar Gegenstöße waren dabei.

Die genannten Schwierigkeiten der Anfangsphase versuchten wir im Anschluss durch eine Umstellung auf eine 5:1 Deckung mit Schwerpunkt auf die Mittelposition der Bonner zu lösen. Nun, ganz gelang es uns nicht – das kann man sagen – allerdings fielen nun zumindest weniger Tore aus dem Abräumen nach Aussen heraus. Und insgesamt mussten die Gäste nun mehr arbeiten um durch unsere dichter gestaffelte Mitte hindurch zu kommen. Zur Pause ergab sich ein Spielstand von 11-12 aus unserer Sicht. Legt man den aktuellen Tabellenstand der Bonner zugrunde, konnten wir damit in unserer derzeitigen Situation durchaus zufrieden sein.

Mit dem Wiederanpfiff und unserem Ballbesitz wollten wir sofort druckvoll agieren und mit dem Ausgleich ein Zeichen setzen. In der letzten Woche hatte sich eine beinahe gleiche Situation ergeben, die wir aber nicht nutzen konnten. In der Folge ging das ganze Spiel deutlich verloren. Damals hatten wir tatsächlich nach dem Pausenstand von sogar 12-12 unmittelbar jegliche Spannung und Kontrolle über unser Spiel verloren und erst in der 43. Minute das erste Tor der zweiten Halbzeit erzielt – das durfte uns nicht nochmals passieren.

Und heute passierte es auch nicht. Zwar gelang unser erster Angriff doch nicht gleich, aber wir waren weiterhin ‘voll da’, so dass auch noch in der 43. Minute mit dem 17-17 Zwischenstand alles offen war. Es war dabei beiderseits kein ruhiger Verlauf der Partie. Beide Teams hatten ihre ‘Ups’ & ‘Downs’ – beispielsweise wechselten bei uns ein paar gute Abschlüsse aus konzentriertem Zusammenspiel ab mit mehreren Angriffen hintereinander unter Ballverlust, weil wir technische Fehler oder Schrittfehler einstreuten. Glücklicherweise und im Gegensatz zu so vielen bisher gespielten Partien dieser Saison hatten wir heute mehr Auswahl auf der Bank. So konnten wir zum einen Erholungsphasen für einzelne Spieler einstreuen und zum anderen auch einige taktische Änderungen vornehmen. Letztlich nutzten wir auch die zwei Auszeiten der zweiten Halbzeit dazu, uns nochmals auf das Ziel einzuschwören und die Mannschaft erneut umzustellen: die etwas ungewohnte 4-2 Angriffsaufstellung mit zwei Kreisläufern brachte den Gegner schließlich etwas aus dem Konzept und verhalf uns möglicherweise zu dem kleinen Vorteil den wir in den letzten Spielminuten nicht mehr aus der Hand gaben. Nachdem beide Teams zwischendurch ein paar Strafzeiten erfahren hatten und kompensieren mussten, kamen wir schließlich mit der kleinstmöglichen Ein-Tore-Führung heraus und spielten es halbwegs geschickt zu Ende. Endlich!!!

Heute war es ein recht gutes Spiel unsererseits – heute haben sich alle gemeinsam die Punkte verdient – und so muss es weitergehen. Leider allerdings sieht es für die nächste Woche schon wieder äußerst mau aus was unsere Besetzung angeht. Naja, einfach wäre ja auch langweilig… (Uwe)

Es spielten (keine Torschützen festgehalten):
Alex (RA) – Gordon (LA/KL) – Josh (TW) – Kai (LA) – Kittes (RR/RM/RA) – Olli (RM/RR/RA) – Reinhold (KL) – Simon (RR/RL/RM) – Uwe (LA) – Volker (RL/RR)

23.01.2017|Aktuelles, Männer 2|

Saisonwiederaufnahme – die Zweite unterliegt auswärts nach durchaus ordentlichem Spiel

HSG Siebengebirge Thomasberg V – TSV Feytal II 32-28 (Hz. 15-10)

Weil wir in der Hinrunde zum angesetzten Spieltermin keine Mannschaft auf den Platz stellen konnten, waren wir gezwungen das Spiel zu verlegen. Die HSG war so nett dem zuzustimmen und so kam es zu diesem frühen Start in die Rückrunde 2017 – eigentlich wäre es nach Plan erst in der nächsten Woche wieder losgegangen…

Wir sind die Situation ja schon gewohnt, trotzdem muss man es immer wieder erwähnen um die mittlerweile länger andauernde ‘Krise’ zu erklären: nur 6 Spieler der Besetzung der zweiten Mannschaft fanden sich am Spieltag zusammen um die Reise am späten Sonntag Nachmittag nach Königswinter anzutreten. Es fehlten Fabian, Gordon, Kai, Kittes, Max, Sascha, Reinhold, Yannick – teils verletzt, teils wegen irgendwas. Wären nicht auch noch die derzeit glücklicherweise freigespielten Daniel und Marco aus dem Kader der Ersten mitgereist, hätten wir die Partie endgültig absagen müssen.

So sieht das in dieser Saison leider aus – es ist mittlerweile eigentlich auch müßig sich über die persönliche Einstellung zu unterhalten. Fakt ist aber, das beinahe jedes Wochenende die gleiche Riege von Aufrechten versucht den Spielbetrieb für alle am Leben zu halten, dabei oft bis an die Grenzen der eigenen Möglichkeiten geht und sich nach meist 60 minütigem Volleinsatz geschlagen geben muss, hauptsächlich weil die Kraft nicht für die ganze Partie gereicht hat.

Es war auch diesmal nicht anders. Mit Patrik im Tor, Uwe auf LA, Volker (RL), Marco (RM/RR), Simon (RR/RM/RL), Daniel (RA), Steve am Kreis und dem angeschlagenen Olli (RM/RR/RL) zunächst auf der Bank, gingen wir in die Begegnung mit den offensichtlich qualitativ gut und auch zahlreich besetzten Hausherren.

In den ersten Minuten gelang es uns trotzdem alles weitgehend ausgeglichen zu gestalten. Und obwohl die HSG einige körperlich starke, aber auch technisch versierte Akteure ins Spiel schicken konnte waren wir konkurrenzfähig. Unsere Abwehrreihe stand recht gut und konzentriert, so dass eigentlich nur einer der Siebengebirgler in der Lage war uns häufiger vor Probleme zu stellen. Der Halblinke, ein recht großer athletischer Schütze, traf häufiger als uns lieb war und weil er mit nur einem Deckungsspieler nicht zu bändigen war, stellten wir im Laufe der ersten Halbzeit unsere Formation von 6:0 auf eine 5:1 mit direkter Manndeckung um und holten ihn so aus dem Spielgeschehen heraus.

Durch diese Maßnahme konnten wir uns zunächst kurz von seinen Torerfolgen befreien, aber weil später auch die Hausherren ihre Formation umstellten, konnten sie ihre Vorteile auf der linken Angriffsseite wieder herausarbeiten – nun mit einem zusätzlichen Spieler besetzt, der zwar nicht so kraftvoll, dafür aber sehr wendig agierte.
Insgesamt war die HSG so ab der 15. Spielminute etwas erfolgreicher im Abschluss. Wir scheiterten in dieser Phase einige Male auch aus aussichtsreichen Positionen am mittlerweile gut aufspielenden Torhüter. Und während es zunächst so ansprechend ausgesehen hatte, mussten wir zur Pause bereits einen Rückstand von 10-15 Toren aus unserer Sicht hinnehmen – leider schon ziemlich viel Holz wenn man noch etwas mitnehmen wollte.

Die Stimmung im Team war dennoch sehr ruhig und konstruktiv. Vermutlich, weil alle sich nicht hängen ließen, weil alle offensichtlich mit aller Konzentration und Willen die Chance wahren wollten und niemand einem anderen einen Vorwurf machen konnte, gingen wir mit echter Hoffnung zurück in die Partie.

Dass diese Einstellung auch keinesfalls unbegründet war, zeigte sich im Anschluss. Zwar gab es im Laufe der nächsten Minuten nach dem Wiederanpfiff sogar einen 6-Tore-Abstand, der wiederum hatte nicht lange Bestand. Wir schafften es nun uns wieder besser auf die Spielweise der HSG einzustellen, konnten mehrere Angriffe entschärfen und im Gegenzug einige schöne Tore erzielen, so dass wir uns quasi etappenweise wieder näher heran arbeiten konnten. Wir waren eine Zeit lang mit 4 Toren im Hintertreffen, dann 3 und als es auf die 55 Minutenmarke zuging, fehlten sogar nur noch 2 Tore bis zum ersehnten ersten Punkt der Saison.

Nicht unerwähnt soll dabei bleiben, dass wir natürlich noch besser hätten sein können. Es waren 2 Siebenmeter-Strafwürfe und einige gute Abschlussgelegenheiten die wir bis dahin leider nicht nutzen konnten. Unsere Tore erzielten wir erfreulicherweise von allen Wurfpositionen aus, jeder ließ allerdings auch mal einen möglichen Treffer liegen. Wäre dies effizienter gelungen, wären womöglich noch ein paar mehr Körner für die entscheidende Schlussphase vorhanden gewesen.

Hätte – wäre – wenn – zählt aber nicht und so müssen wir wieder einmal akzeptieren, dass wir es nicht geschafft haben uns vorher in eine bessere Ausgangsposition zu bringen. Wir mussten dementsprechend nun, um überhaupt unsere Chance auf einen zählbaren Erfolg aufrecht zu halten, in der wenigen verbleibenden Zeit aggressiv auf Torerfolge ausgehen.

Das aber spielte den routinierten Hausherren genau in die Karten. Denn eben diese schnellen, etwas erzwungenen Abschlüsse konnten sie mit Hilfe ihres guten Torwartes abblocken und im Anschluss durch schnelles Überbrücken des Feldes gegen unsere noch nicht vollständig formierte Deckung zu den entscheidenden Treffern nutzen. Zum enttäuschenden Abschluss mit schließlich 4 Toren Differenz kann man eigentlich nur sagen, dass wir in dieser Besetzung vielleicht nicht das bestmögliche Ergebnis erreicht haben, wir aber trotzdem erhobenen Hauptes das Feld verlassen konnten. Denn niemand der Anwesenden hat gekniffen als es darum ging sich hineinzuwerfen, jeder hat eine zumindest gute Leistung abrufen können und alle haben miteinander versucht das Bestmögliche für unser Team herauszuholen. Es war nicht das schlechte Gefühl danach, welches man schonmal hat wenn man nach einem Spiel – gewonnen oder verloren – rausgeht und denkt: ‘Mensch, was haben wir denn da für einen pomadigen Mist zusammengespielt’. Das war mir so schon wesentlich lieber.

Ein Wort in diesem Zusammenhang auch über den Schiedsrichterkameraden Hofmann. Es kommt wirklich selten vor, dass man von einem allein pfeifenden Schiri so gut geleitet wird – Kompliment und Danke für diese ausgezeichnete Leistung! Auch wenn wir unterlegen waren, ich kann mich nicht erinnern in diesem Spiel eine grundsätzlich falsche Entscheidung gesehen zu haben. Beide Mannschaften dankten es ihm mit einem engagierten, aber jederzeit sportlich fairen Wettstreit auf dem Feld. Auch ein Grund dafür, dass es trotzdem ein guter Sportabend war. Abschließend: Danke an Dennis für’s Kampfgericht!

Die kleine Besetzung steht schon oben gelistet – Torschützenliste gibt’s nur wenn wir ein paar Auswechselspieler oder Chronisten dabei haben. (Uwe)

10.01.2017|Aktuelles, Männer 2|

Letztlich ohne Chance gegen den aktuellen Spitzenreiter

TSV Feytal II – SG Ollheim/Straßfeld III 29-41 (Hz. 14-20)

Die Aufstellung zu diesem schwierigen Spiel gegen die aktuell führende Mannschaft der Liga war zumindest einmal wesentlich entspannter als zuletzt häufiger erfahren. Zwar fehlten wiederum einige Akteure des Kaders (Kittes, Steve, Uwe, Volker und Yannick), weil aber unsere beiden inzwischen zum Kader dazu gestoßenen Doppelspielrechtler Fabian und Kai dabei waren und darüber hinaus auch die freigespielten Marco und Nico aus dem Kader der Ersten uns unterstützten, hatten wir endlich einmal Alternativen auf der Bank.

Das allerdings war auch absolut nötig, denn unser Gast – die uns sehr gut bekannte SGO3 – spielt derzeit offenbar auf einem guten Niveau. Nur zwei Gegenpunkte aus den bisherigen Partien der Liga sprachen eine deutliche Sprache. Immer muss man gegen die Teams der SGO damit rechnen auf erfahrenes, auch ehemals in höheren Ligen geschultes Personal zu treffen. Während es aber noch im Hinspiel bis in die Schlußphase sehr knapp zuging und wir letztlich in Heimerzheim an der besonderen Qualität eines einzelnen Spielers scheiterten, war diesmal das Gastteam noch breiter aufgestellt und zeigte sich von Beginn an auch sehr entschlossen und gut organisiert.

Unsere erste Aufstellung wusste sich allerdings zunächst gut zu verkaufen. Ruhig, abgeklärt und gut zusammenarbeitend stand das Team den ersten Angriffen der Ollheimer entgegen, konnte so die Schüsse entweder bereits im Aufbau verhindern oder zumindest häufig das was auf das Tor kam entschärfen.

Auch die Abläufe im eigenen Angriff wirkten ‘aufgeräumt’. Wie so oft zeigte sich, dass wir am besten spielen, wenn wir garnicht erst versuchen aus dem Positionsspiel heraus schnell in den Abschluss zu kommen. Es mag Mannschaften geben die sich über schnelle, dynamische Aktionen Vorteile verschaffen können – wir können das sicherlich nicht. Wir brauchen vielmehr den Aufbau über einige Stationen. Wir müssen den Gegner bewegen, um uns so Lücken in den Deckungsreihen zu erarbeiten.

Bis zur Mitte der Halbzeit konnte man durch diese von uns praktizierte Spielweise erfreulicherweise kaum einen Qualitätsunterschied beider Teams ausmachen. Es ist ja auch nicht unbedingt sofort erklärbar warum wir in dieser Saison so schlecht spielen. In der letzten Spielzeit noch waren wir bis zum Schluss der Liga im Kampf um den Aufstieg unterwegs und waren nur knapp gescheitert – dieser Tage aber ist alles was wir handballerisch anbieten können nur äußerst dürftig. Natürlich haben wir bisher größte Probleme überhaupt jeweils spielfähige Teams auf den Platz zu stellen weil immer wieder Personal fehlt, allerdings läuft auch nicht allzu viel zusammen wenn einmal die oftmals so bewährte Belegschaft zusammen spielt. Meist fehlt offenbar sowohl die Geduld als auch die Kondition um die Partien komplett in dieser Weise durchzuhalten.

Und auch heute erlebten wir wieder die zuletzt so häufig gesehenen Phasen der Spielentwicklung: zu Beginn halten wir zumindest mit, können gegen manche Gegner auch einige Akzente setzen, lassen aber spätestens in den Minuten vor der Pause nach, um dann im verbleibenden Rest weiter abzufallen. Offensichtlich kommt dieses Nachlassen gegen starke Gegner früher zustande – gegen die Gäste aus Ollheim hatten wir dementsprechend schon den Anschluss verloren als nach dreissig Minuten der Halbzeitpfiff erfolgte. Der Pausenstand von 14-20 zeigte dabei schon früh auf, dass es auch diesmal nichts mit Punkterfolgen werden dürfte.

Ganz deutlich war bereits zu sehen, wie inzwischen die Torquoten beider Kontrahenden auseinander drifteten. Mit beinahe jeder Angriffsaktion kamen die Spieler der SGO3 zum Erfolg, während wir immer häufiger auch gute Chancen liegen ließen. Diese Entwicklung schlug sich leider auch sichtbar in der Körpersprache unserer Spieler nieder. Die Enttäuschung über die erneute sich abzeichnende Niederlage nahm vor allem in der Deckungsarbeit einigen Elan aus unserem Team und so reichte es den Gästen bald schon, nur einen Deckungsspieler unserer Abwehrreihe auszuspielen, um anschließend alleine auf das Tor zugehen zu können. Unterstützung untereinander fand praktisch nicht mehr statt, der Schlusspfiff wurde schon früh herbeigesehnt.

Insgesamt eine Niederlage die auch bei besserer Form unsererseits hätte passieren können. Schließlich sind die Ollheimer derzeit mit einer wirklich guten Mischung aus Routiniers und frischen Spielern unterwegs und spielen ein sehr konzentriertes und abgeklärtes Handball. Schade ist nur, dass wir nicht wie sonst üblich ernsthaft dagegen halten konnten. Die Tordifferenz von 12 Treffern auf den Sieger zum Schluss ist somit bedauerlich aber nicht unverdient – wir müssen es einfach demnächst wieder besser machen und uns wieder an unsere eigentlichen Fertigkeiten herantasten. (Uwe)

Es spielten (keine Torschützen):
Fabian – Gordon – Josh – Kai – Marco – Max – Nico – Olli – Patrik – Reinhold – Sascha – Simon

20.12.2016|Aktuelles, Männer 2|