[Damen] VfB Schleiden – TSV

Unter schlechten Vorzeichen gingen wir das Lokalduell und gleichzeitig letzte Saisonspiel an: Der halbe (!) Kader fehlte, darunter u.a. sämtliche Torhüter und Kreisläufer wie auch der Defensive Mittelblock. Dennoch waren wir zahlenmäßig genug und wollten das Spiel mit maximaler Motivation angehen.

Wir kamen richtig schlecht ins Spiel. In der Abwehr hatten wir Mühe den Kontakt aufzunehmen. In der Auszeit (15’) folgte eine kleinere Umstellung, die die Defensivleistung verbesserte, jedoch blieben weiterhin große Lücken bestehen. Offensiv fanden wir kaum Lösungen, weder aus dem Rückraum, noch im 1vs1. Diese Harmlosigkeit spiegelte sich auch im Halbzeitergebnis wider (12:5).

Tenor der Kabinenansprache: Mit mehr Dynamik im Angriff sollten Lücken gerissen werden, in der Defensive musste die Stimmung erhöht werden.

Der gesetzte Plan ging nicht auf, da die Gastgeber die Abwehrformation veränderten, wofür wir kaum Lösungen fanden. Hinzu kam, dass wir in einer hektischen Phase viele Bälle verloren haben, die wir in der Defensive nicht zurückgewinnen konnten. Mit zunehmender Spieldauer kam dann noch hinzu, dass einfach die Kräfte fehlten. Im Endeffekt verlieren wir 25:10.

Natürlich schmerzt die Niederlage enorm, allerdings ist sie gegen einen guten Gegner in einer sehr fairen Partie verdient gewesen.

17.02.2020|Aktuelles, Frauen|

[Damen] PHV – TSV – Meister!

Erstmals in dieser Saison ging es für uns nach Poppelsdorf. Die Vorfreude auf diese Auswärtsfahrt hielt sich in Grenzen, da die Halle als unverhältnismäßig rutschig gilt.

Während die Gegner auf der Torhüterposition zumindest im ersten Durchgang improvisieren musste, fehlte uns der etatmäßige Mittelblock. Weder der neu formierte Abwehrverbund, noch der abschlussschwache Rückraum stimmten uns zufrieden. Nachdem das Spiel vom Ergebnis her lange ausgeglichen war (6:6, 22‘), konnten wir uns bis zum Halbzeitpfiff etwas frei schwimmen (7:10).

Beim Pausentee wurde angemerkt defensiv kommunikativer und konsequenter zu agieren, offensiv wollten wir dynamischer werden und die 1vs1-Situationen suchen.

Im zweiten Durchgang wurde das Spiel von beiden Teams noch fehleranfälliger. Als Konsequenz gab es kaum Tore. Wir behielten zwar jederzeit unseren Vorsprung, dennoch kam PHV nochmal ran (10:11, 50‘). Einzig die gute Torhüterleistung hielt uns in dieser Phase im Spiel.

Durch den knappen 12:13-Sieg in diesem unansehnlichen Spiel sichern wir uns den Meistertitel und können in unserem letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag in Schleiden hoffentlich befreit aufspielen.

15.02.2020|Aktuelles, Frauen|

[Damen] TSV – Godesberger TV II

Das letzte Saisondrittel startete mit dem Topspiel Erster (wir) gegen Zweiter (die anderen). Wir empfingen die Damen des Godesberger TV, die den sonst eher knappen Kader großzügig mit Spielermaterial ihrer ersten Mannschaft aufstockten.
In der diesjährigen Dreierrunde gewannen wir selbst das erste Spiel mit 21:12, die zweite Begegnung ging knapp an Godesberg (25:24). Für beide Mannschaften war das jeweils die einzige Saisonniederlage. Wer dieses Spiel gewinnen würde, hätte also eine Hand am Meistertitel.

Der Beginn war äußerst nervös. Um es mit den Worten eines Zuschauers zu sagen: „Man hat zwei Mannschaften gesehen, die sich seit vier Wochen anhören müssen, dass es bei diesem Spiel um alles geht.“
Der erste Durchgang war entsprechend sehr torarm, da zwecks Fehlervermeidung niemand wirklich Risiko ging. Unsere defensiven Bemühungen wurden insbesondere dadurch unterstrichen, dass die gelben Karten bereits nach vier Minuten aufgebraucht waren. Doch auch danach gab es für die Gäste kein Durchkommen. Wären wir in dieser Phase effizienter gewesen, hätten wir uns einen Vorsprung erarbeiten können. Doch viele durchaus gute Abschlusssituationen brachten nichts Zählbares ein, sodass wir letztendlich mit Rückstand in die Pause gingen (6:7).

Geknickt vom Zwischenergebnis wurde in der Halbzeit besprochen den Angriff dynamischer vorzutragen. Defensiv gab es nicht viel zu bemängeln.

Mit Wiederanpfiff rissen wir das Spiel an uns und konnten in Führung gehen. Dieser Aufschwung wurde auch von der Tribüne aufgenommen, wo ordentlich Stimmung erzeugt wurde.
Und dann wurde es hitzig, was in diversen persönlichen Strafen mündete. Und eben in dieser Phase, in der wir uns mehrfach in Unterzahl wiederfanden (im zweiten Durchgang 10-12 Minuten), lief alles zusammen: Torhüterleistung inkl. parierter Strafwürfe, Ballklau in der Defensive, erfolgreiche Abschlüsse. Zwischenzeitlich waren wir sogar mal mit fünf Toren weg, mussten aber in der Schlussphase die aller letzten Körner mobilisieren, um dem hohen Druck der Gäste standhalten zu können.

Mit dem 16:13-Endstand hat das Spiel aufgrund der guten Defensivleistung und einer offensiven Leistungssteigerung im zweiten Durchgang einen verdienten Sieger gefunden.

04.02.2020|Aktuelles, Frauen|