Weibliche A-Jugend HSG Siebengebirge-Thomasberg – TSV Feytal 41:16 (HZ 18:07)

Heute mussten wir in Siebengebirge-Thomasberg gegen den Tabellenersten antreten. Mit genau sieben Spielerinnen machten wir uns auf den Weg. In der ersten Halbzeit hatten wir Anfangs viel zu viel Respekt vor den Gegenerinnen. Diese legten auch gleich los und erzielten in der ersten Spielminute 2 Tore. Ka konnte in der zweiten Spielminute den Anschlusstreffer erzielen, aber dann lief bei uns bis zur 21. Minute Tortechnisch fast gar nichts mehr. Die Bälle landeten einfach nicht im Tor der Gegnerinnen. Von drei für uns gegebenen Siebenmetern in der ersten Halbzeit konnte Lena einen im Tor versenken. Beim Spielaufbau im Angriff scheiterten wir immer wieder an der Abwehr bzw. Annika und Nina auf halb links und links Außen trauten sich einfach nicht sich gegen Ihre Spielerinnen durchzusetzen. Obwohl in der gegenerischen Abwehr Lücken waren versuchten sie lieber die gut gedeckte Hannah am Kreis anzuspielen und so gingen leider viele Bälle verloren. In den letzten 10 Minuten besann sich die Mannschaft dann doch darauf, dass sie ja Handball spielen können und Ka traf in 9 Minuten 4 mal das Tor und Annika erzielte auch noch ein Tor. In dieser Spielzeit war das Torverhältnis mit 7:5 sehr ausgeglichen. Leider hieß es zur Halbzeit 18:7 gegen uns.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit starteten wir beherzter und nach 10 Minuten hieß das Torverhältnis 5:3. Danach versanken wir (diese Halbzeit für ca. 10 Minuten!) wieder in torlosen Angriffen und die Siebengebirger liefen viele Tempogegenstöße. Auch in dieser Halbzeit wurde, dieses mal von Annika, einer von drei sieben Metern verwandelt. Aileen im Tor konnte im Gegenzug einen von 4 Siebenmetern halten. Ab der 50. Minute entschieden sich die Mädchen noch mal ihre Kräfte zu mobilisieren und zeigten beherzten, schönen Handball. Da sich die Abwehr der Siebengebirgerinnen hauptsächlich auf Ka konzentrierte (zum Teil mit drei Spielerinnen), ergaben sich für uns auf der linken Seite schöne Lücken die dieses Mal auch gesehen und genutzt wurden. Hannah stand am Kreis besser und konnte das ein oder andere mal schön angespielt werden. Auch in diesen 10 Minuten mussten wir uns vor den Siebengebirger Spielerinnen nicht verstecken und so war das Torverhältnis in den letzten 10 Minuten mit 8:5 eine super Leistung von den Mädels. Auch vor dem Hintergrund, dass alle durchspielen mussten. Trotzdem wurde, gerade in der Schlussphase des Spiels, auch von unserer Seite ein schnelles Spiel nach vorne gespielt. Lena ist bis zur letzten Sekunde mit jedem Tempogegenstoß mitgelaufen und konnte in der Phase mindestens zwei Tore der Gegnerinnen vereiteln. Am Ende hieß es 41:16. Trotz des sehr eindeutigen Ergebnisses können wir stolz auf unsere gezeigte Leistung sein. In den Phasen in denen die wA wirklich mitgespielt hat, haben sie heute schönen Handball gespielt und gezeigt, dass sie sich nicht zu verstecken brauchen. Auch die Siebengebirger Trainerin hat euch gelobt und versteht nicht warum ihr in der Tabelle da steht wo ihr jetzt gerade seid. Sie war von euerem spielerischen Können – wenn ihr es gezeigt habt- wirklich begeistert. Und ich auch! Es ist sehr schade das es den wA-Mädels an Selbstvertrauen fehlt. Spielerisch waren wirklich viele schöne Aktionen dabei. Bei jedem einzelnen Treffer für uns sahen die Siebengebirger Mädels echt schlecht aus in ihrer Abwehr. Mein Appel an Euch: traut euch und glaubt an euch, ihr müsst euch wirklich nicht verstecken! (Frauke)

Mitgespielt haben: Aileen (Tor), Annika (4), Hannah (2), Ka (7), Lena (2), Mona und Nina (1)