TSV Feytal 1 – HSG Euskirchen 2 32:27

2. Heimsieg im 2. Heimspiel

Die Bedingungen vorm Spiel TSV Feytal 1 vs. HSG Euskirchen 2 waren aus Feytaler Sicht insgesamt gut. Die Erste des TSV´s konnte auf den gesamten Kader zurückgreifen und es hatten sich auch einige Zuschauer eingefunden. Einzig Trainer Dasburg war aus privaten Gründen verhindert und wurde von Oliver Zdralek vertreten. Einzige Unbekannte war der Gast aus Euskirchen, da nicht klar war, welches Personal den neu formierten Gästen an diesem Abend zur Verfügung steht. Beim „Warm machen“ konnten jedoch ein paar bekannte Gesichter ausgemacht werden, die höherklassige Erfahrung vorzuweisen hatten. Daher stellte man sich auf eine hart umkämpfte Partie ein.

Zum Start begann die Erste mit der gewohnten offensiven Deckung, welche auch Wirkung zeigte und einige einfache Tore aus der ersten und zweiten Welle nach Ballgewinnen ermöglichte. Leider muss man an dieser Stelle auch einräumen, dass der Halblinke der Euskirchner in der Anfangsphase zu viel Raum bekam und seine Farben so immer auf Tuchfühlung hielt (Spielstand 4 – 3). Daraufhin wurde die Abwehr ein wenig korrigiert und die Spitze sollte nun direkt gegen den Halblinken agieren. Leider benötigte man für die Umsetzung der angeordneten Abwehrvariante einige Minuten und eine Auszeit. Auch die personellen Wechsel griffen zunächst nicht, so dass sich bis zur 22. Minute (Spielstand 10 – 8) ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. In dieser Phase wurden die Möglichkeiten sich abzusetzen immer wieder durch einen Schlendrian im eigenen Spiel zu Nichte gemacht. Auf den Halbpositionen und im Deckungszentrum wurde zu „Körperlos“ und defensiv agiert, im Angriff wurden die eigenen Abschlüsse nicht ausreichend vorbereitet. Dies änderte sich aber ein wenig in den letzten Minuten der ersten Halbzeit. Torhüter Rüdiger Zens konnten nun ein paar Abschlüsse der Euskirchner entschärfen, auch weil der Mittelblock die Arme mal „oben“ hatte und das Spiel der Gäste im wesentlichen nur von drei Akteuren bestimmt wurde. Diese hatte man in der Schlussphase einfach besser unter Kontrolle gebracht. Im Gegenzug wurden per Tempogegenstoss einige einfache Tore erzielt, so dass es mit einer verdienten 16 – 11 Führung in die Halbzeit ging.

Die Parole für die 2. Hälfte war klar – nur nicht nachlassen. So starte die Erste mit der Besetzung der letzten Minuten aus Halbzeit 1. Es entwickelte sich nun ein teilweise recht zerfahrenes Spiel mit Fehlern auf beiden Seiten. Abwehrarbeit wurde auf beiden Seiten nur noch halbherzig betrieben. Halbherzig vor allem, weil die Ballgewinne überwiegend aus Unzulänglichkeiten der Offensivreihen resultierten. Zu Beginn konnten im Angriff wieder einige Treffer erzielt werden, wodurch die mangelnde Konstanz in der Abwehrarbeit ein wenig kaschiert werden konnte. An dieser Stelle ist der gute Auftritt von Gerald Theis auf der Mitte zu erwähnen, da er in vielen Situationen durch Übersicht und Torerfolge glänzte. Die Euskirchner waren in dieser Phase noch nicht in der Lage die Fehler der Feytaler Mannschaft konsequent zu bestrafen und so wuchs der Abstand auf 7 bis 8 Tore. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit schlichen sich aber auch im Offensivspiel der Heimmannschaft immer mehr Fehler ein. So wurden alleine drei Bälle beim Versuch einen Tempogegenstoss zu initiieren wieder verloren. Auch im Positionsangriff hatte man nun den Eindruck, das „Halligalli“-Handball gespielt wurde. Zu dem war das Umschalten von Angriff auf Abwehr gegen Mitte der zweiten Halbzeit schwach, was den Euskirchnern einige einfache Tore ermöglichte. Auch die Wechsel brachten in dieser Phase nur bedingt die gewünschten Stabilität, so dass der Vorsprung langsam zu schmelzen begann. Letztendlich konnte der Gast in den letzten Minuten der Partie aber nicht mehr entscheidend aufholen und die Erste des TSV´s sicherte sich so den verdienten 2. Heimsieg im 2. Heimspiel mit 32 – 27.

Fazit: Verdienter Sieg der 1. Mannschaft des TSV Feytal, da sich die Heimmannschaft wesentlich geschlossener als die Gäste präsentierte. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung sind Gerald Theis wegen seiner Offensivleistung und Nico Thome als unermüdlicher „Störenfried“ auf der vordersten Abwehrposition ein wenig hervorzuheben. Trotz des Sieges muss aber weiter an der Abwehr und an der Disziplin im Angriffsspiel gearbeitet werden, da man sich hier von einen stärkeren Gegner möglicherweise die Punkte noch entreißen lässt. (Olli)

TSV Feytal 1

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28.09.2014|Aktuelles|