Siegreiches Wochenende der Feytaler Frauen

Wegen Spielverlegungen in den letzten Wochen mussten wir Feytaler Mädels dieses Wochenende gleich zwei mal ran. Am Freitagabend wurde die späte Fahrt ins Siebengebirge, trotz anfänglich holpriger Leistung, mit 2 Punkten belohnt.

Am heutigen Sonntag ging es dann Zuhause gegen die Erste aus Palmersheim, die wir im Hinspiel nur mit einigen Schwierigkeiten schlagen konnten. Wir konnte also davon ausgehen, dass es nicht einfach werden würde. Entsprechend holprig ging es los. Im Angriff wurde Ka von Anfang an raus genommen, worauf sich der Angriff erst einstellen musste. Wir konnten jedoch nach einigen Minuten das erste Tor erzielen und nach dem 2:1 fanden wir richtig ins Spiel. Die Abwehr stand, rückte und half sich gegenseitig. Demnach stand es nach einer guten viertel Stunde 7:1 und das trotz zweier 7m gegen uns, denn Julia parierte beide sicher. Zu der Zeit konnten auch in der gegnerischen Abwehr große Lücken heraus gespielt werden, die wir meist erfolgreich nutzen konnten.

Die Schwierigkeiten der Gegner gegen unsere Abwehr anzukommen waren durchaus bemerkbar, denn ihr zweites Tor fiel erst nach knapp 20 Minuten zum 8:2. Hinzu kam die offensichtlich grandiose Torwartleistung, die immer da war, wenn die Abwehr doch mal den Schritt zu spät kam und auch die nächsten beiden 7er gekonnt hielt. Nach dem 10:2 schwächelte unser Angriff geringfügig, sodass Palmersheim zum Halbzeitstand von 12:5 aufholte.

Die zweite Halbzeit begann wiederum holprig und mit unnötigem Gegentor in den letzten Sekunde unserer Unterzahl. Es konnte zwar erneut drei 7er abgewehrt werden, allerdings fand der Angriff auch trotz möglichem Befreiungstor zum 13:7 nicht recht und nur langsam zu seiner Stärke zurück. Die Abwehr und in aller erster Linie unsere Julia spielten aber weiter grandios und daraus gestärkt wurde auch der Angriff wieder besser. Mit 2 erfolgreichen 7er unsererseits und wesentlich mehr Biss vorne stand es 20:7 nach 45 Minuten. Diesen Vorsprung wollten wir uns nicht mehr nehmen lassen. Wir halfen uns hinten gegenseitig, spielten vorne für- und miteinander, unter anderem mit schönen Sperren, auch wenn die leider nicht immer gesehen beziehungsweise genutzt wurden. Mit etwas Wurfpech in den letzten Minuten konnten wir dieses insgesamt sehr stimmige Spiel am Ende 25:8 für uns entscheiden. Dabei hat unsere Torhüterin auf jeden Fall noch ein Extra-Lob verdient, denn sie hat heute nochmal ihre Wand-Qualitäten bewiesen – an ihr kam nichts und niemand vorbei, vor allem ihre Erfolgsquote mit 10/11 gehaltenen 7-Metern ließ nicht nur den Schiedsrichter ungläubig mit dem Kopfschütteln. Weiter so Mädels! (Lena)

12.03.2017|Frauen|