Der Knoten ist geplatzt – TSV 2 feiert den ersten Sieg der Spielzeit!

TSV Feytal II – TSV Bonn rrh. IV 21-19 (Hz. 11-12)

Mit einer wiederum gegenüber dem letzten Spiel deutlich veränderten Aufstellung gingen wir das zweite Heimspiel des Jahres 2017 an. Ein harter Kern von 4-5 Spielern steht ja eigentlich immer recht fix in allen Partien zur Verfügung, danach aber haben wir meist in der Vorbereitung noch die Aufgabe innerhalb des Kaders noch 2-3 weitere Freiwillige zu finden die uns spielfähig machen. Heute waren wir sogar noch in der Lage ein paar zusätzliche Alternativen auf die Bank zu zaubern.

In erster Linie war das heute dem nach längerer Abstinenz wieder einmal teilnehmenden ‚Kittes‘ Dasburg zu verdanken, sowie Alex Koch – der sich zur Verfügung stellte um unseren chronischen Personalmangel etwas zu lindern. Ausserdem war Josh Abel wieder im Tor – so wie in der letzten Woche auch, als er den aktuell erkrankten Patrik Schmitz mit einer ausgezeichneten Leistung ersetzte (genützt hatte es uns dabei leider trotzdem nicht – seine Paraden verhinderten allerdings eine noch höhere Niederlage – Anmerkung der Redaktion 😉 ).

Der Gegner aus Bonn stellt immer wieder ein nicht einschätzbares Überraschungsei dar. Hat man dieses Team in der Halle, können sehr unterschiedliche Anforderungen auf einen zukommen. Heute war es so, dass die Anzahl des spielenden Personals durchaus hoch war und auch die Qualität dieser mitgereisten Akteure schien geeignet uns einiges abverlangen zu können. Trotzdem wollten wir gewinnen – wir müssen es ja schließlich auch, wenn wir nicht ohne Gegenwehr diese Liga am Ende der Saison verlassen wollen. 8 Punkte waren es vor diesem Spieltag die fehlen bis zum rettenden 10. Platz der Tabelle. 8 Punkte = 4 Siege…

Mit unserer routiniertesten Aufstellung gingen wir in die ersten Spielminuten – und das in einer 6:0 Deckungsformation. Wir gingen davon aus, dass es dem Gegner eher nicht gelingen dürfte, unsere Abwehr aus der Fernzone mit Sprungwürfen zu bezwingen. Prinzipiell war diese Annahme auch korrekt und wir hatten einen recht ausgeglichenen Spielverlauf. Beide Teams gingen ruhig zu Werke und kamen mit den ihnen eigenen typischen Spielansätzen zu ihren Torerfolgen.

Unser Problem war zunächst meist der halbrechte Rückraumspieler der ‚Rechtsrheinischen‘. Mit seiner dynamischen und athletischen Spielweise schaffte er es häufig, entweder selbst Tore zu erzielen oder zumindest unsere Deckungsspieler so zu binden, dass die Bälle anschließend nur noch bis zu den beiden Aussen der Bonner abgeräumt werden mussten. Einige Tore gegen uns fielen auf diese Weise. Der andere Schwerpunkt der erlittenen Gegentore ergab sich auf der Mittelposition, wo der andere Haupttorschütze des Gegners einige Treffer durch präzise Schüsse ‚durch‘ unsere Deckungsreihe hindurch erzielen konnte.

Glücklicherweise konnten wir allerdings heute gut mithalten weil auch immer wieder unsere Angriffsreihe Tore produzierte. Alles war vorhanden: Rückraumtreffer, Erfolge über die kreisnahen Positionen und sogar Gegenstöße waren dabei.

Die genannten Schwierigkeiten der Anfangsphase versuchten wir im Anschluss durch eine Umstellung auf eine 5:1 Deckung mit Schwerpunkt auf die Mittelposition der Bonner zu lösen. Nun, ganz gelang es uns nicht – das kann man sagen – allerdings fielen nun zumindest weniger Tore aus dem Abräumen nach Aussen heraus. Und insgesamt mussten die Gäste nun mehr arbeiten um durch unsere dichter gestaffelte Mitte hindurch zu kommen. Zur Pause ergab sich ein Spielstand von 11-12 aus unserer Sicht. Legt man den aktuellen Tabellenstand der Bonner zugrunde, konnten wir damit in unserer derzeitigen Situation durchaus zufrieden sein.

Mit dem Wiederanpfiff und unserem Ballbesitz wollten wir sofort druckvoll agieren und mit dem Ausgleich ein Zeichen setzen. In der letzten Woche hatte sich eine beinahe gleiche Situation ergeben, die wir aber nicht nutzen konnten. In der Folge ging das ganze Spiel deutlich verloren. Damals hatten wir tatsächlich nach dem Pausenstand von sogar 12-12 unmittelbar jegliche Spannung und Kontrolle über unser Spiel verloren und erst in der 43. Minute das erste Tor der zweiten Halbzeit erzielt – das durfte uns nicht nochmals passieren.

Und heute passierte es auch nicht. Zwar gelang unser erster Angriff doch nicht gleich, aber wir waren weiterhin ‚voll da‘, so dass auch noch in der 43. Minute mit dem 17-17 Zwischenstand alles offen war. Es war dabei beiderseits kein ruhiger Verlauf der Partie. Beide Teams hatten ihre ‚Ups‘ & ‚Downs‘ – beispielsweise wechselten bei uns ein paar gute Abschlüsse aus konzentriertem Zusammenspiel ab mit mehreren Angriffen hintereinander unter Ballverlust, weil wir technische Fehler oder Schrittfehler einstreuten. Glücklicherweise und im Gegensatz zu so vielen bisher gespielten Partien dieser Saison hatten wir heute mehr Auswahl auf der Bank. So konnten wir zum einen Erholungsphasen für einzelne Spieler einstreuen und zum anderen auch einige taktische Änderungen vornehmen. Letztlich nutzten wir auch die zwei Auszeiten der zweiten Halbzeit dazu, uns nochmals auf das Ziel einzuschwören und die Mannschaft erneut umzustellen: die etwas ungewohnte 4-2 Angriffsaufstellung mit zwei Kreisläufern brachte den Gegner schließlich etwas aus dem Konzept und verhalf uns möglicherweise zu dem kleinen Vorteil den wir in den letzten Spielminuten nicht mehr aus der Hand gaben. Nachdem beide Teams zwischendurch ein paar Strafzeiten erfahren hatten und kompensieren mussten, kamen wir schließlich mit der kleinstmöglichen Ein-Tore-Führung heraus und spielten es halbwegs geschickt zu Ende. Endlich!!!

Heute war es ein recht gutes Spiel unsererseits – heute haben sich alle gemeinsam die Punkte verdient – und so muss es weitergehen. Leider allerdings sieht es für die nächste Woche schon wieder äußerst mau aus was unsere Besetzung angeht. Naja, einfach wäre ja auch langweilig… (Uwe)

Es spielten (keine Torschützen festgehalten):
Alex (RA) – Gordon (LA/KL) – Josh (TW) – Kai (LA) – Kittes (RR/RM/RA) – Olli (RM/RR/RA) – Reinhold (KL) – Simon (RR/RL/RM) – Uwe (LA) – Volker (RL/RR)

23.01.2017|Aktuelles, Männer 2|

Saisonwiederaufnahme – die Zweite unterliegt auswärts nach durchaus ordentlichem Spiel

HSG Siebengebirge Thomasberg V – TSV Feytal II 32-28 (Hz. 15-10)

Weil wir in der Hinrunde zum angesetzten Spieltermin keine Mannschaft auf den Platz stellen konnten, waren wir gezwungen das Spiel zu verlegen. Die HSG war so nett dem zuzustimmen und so kam es zu diesem frühen Start in die Rückrunde 2017 – eigentlich wäre es nach Plan erst in der nächsten Woche wieder losgegangen…

Wir sind die Situation ja schon gewohnt, trotzdem muss man es immer wieder erwähnen um die mittlerweile länger andauernde ‚Krise‘ zu erklären: nur 6 Spieler der Besetzung der zweiten Mannschaft fanden sich am Spieltag zusammen um die Reise am späten Sonntag Nachmittag nach Königswinter anzutreten. Es fehlten Fabian, Gordon, Kai, Kittes, Max, Sascha, Reinhold, Yannick – teils verletzt, teils wegen irgendwas. Wären nicht auch noch die derzeit glücklicherweise freigespielten Daniel und Marco aus dem Kader der Ersten mitgereist, hätten wir die Partie endgültig absagen müssen.

So sieht das in dieser Saison leider aus – es ist mittlerweile eigentlich auch müßig sich über die persönliche Einstellung zu unterhalten. Fakt ist aber, das beinahe jedes Wochenende die gleiche Riege von Aufrechten versucht den Spielbetrieb für alle am Leben zu halten, dabei oft bis an die Grenzen der eigenen Möglichkeiten geht und sich nach meist 60 minütigem Volleinsatz geschlagen geben muss, hauptsächlich weil die Kraft nicht für die ganze Partie gereicht hat.

Es war auch diesmal nicht anders. Mit Patrik im Tor, Uwe auf LA, Volker (RL), Marco (RM/RR), Simon (RR/RM/RL), Daniel (RA), Steve am Kreis und dem angeschlagenen Olli (RM/RR/RL) zunächst auf der Bank, gingen wir in die Begegnung mit den offensichtlich qualitativ gut und auch zahlreich besetzten Hausherren.

In den ersten Minuten gelang es uns trotzdem alles weitgehend ausgeglichen zu gestalten. Und obwohl die HSG einige körperlich starke, aber auch technisch versierte Akteure ins Spiel schicken konnte waren wir konkurrenzfähig. Unsere Abwehrreihe stand recht gut und konzentriert, so dass eigentlich nur einer der Siebengebirgler in der Lage war uns häufiger vor Probleme zu stellen. Der Halblinke, ein recht großer athletischer Schütze, traf häufiger als uns lieb war und weil er mit nur einem Deckungsspieler nicht zu bändigen war, stellten wir im Laufe der ersten Halbzeit unsere Formation von 6:0 auf eine 5:1 mit direkter Manndeckung um und holten ihn so aus dem Spielgeschehen heraus.

Durch diese Maßnahme konnten wir uns zunächst kurz von seinen Torerfolgen befreien, aber weil später auch die Hausherren ihre Formation umstellten, konnten sie ihre Vorteile auf der linken Angriffsseite wieder herausarbeiten – nun mit einem zusätzlichen Spieler besetzt, der zwar nicht so kraftvoll, dafür aber sehr wendig agierte.
Insgesamt war die HSG so ab der 15. Spielminute etwas erfolgreicher im Abschluss. Wir scheiterten in dieser Phase einige Male auch aus aussichtsreichen Positionen am mittlerweile gut aufspielenden Torhüter. Und während es zunächst so ansprechend ausgesehen hatte, mussten wir zur Pause bereits einen Rückstand von 10-15 Toren aus unserer Sicht hinnehmen – leider schon ziemlich viel Holz wenn man noch etwas mitnehmen wollte.

Die Stimmung im Team war dennoch sehr ruhig und konstruktiv. Vermutlich, weil alle sich nicht hängen ließen, weil alle offensichtlich mit aller Konzentration und Willen die Chance wahren wollten und niemand einem anderen einen Vorwurf machen konnte, gingen wir mit echter Hoffnung zurück in die Partie.

Dass diese Einstellung auch keinesfalls unbegründet war, zeigte sich im Anschluss. Zwar gab es im Laufe der nächsten Minuten nach dem Wiederanpfiff sogar einen 6-Tore-Abstand, der wiederum hatte nicht lange Bestand. Wir schafften es nun uns wieder besser auf die Spielweise der HSG einzustellen, konnten mehrere Angriffe entschärfen und im Gegenzug einige schöne Tore erzielen, so dass wir uns quasi etappenweise wieder näher heran arbeiten konnten. Wir waren eine Zeit lang mit 4 Toren im Hintertreffen, dann 3 und als es auf die 55 Minutenmarke zuging, fehlten sogar nur noch 2 Tore bis zum ersehnten ersten Punkt der Saison.

Nicht unerwähnt soll dabei bleiben, dass wir natürlich noch besser hätten sein können. Es waren 2 Siebenmeter-Strafwürfe und einige gute Abschlussgelegenheiten die wir bis dahin leider nicht nutzen konnten. Unsere Tore erzielten wir erfreulicherweise von allen Wurfpositionen aus, jeder ließ allerdings auch mal einen möglichen Treffer liegen. Wäre dies effizienter gelungen, wären womöglich noch ein paar mehr Körner für die entscheidende Schlussphase vorhanden gewesen.

Hätte – wäre – wenn – zählt aber nicht und so müssen wir wieder einmal akzeptieren, dass wir es nicht geschafft haben uns vorher in eine bessere Ausgangsposition zu bringen. Wir mussten dementsprechend nun, um überhaupt unsere Chance auf einen zählbaren Erfolg aufrecht zu halten, in der wenigen verbleibenden Zeit aggressiv auf Torerfolge ausgehen.

Das aber spielte den routinierten Hausherren genau in die Karten. Denn eben diese schnellen, etwas erzwungenen Abschlüsse konnten sie mit Hilfe ihres guten Torwartes abblocken und im Anschluss durch schnelles Überbrücken des Feldes gegen unsere noch nicht vollständig formierte Deckung zu den entscheidenden Treffern nutzen. Zum enttäuschenden Abschluss mit schließlich 4 Toren Differenz kann man eigentlich nur sagen, dass wir in dieser Besetzung vielleicht nicht das bestmögliche Ergebnis erreicht haben, wir aber trotzdem erhobenen Hauptes das Feld verlassen konnten. Denn niemand der Anwesenden hat gekniffen als es darum ging sich hineinzuwerfen, jeder hat eine zumindest gute Leistung abrufen können und alle haben miteinander versucht das Bestmögliche für unser Team herauszuholen. Es war nicht das schlechte Gefühl danach, welches man schonmal hat wenn man nach einem Spiel – gewonnen oder verloren – rausgeht und denkt: ‚Mensch, was haben wir denn da für einen pomadigen Mist zusammengespielt‘. Das war mir so schon wesentlich lieber.

Ein Wort in diesem Zusammenhang auch über den Schiedsrichterkameraden Hofmann. Es kommt wirklich selten vor, dass man von einem allein pfeifenden Schiri so gut geleitet wird – Kompliment und Danke für diese ausgezeichnete Leistung! Auch wenn wir unterlegen waren, ich kann mich nicht erinnern in diesem Spiel eine grundsätzlich falsche Entscheidung gesehen zu haben. Beide Mannschaften dankten es ihm mit einem engagierten, aber jederzeit sportlich fairen Wettstreit auf dem Feld. Auch ein Grund dafür, dass es trotzdem ein guter Sportabend war. Abschließend: Danke an Dennis für’s Kampfgericht!

Die kleine Besetzung steht schon oben gelistet – Torschützenliste gibt’s nur wenn wir ein paar Auswechselspieler oder Chronisten dabei haben. (Uwe)

10.01.2017|Aktuelles, Männer 2|

Letztlich ohne Chance gegen den aktuellen Spitzenreiter

TSV Feytal II – SG Ollheim/Straßfeld III 29-41 (Hz. 14-20)

Die Aufstellung zu diesem schwierigen Spiel gegen die aktuell führende Mannschaft der Liga war zumindest einmal wesentlich entspannter als zuletzt häufiger erfahren. Zwar fehlten wiederum einige Akteure des Kaders (Kittes, Steve, Uwe, Volker und Yannick), weil aber unsere beiden inzwischen zum Kader dazu gestoßenen Doppelspielrechtler Fabian und Kai dabei waren und darüber hinaus auch die freigespielten Marco und Nico aus dem Kader der Ersten uns unterstützten, hatten wir endlich einmal Alternativen auf der Bank.

Das allerdings war auch absolut nötig, denn unser Gast – die uns sehr gut bekannte SGO3 – spielt derzeit offenbar auf einem guten Niveau. Nur zwei Gegenpunkte aus den bisherigen Partien der Liga sprachen eine deutliche Sprache. Immer muss man gegen die Teams der SGO damit rechnen auf erfahrenes, auch ehemals in höheren Ligen geschultes Personal zu treffen. Während es aber noch im Hinspiel bis in die Schlußphase sehr knapp zuging und wir letztlich in Heimerzheim an der besonderen Qualität eines einzelnen Spielers scheiterten, war diesmal das Gastteam noch breiter aufgestellt und zeigte sich von Beginn an auch sehr entschlossen und gut organisiert.

Unsere erste Aufstellung wusste sich allerdings zunächst gut zu verkaufen. Ruhig, abgeklärt und gut zusammenarbeitend stand das Team den ersten Angriffen der Ollheimer entgegen, konnte so die Schüsse entweder bereits im Aufbau verhindern oder zumindest häufig das was auf das Tor kam entschärfen.

Auch die Abläufe im eigenen Angriff wirkten ‚aufgeräumt‘. Wie so oft zeigte sich, dass wir am besten spielen, wenn wir garnicht erst versuchen aus dem Positionsspiel heraus schnell in den Abschluss zu kommen. Es mag Mannschaften geben die sich über schnelle, dynamische Aktionen Vorteile verschaffen können – wir können das sicherlich nicht. Wir brauchen vielmehr den Aufbau über einige Stationen. Wir müssen den Gegner bewegen, um uns so Lücken in den Deckungsreihen zu erarbeiten.

Bis zur Mitte der Halbzeit konnte man durch diese von uns praktizierte Spielweise erfreulicherweise kaum einen Qualitätsunterschied beider Teams ausmachen. Es ist ja auch nicht unbedingt sofort erklärbar warum wir in dieser Saison so schlecht spielen. In der letzten Spielzeit noch waren wir bis zum Schluss der Liga im Kampf um den Aufstieg unterwegs und waren nur knapp gescheitert – dieser Tage aber ist alles was wir handballerisch anbieten können nur äußerst dürftig. Natürlich haben wir bisher größte Probleme überhaupt jeweils spielfähige Teams auf den Platz zu stellen weil immer wieder Personal fehlt, allerdings läuft auch nicht allzu viel zusammen wenn einmal die oftmals so bewährte Belegschaft zusammen spielt. Meist fehlt offenbar sowohl die Geduld als auch die Kondition um die Partien komplett in dieser Weise durchzuhalten.

Und auch heute erlebten wir wieder die zuletzt so häufig gesehenen Phasen der Spielentwicklung: zu Beginn halten wir zumindest mit, können gegen manche Gegner auch einige Akzente setzen, lassen aber spätestens in den Minuten vor der Pause nach, um dann im verbleibenden Rest weiter abzufallen. Offensichtlich kommt dieses Nachlassen gegen starke Gegner früher zustande – gegen die Gäste aus Ollheim hatten wir dementsprechend schon den Anschluss verloren als nach dreissig Minuten der Halbzeitpfiff erfolgte. Der Pausenstand von 14-20 zeigte dabei schon früh auf, dass es auch diesmal nichts mit Punkterfolgen werden dürfte.

Ganz deutlich war bereits zu sehen, wie inzwischen die Torquoten beider Kontrahenden auseinander drifteten. Mit beinahe jeder Angriffsaktion kamen die Spieler der SGO3 zum Erfolg, während wir immer häufiger auch gute Chancen liegen ließen. Diese Entwicklung schlug sich leider auch sichtbar in der Körpersprache unserer Spieler nieder. Die Enttäuschung über die erneute sich abzeichnende Niederlage nahm vor allem in der Deckungsarbeit einigen Elan aus unserem Team und so reichte es den Gästen bald schon, nur einen Deckungsspieler unserer Abwehrreihe auszuspielen, um anschließend alleine auf das Tor zugehen zu können. Unterstützung untereinander fand praktisch nicht mehr statt, der Schlusspfiff wurde schon früh herbeigesehnt.

Insgesamt eine Niederlage die auch bei besserer Form unsererseits hätte passieren können. Schließlich sind die Ollheimer derzeit mit einer wirklich guten Mischung aus Routiniers und frischen Spielern unterwegs und spielen ein sehr konzentriertes und abgeklärtes Handball. Schade ist nur, dass wir nicht wie sonst üblich ernsthaft dagegen halten konnten. Die Tordifferenz von 12 Treffern auf den Sieger zum Schluss ist somit bedauerlich aber nicht unverdient – wir müssen es einfach demnächst wieder besser machen und uns wieder an unsere eigentlichen Fertigkeiten herantasten. (Uwe)

Es spielten (keine Torschützen):
Fabian – Gordon – Josh – Kai – Marco – Max – Nico – Olli – Patrik – Reinhold – Sascha – Simon

20.12.2016|Aktuelles, Männer 2|

Es bleibt vorerst bei Null Punkten auf der Habenseite – die TSV 2te verliert auch in Meckenheim

SV Rot-Weiss Merl II – TSV Feytal II 24:14 (Hz. 11-10)

Es war im Vorlauf zur Partie so wie es sich zur Zeit eigentlich immer darstellt: zum Spieltag lag eine Woche hinter den Teamverantwortlichen, in denen praktisch bis zur letzten Minute versucht wurde, überhaupt eine spielfähige Gruppe auf das Spielfeld zu bekommen. Neben einigen wegen Verletzung oder Erkrankung verhinderten Spielern, fehlten auch noch mehrere Akteure wegen privater Termine, womit unserem kleinen Kader eigentlich schon eine Absage dieses Spieles bevorstand. Gordon, Kittes, Sascha, Simon, Volker und Yannick waren nicht dabei. Die Kenner unserer Mannschaft sehen sofort, dass danach restlos alle unsere größer gewachsenen Rückraumspieler fehlten. Somit war es letztlich nur der Zusage von Ludger Theis zu verdanken, dass wir nicht tatsächlich passen mussten. Er hatte sich bereit erklärt, nach seinem Comeback-Spiel in der ersten Mannschaft (zuvor am gleichen Ort) auch noch bei uns auszuhelfen. Vielen Dank nochmal dafür Ludger, dein Einsatz war trotz des Endergebnisses sehr wertvoll für unser Team!

Unter diesen Voraussetzungen konnte es nur darum gehen dieses Spiel halbwegs ordentlich über die Bühne zu bringen. Selbst wenn der Gegner bisher auch nur einen Sieg in der Saison für sich erarbeiten konnte, mussten wir davon ausgehen, dass es ohne ‚gelernte‘ und körperlich größere Rückraumspieler auf den Halbpositionen sehr schwer sein dürfte zu Torerfolgen und endlich zu Punkten zu kommen. Dies erst recht wenn man weiß, dass wir uns nicht in einem Trainingszustand befinden der uns mit eingeübten Spielzügen oder sonstigen Abläufen durch eine Abwehr hindurch zu leichten Toren bringen könnte.

Unsere permanente Aufstellung für 60 Minuten: Uwe (LA) – Ludger (RL) – Olli (RM) – Max (RR) – Steve (RA) – Reinhold (KL) mit Patrik im Tor.

Die erste Führung erzielten die Hausherren. Danach passierte einige Zeit lang nichts zählbares auf beiden Seiten, bis auch die beiden nächsten Tore für die Rot-Weissen die Mienen der zugehörigen Verantwortlichen entspannen ließen. Eigentlich war bis dahin aber noch nichts passiert was uns hätte besorgen müssen. Wir konnten – auch in dieser Besetzung – offenbar auf Augenhöhe mitspielen, zumindest wenn wir unsere Möglichkeiten mit Cleverness ausspielen würden und solange die Kräfte nicht ausgingen.
Der Beweis gelang dann auch recht schnell, denn schon in den folgenden Minuten erzielten wir durch konzentriertes und gutes Zusammenspiel die 3 Treffer zum Ausgleich in Reihenfolge. Und als wir es dann auch noch zu Wege brachten, bis zum 3-5 aus Sicht der Merler wegzuziehen, war das für den Geschmack der Gegner zu viel – eine erste Auszeit sollte die Heimmannschaft wieder in die Spur bringen.

Genützt hatte ihnen das aber zunächst nichts. Weiterhin bestimmten wir mit klugem, kraftsparendem Spiel die Begegnung und blieben auch weiter in Führung. Der Hauptgrund: unsere Offensive funktionierte erstaunlich gut. Vor allem die Torquote war erfreulich hoch, einfach weil die Schüsse gut ausgesucht waren und man zudem sehr bewusst in die jeweilige Ballaktion hineinging. Lange konnten wir diesen Standard aufrecht erhalten. Leider aber waren wir dann in ein paar aufeinander folgenden Aktionen kurz vor der Pause nicht erfolgreich, wodurch es Merl wieder schaffte vorbeizuziehen. Pausenstand dann 11-10 für den SV Rot-Weiss.

Nun, ändern mussten wir nichts größeres. Bedingt durch die Situation hatten wir ja auch keine Möglichkeit personell zu reagieren. Die Frage war nur, wie sehr dieses konzentrierte Spiel unsere Kräfte gefordert hatte und ob es weiter möglich sein würde diese Spielweise durchzuziehen.

Die Auflösung erfolgte dann recht schnell, denn schon kurz nach der Wiederaufnahme der Partie mussten wir einige Treffer von Merl hinnehmen ohne selbst mit Torerfolgen antworten zu können. Der gegnerische Torhüter konnte einige unserer Abschlüsse unschädlich machen, aber auch wir gaben in einigen Aktionen durch Fehlpässe den Merlern Gelegenheit dazwischen zu gehen und in Tempogegenstößen die Tordifferenz zu vergrößern.

Auch hatte man nun offenbar besser beim Gegner erkannt, wo man die Hebel bei unserer Abwehr ansetzen konnte um zu leichteren Torerfolgen zu kommen. Es war nun ein Kampf bei dem wir nicht mehr mithalten konnten – die Kräfte gingen einfach zu Ende und die Hausherren nutzten die ihnen gegebenen Chancen recht konsequent aus. Unser Tank war einfach restlos leer. Wir hatten uns gewehrt solange es ging, aber jetzt war an der sich abzeichnenden Niederlage nichts mehr zu ändern.

Wir versuchten noch, mit den uns zur Verfügung stehenden Team-Timeouts kurze Verschnaufpausen zu verschaffen, um so vielleicht noch zu zwei – drei Erfolgserlebnissen zu kommen. Wäre das gelungen, wären zum einen den Hausherren möglicherweise noch einmal Zweifel am sicheren Sieg gekommen und bei uns nochmals Kräfte frei geworden, die eigentlich nicht mehr vorhanden waren. Leider gelang das nicht und in der Schlussphase wurde der Abstand auf die Punkte schließlich auch zu groß. Das es am Ende sogar 10 Treffer waren die uns von den Merlern trennten ist schade, letztendlich aber egal. Niemand der hier auf dem Spielfeld stand und das hellblaue Trikot übergezogen hatte muss sich etwas vorwerfen. Die die dabei waren haben alles für ihre Farben gegeben…

05.12.2016|Aktuelles, Männer 2|

…und wieder reicht es nicht für Punkte

Heimniederlage der Zweiten gegen die LüRa1 17-24 (Hz. 9-10)

Nach längerer Pause wieder mal ein Heimspiel – wieder mal allerdings auch die mittlerweile übliche kleine Besetzung. Kittes und Uwe mussten wegen Verletzungen passen und Gordon fehlt für einige Wochen wegen einer geplanten Auszeit. Yannick stand wegen anderer Termine nicht zur Verfügung, dafür half uns diesmal Marwin aus der ersten Mannschaft. Gegenüber der Aufstellung der letzten Begegnung also eine beinahe komplette Umstellung.

Die heutigen Gegner aus Lülsdorf-Ranzel kannten wir garnicht. Prinzipiell handelt es sich auch um eine ganz neue Mannschaft nach dem Abstieg und Umbruch der dortigen Kreisligamannschaft. Erfahrungswerte auf was und wen wir uns zu konzentrieren haben hatten wir also nicht.

Entsprechend verhalten gestaltete sich dann auch der Einstieg in diese Partie. Keines der beiden Teams konnte sich durch besondere Aktionen auszeichnen. Wir standen recht ordentlich in der Abwehr und ließen eigentlich auch nur wenig zu. Im Gegenzug zeichnete sich allerdings auch schon jetzt ab, dass unsere Abschlüsse sehr häufig ohne Durchschlagskraft waren. Unser liebster Fehler machte sich mal wieder breit. Es gab in unserer Gruppe zu wenig Zusammenspiel – zu wenige Pässe bis zum Torwurf – kein Beschäftigen der gegnerischen Abwehrkette. Somit hatten die Spieler der LüRa leichtes Spiel uns am Torewerfen zu hindern. Schnell konnten sie unseren anfänglichen Ein-Tore-Vorsprung egalisieren und bis etwa zur 20. Minute in eine eigene 3-Tore-Führung umdrehen (6-9). Zwar kamen wir bis zur Pause wieder etwas näher heran, eine grundsätzliche Änderung in unserem Verhalten auf dem Spielfeld fand aber nicht statt.

Zur Halbzeit beim Stand von 9-10 waren zwei Dinge klar: mit einer Trefferquote wie wir sie bis dahin hatten würden wir heute nichts mehr reissen, aber trotzdem war das Spiel keineswegs schon jetzt verloren. Nicht nur wegen des nur minimalen Rückstandes – auch war der Gegner einfach nicht so stark, dass wir allein durch seine Qualität in die Knie gezwungen werden konnten. Einzig unsere eigene Unfähigkeit stand uns im Wege erfolgreicher zu agieren.

Die Wechsel die wir mit dem vorhandenen Personal machen konnten wurden gemacht und verschiedene Formationen ausprobiert, trotzdem fand sich keine einzige Aufstellung unsererseits, die auch nur ansatzweise einen roten Faden in ihr Spiel gebracht hätte. Insgesamt 25!!! nicht erfolgreiche Abschlüsse während dieser Partie (darunter 2 verworfene Strafwürfe) sprechen eine nur zu deutliche Sprache. Und anstatt das wir endlich einmal eine (durchaus gegebene) Chance genutzt hätten nach dem 4-4 nochmals einen Ausgleich zu schaffen, ließen wir den Gegner nun langsam aber kontinuierlich davonziehen.

Weitere untaugliche Angriffsversuche mit halbherzigen Torwürfen, Abwehraktionen ohne Biss und andererseits aber auch Hinausstellungen nach Undisziplinierheiten – wohl hauptsächlich weil man mit der eigenen Leistung unzufrieden war – kennzeichneten den überaus unerfreulichen Verlauf der zweiten 30 Minuten.

So geht es keinesfalls weiter! Wenn sich nicht verschiedene Schlüsselspieler wieder auf das besinnen was sie eigentlich können, werden wir weiterhin ohne Erfolge bleiben. Es fehlt zum einen die Konzentration auf die Aufgabe, vor allem anderen aber auch der Wille sich zurückzunehmen und sich mannschaftsdienlich ins Spiel des Teams einzubringen. Wege auch ohne Ball gehen und Arbeiten dort wo es weh tut, ohne das man selbst den Erfolg daraus zieht. Aktionen, die sozusagen einem selbst keinen Applaus bringen, aber in der Folge andere zum freien Abschluss bringen – das ist das was augenblicklich in Gänze fehlt.

Ich bin sicher, dass niemand in unserer Mannschaft bewusst so gehandelt hat. Wenn wir es aber immer noch nicht ändern nachdem wir es inzwischen erkannt haben müssen, darf man unterstellen, dass unser derzeit grottenschlechtes Handball nur zum Teil dem schlechten Fitnesszustand geschuldet ist – dann ist es ohne Zweifel auch eine Einstellungsfrage.

Nächste Woche im nächsten Heimspiel gegen den GTV2 geht es weiter, hoffentlich deutlich besser und erfolgreicher… (Uwe)

Es spielten:
Marwin (RA/RM) 1, Max (RA/LA), Olli (RR/RA) 6(3), Patrik (TW), Reinhold (KL) 1, Sascha (RM/RL) 2, Simon (RR/RM) 4(2), Steve (RA/LA), Volker (RL/RM) 3

06.11.2016|Aktuelles, Männer 2|

Wir haben verloren, aber wir haben uns kein Versagen vorzuwerfen

TSV 2 verliert nach engagiertem Kampf in Kall – Endstand 31-24 (Hz. 15-8)

Die Wiederaufnahme der Saison nach den spielfreien Wochen der Herbstferien stand unter einem schlechten Stern. Die notwendige Trendwende nach der letzten Partie in Bonn, die wir nach schlechtem Spiel unsererseits mit 21-25 verloren hatten und der anschließend wegen Personalmangel abgesagten Begegnung gegen die HSG Sieg 2 (die hoffentlich noch nachgeholt werden kann), sollte ausgerechnet gegen den aktuellen Tabellenführer der 2.KK – den SC Kall – geschafft werden.

Ernüchternd dann allerdings schon während der Woche die Rückmeldungen aus dem Spielerkader der Zweiten: mit Kittes, Max, Reinhold, Sascha und Volker fehlten aus unserem kleinen 12er Kader gleich einmal 5 Spieler – und damit auch noch zumindest zwei sehr erfolgreiche Rückraumschützen unserer üblichen Startaufstellung. Wenn man dann auch noch die Abwehrleistung genau dieser routinierten Riege bedenkt, ließ sich für die kommende Partie schlimmes erahnen. Ein Lichtblick in diesem Zusammenhang war, dass Olli nach längerem Auslandsaufenthalt endlich sein Saisondebüt geben konnte, er wird ab sofort wieder zur Verfügung stehen. Damit wir überhaupt zahlenmäßig ausreichend in Kall antreten konnten, baten wir um weitere Hilfe und fanden sie in Yannick – auch er machte sein erstes Spiel in dieser Saison – und Daniel. Der war ja zur neuen Spielzeit in unsere Erste aufgestiegen, hatte aber zuletzt dort nicht spielen können und war somit spielberechtigt für uns – danke nochmal für die Unterstützung! Letztlich standen uns also 8 Spieler zur Verfügung.

Klar war in der Ansprache vor dem Anpfiff, dass wir vor allem im Spiel nach vorne unbedingt sehr kontrolliert agieren mussten. Nicht nur, weil wir durch die geringe Anzahl von Spielern wenig Möglichkeit zum Luftholen haben dürften, sondern auch, weil die junge Kaller Mannschaft ohne Frage beim schnellen Gegenstoß Vorteile haben würde. Wir durften keinen eigenen Ballbesitz unvorsichtig gefährden – eine hohe Trefferquote bei gleichzeitig geringem Krafteinsatz musste der Ansatz sein damit wir anschließend in der Deckungsarbeit noch konzentrierte und lauffreudige Gegenwehr leisten könnten.

Es war dann allerdings ein etwas zäher Beginn auf beiden Seiten. Bis das Spiel in Fluss kam gab es bereits einige Abschlüsse auf beiden Seiten, die zunächst häufig nicht genutzt werden konnten. Schon in dieser Zeit zeigte sich, dass wir mit Patrik heute einen bärenstarken Hüter zwischen den Pfosten hatten. Egal ob die Kaller aus dem Spiel heraus abschlossen oder ob sie im TGS alleine auf ihn zuliefen – er hatte sehr oft das bessere Ende für sich. Über das ganze Spiel betrachtet eine sehr gute Leistung ohne die wir vermutlich wesentlich schlechter im Spiel geblieben wären.

So nämlich blieben wir über einen längeren Zeitraum an den Hausherren dran. Prinzipiell eine recht ausgeglichene Sache, gab es zunächst nur einen Umstand der eine mögliche Auswirkung auf den folgenden Spielverlauf und unsere Voraussetzungen hatte: so hatten wir bis zur 10. Minute nur die minimal nötigen 7 Spieler zur Verfügung, dann kam der verspätete Daniel dazu und gab uns eine Wechselmöglichkeit. Die allerdings war auch schon 5 Minuten später wieder passé, weil eine Armverletzung Uwe zur Aufgabe zwang. Ab da war somit jede Personalumstellung ausgeschlossen – ein Umstand, der noch Konsequenzen haben sollte…

Insgesamt aber entwickelte sich das Spiel ohnehin nun so, dass die Kaller alle paar Minuten ein Tor mehr erzielten als wir – die Lücke ging also bis zur Halbzeit kontinuierlich weiter auf und der größte Abstand war mit dem 15-8 aus Sicht der Heimmannschaft zum Pausenpfiff erreicht.

Klar erkennbar war bis dahin, dass die junge Kaller Truppe nicht substanziell besseres Handball spielte als wir. Ihr Spiel stützt sich im Wesentlichen auf zwei Angreifer die aus dem Mannschaftsdurchschnitt vorstechen. Das aber reicht aber nicht aus um eine Partie zu dominieren und somit gelang beiden Mannschaften aus dem Positionsspiel heraus eine ähnliche Anzahl von Toren. Unsere Deckung stand gegen die naturgemäß schnelleren Angreifer gut und hatte nur selten das Nachsehen. Problematisch wurde es immer dann wenn wir vorne nicht erfolgreich abschließen konnten. Postwendende Gegenstöße waren die Folge und genau die hatten für die inzwischen deutliche Differenz gesorgt. Also galt es vor allem eine bessere Trefferquote zu erreichen um möglicherweise wieder näher heranzukommen.

Schon in der ersten Minute der zweiten Halbzeit dann aber der nächste Nackenschlag: ohne gegnerisches Foulspiel verletzte sich Simon in einer Angriffsaktion am Knie und musste das Spielfeld verlassen. Und wie oben gesagt, gab es keine Möglichkeit mehr unseren Kader auf dem Spielfeld aufzufüllen. In Unterzahl gegen ein konterstarkes Team – ein Debakel stand zu befürchten.

Genau das Gegenteil aber passierte. Unsere Mannschaft konzentrierte sich auf das nötige Verhalten: Ball in den eigenen Reihen halten, in Eins-gegen-eins-Aktionen die Deckung beschäftigen und keine Gegenstöße zulassen. Es war kaum zu glauben, aber wir kamen in dieser Phase sogar Tor um Tor heran. Gestützt auf unseren Torwart gelang es uns wieder in Schlagweite zu kommen und als auch Simon nach einigen Minuten Pause wieder mitwirken konnte, war der Abstand auf 4 Tore geschmolzen. Es war zu spüren, dass keiner von uns gewillt war dieses Match trotz der schlechten Voraussetzungen abzuschenken und dieses Verhalten schien auch beim Gegner Wirkung zu zeigen. Es wurde intern etwas häufiger diskutiert und einige Dinge funktionierten nun schlechter als zuvor. Resultat war der Spielstand von nur noch 26-24 zur 55. Minute und in diesem Moment hatten wir beinahe die auch noch die Chance in Ballbesitz den Anschlusstreffer zu erzielen. Leider gelang dann ein beabsichtigtes Anspiel an den Kreis nicht und der anschließende Konter brachte den Kallern das letztlich vorentscheidende Tor ein.

Weil danach auch noch der Versuch durch eine aggressive Deckung an den Ball zu kommen in einer Hinausstellung endete, hatten wir keine Möglichkeit mehr das Spiel zu wenden und so konnte der SC Kall in den letzten Minuten der Partie wieder einen eigentlich zu großen Abstand auf die Anzeigentafel bringen.

Fazit: angesichts der Voraussetzungen und des gezeigten Einsatzes eher eine erfreuliche Leistung trotz des Endergebnisses – Kompliment an diese ‚Kampfgruppe‘. Sollte es uns gelingen in den nächsten Wochen ein zahlenmäßig größeres Team auf das Feld zu stellen, das eine ähnliche Disziplin und Einsatzwillen zeigt, bin ich überzeugt, dass der letzte Platz in dieser Liga nicht lange Bestand haben dürfte. (Uwe)

Es spielten (leider keine Torschützenliste):
Daniel (RA), Gordon (KL), Olli (RM), Patrik (TW), Simon (RL), Steve (RA/LA), Uwe (LA), Yannick (RR)

30.10.2016|Aktuelles, Männer 2|

Ein ganz schlechtes Spiel bringt uns in den Tabellenkeller

TSV Feytal 2 – SG Lülsdorf-Ranzel 2 Endstand 21:29

Die zweite Partie dieser Saison startete unter ähnlichen Vorzeichen wie auch die Auftaktbegegnung – wenig Personal zum Wechseln und bisher keine Minute gemeinsamer Trainingszeit. Einzig die teilweise in der letzten Woche gezeigten guten Phasen ließen uns hoffen, heute vielleicht etwas mitnehmen zu können.
Der Gegner war uns eher unbekannt. Zwar hatten wir ja auch schon in der letzten Spielzeit gegen eine Mannschaft LüRa 2 gespielt, weil es aber bei den Gästen in der Handballabteilung einige personelle Umstellungen gegeben hatte, sahen wir beim Aufwärmen praktisch keine uns bekannten Gesichter. Dementsprechend stellten wir uns ‚konservativ‘ auf – d.h. für uns: 6-0 Deckungsformation – erst mal schauen, was der Gegner so spielt.

Es war zunächst offenbar auch nicht die falsche Entscheidung uns in Ruhe auf das Spiel einzulassen, denn auf diese Weise kamen wir recht schnell zu einer Führung. Ohne besonderen Glanz versprühen zu müssen, reichte es völlig, den Ball im Angriff über unseren Rückraum laufen zu lassen und dann aus dem einfachen Anstoßen heraus den Abschluss zu suchen. In dieser Anfangsphase hatte die Abwehr der Gäste diesem Prinzip nur wenig entgegen zu setzen.

Auch in unserer Abwehr hatten wir stets die Zügel in der Hand und wussten die Bemühungen der LüRa 2 Spieler meist sehr kontrolliert abzuwehren. Eine bis zu 4 Toren ausgebaute Führung war das erfreuliche Zwischenresultat nach dem Start.

Dann allerdings recht plötzlich ein anderes Bild. Das was vorher noch so gut funktioniert hatte, nämlich den Ball mit Bedacht in den eigenen Reihen laufen zu lassen, funktionierte nun innerhalb kurzer Zeit garnicht mehr. Völlig überhastet drängten wir zunehmend darauf, bereits nach nur 2 oder 3 Querpässen – und ohne Druck auf die Abwehr aufgebaut zu haben – den Torwurf zu versuchen. Eine einzige andere Variante gab es noch: die war aber keinen Deut besser, weil dabei nach den unzureichenden Querpässen ein meist unsinniger Anspielversuch an unsere Kreisläufer folgte.

Alles startete praktisch immer ohne jede Vorbereitung, ohne jedes ’sich-gefährlich-machen‘. Das hieß, es gab überhaupt keinen Grund für die Deckung sich von dem Fleck wegzubewegen, von dem unsere Angreifer sich wünschten, dass die Mitspieler dadurch Freiräume bekommen würden. Wir rannten uns fest. Torerfolge unsererseits gab es nur noch, wenn wir mit Wurfgewalt einmal eine Lücke nutzen konnten während den Gäste eine Unachtsamkeit unterlief.

So mussten wir bereits kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit einen deutlichen Rückstand hinnehmen.
Nach den 15 Minuten Pausenerholung trotzdem keine Änderung der Szenerie. Wer gedacht hatte, wir könnten den Faden nochmals aufnehmen der uns in den Anfangsminuten gut getragen hatte, der wurde nun stark enttäuscht. Schon früh in dieser zweiten Halbzeit war abzusehen, dass heute garnichts mehr zusammenlaufen würde. Die Spurrillen auf unserer Strecke waren offenbar so tief eingefahren, dass absolut niemand im Team in der Lage war da nochmals herauszukommen um irgendetwas am eingefahrenen Trott zu ändern.
Die Gegner mussten sich noch nicht einmal gedanklich bemühen um unsere Angriffe abzufangen – immer wieder liefen wir in die gleichen Räume, immer wieder passten wir auf die gleichen Positionen, immer wieder schossen wir auf die gleichen Stellen. Selbst in den Überzahlsituationen, von denen wir zwischen der 35. und 50. Minute ein paar hatten, brachten wir es nicht fertig den Ball über mehr als 3 Spieler zu bewegen. Immer erfolgte dann schon der Versuch sich selbst oder einen Kreisläufer zum Schuss zu bringen. Die Gäste lösten diese Situationen meist dadurch auf, dass sie entschieden dazwischen gingen und mit einem Tempogegenstoß einen weiteren Treffer auf die Anzeigentafel legten. Wir spielten unfassbar unclever!
Insgesamt kann man es nicht anders sagen, das war ein ganz schlechtes Spiel unsererseits heute, hatte nicht viel mit Handball zu tun und war, vor allem wenn man die eigentlichen Möglichkeiten unseres Teams kennt, ziemlich erschreckend anzusehen. Wir können uns bei unseren treuen Zuschauern nur entschuldigen für das was wir heute trotz der Anfeuerungen abgeliefert haben.

Erklärbar scheint es mit ein paar Stunden Abstand betrachtet eigentlich nur durch unseren schlechten körperlichen Zustand in Verbindung mit der recht dünnen Personaldecke. Durch die wenigen Wechselmöglichkeiten begründet müssen Spieler, denen ein paar Minuten Pause deutlich helfen würden ihre Konzentration über die Spielzeitdauer zu behalten, derzeit komplett durchspielen – das geht ganz offensichtlich nicht zusammen. Deshalb können wir nur hoffen, dass wir zum einen endlich wieder einen Trainingsbetrieb ins Laufen bekommen und zum weiteren wieder mehr Spieler auf den Bogen bekommen um alle Schlüsselspieler zumindest phasenweise entlasten zu können. Jetzt dürften wir jedenfalls zunächst einmal das Schlusslicht in der Tabelle bilden – was den bescheidenen Vorteil hat, dass es eigentlich nur noch aufwärts gehen kann… (Uwe)

Es spielten (vielen Dank an CLAUDIA für die Torschützenliste!!!):
Gordon 1 (KL/LA), Max 2 (RA), Patrik (TW), Reinhold 2 (KL), Rüd (TW), Sascha 5 (RM), Simon 8/4 (RR/RM), Steve 1 (RA), Uwe (LA), Volker 2 (RL)

TSV Feytal 2

TSV Feytal 2

TSV Feytal 2

TSV Feytal 2

cc_by_nc_fm
 

 

18.09.2016|Aktuelles, Männer 2|

Kein schlechtes Spiel der Zweiten – trotzdem reicht es nicht für Punkte

SG Ollheim/Straßfeld 3 – TSV Feytal 2 Endergebnis 34-30 (Hz. 19-18)

Zur Saisoneinleitung ging es für uns gleich auf die Reise – mit dem Spielort Heimerzheim konnten wir allerdings beinahe schon von einem ‚Lokalderby‘ sprechen. Denn wenn man sich die diesjährige Zusammensetzung der 2. Kreisklasse anschaut, stellt man erstaunt fest, dass das Einzugsgebiet dieser ‚Thekenliga‘ mittlerweile in der Flächenausdehnung beinahe dem entspricht, was früher einmal eine Landesliga war – keine gute Entwicklung!

Für uns waren die Voraussetzungen für dieses Spiel eher dürftig: gleich mehrere Spieler unseres letztjährig noch recht breiten Kaders hatten zur neuen Saison die Fahne eingerollt und stehen uns in der Zukunft nicht mehr zur Verfügung. Aus verschiedenen Gründen werden also Constantin Bober (LA), Daniel Marx (RA), Frank Müller (TW), Leon Müller (RM) und Ralf Schreiber (RR/RM) nicht mehr für uns auflaufen. Das ist unter mehreren Aspekten betrachtet schade: denn wir sind dadurch nicht nur in der Quantität und Qualität beschnitten, sondern es hatten auch alle charakterlich gut in das Team gepasst. Danke nochmal und viel Erfolg bei euren neuen Vorhaben!

Neben diesen Abgängen mussten wir zusätzlich noch weitere Kameraden ersetzen – allerdings nur für einzelne Spieltage jetzt zu Beginn der Saison. So fehlten diesmal Olli, Reinhold und Yannick aufgrund persönlicher Terminplanungen. Somit war klar: ohne weitere Unterstützung wären wir mit nur 7 Spielern zur Auswärtspartie angetreten und eine ziemlich riskante Partie hätte uns bevorgestanden. Schließlich ist es beinahe üblich, dass nicht alle Spieler auch verletzungsfrei bis zum Ende durchspielen können.

Glücklicherweise hatten aber gleich mehrere Spieler unserer Ersten Lust darauf, sich für ihr Saisonauftaktspiel – in der gleichen Halle – am folgenden Tag – einzuspielen und so verstärkten Marco (RM), Julian (RA) und Rüd (TW) unseren Kader. Ein weiterer ‚Neuer‘ kam noch hinzu – denn Steve (Göricke) hat den Weg zu seinem Heimatverein zurückgefunden und wird uns in dieser Saison in der Zweiten unterstützen. Damit sind auch zunächst einmal alle Personalbewegungen für diese Spielzeit erklärt.

Mit der SGO3 stellten wir uns auf einen Gegner ein, der uns wohl bekannt ist und mit dem es eigentlich stets gutklassige, enge Begegnungen gibt. Immer wieder trifft man – vor allem IN Heimerzheim – auf eine starke gegnerische Besetzung mit meist drei bis vier überdurchschnittlichen Akteuren, die auch häufig über einige Erfahrung in höherklassigen Teams verfügen.

Die Partie selbst spiegelte dann genau das wieder was wir üblicherweise kennen. Beide Mannschaften bewegen sich auf ähnlichem Leistungsniveau und so ergab sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel, das zumindest nach unserer Einschätzung auch für die Zuschauer in der Halle unterhaltsam und ansehnlich gewesen sein dürfte. Wir erwischten wohl den besseren Start und lagen nach ein paar Minuten mit 4-2 in Front. Dabei kam uns vor allem zugute, dass wir die relativ offene Deckung der Hausherren anfangs gut ‚lesen‘ konnten und über unseren beweglichen Kreisläufer Gordon etliche einfache Tore erzielten.
Der kleine Vorsprung war zwar danach ebenso schnell wieder aufgebraucht, aber wir schafften es nochmals uns etwas abzusetzen – die Führung von 11-7 war dabei der Höhepunkt. In dieser Phase konnten sich vor allem unsere Rückraumschützen Volker, Sascha, Simon und Kittes auszeichnen, die Abschlüsse waren recht präzise und die Schussauswahl selbst war meist gelungen.

Leider hielt dieser Trend nicht lange an und zum Ende der ersten Halbzeit verfielen wir in Unkonzentriertheiten. Zu oft wurde nun zu schnell der Weg zum direkten Tor gesucht und auch die Anspiele an den Kreis fanden nur noch selten einen Abnehmer, einfach, weil alles ohne Vorbereitung der eigentlichen Aktion versucht wurde. So kam es zum Ausgleich durch die SGO3 und wegen einer nicht gut ausgespielten Angriffsaktion unsererseits unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff, gelang den Hausherren sogar die Führung mit 19-18.

Kein Beinbruch zwar – jedoch machten wir uns in der Pausenbesprechung klar, dass es nur über eine wiederhergestellte Ordnung funktionieren würde hier Punkte einzufahren. Also sollte der Ball wieder über mehr Stationen geführt werden als das in den letzten Spielzügen passiert war. Und auch die Schussvorbereitung musste wieder besser eingeleitet werden, ansonsten musste man damit rechnen, dass die Ollheimer noch besser ins Spiel kommen würden.

In der Realität aber gelang uns dieses Vorhaben nicht. Schon in den nächsten Minuten zeigte sich, dass wir bei unseren eigenen Angriffen nun eher noch hektischer mit unseren Möglichkeiten umgingen. Und im Gegenzug profitierten die Gastgeber zunehmend von der Angriffsqualität eines einzelnen Spielers, den leider niemand von uns in den Griff bekam. Offenbar genossen an diesem Tag auch die Hausherren Unterstützung aus den höherklassigen Teams ihres Vereins, denn wir kennen diesen sehr guten Spieler eigentlich aus seinen Einsätzen in höheren Ligen. Sei’s drum – alles ist absolut korrekt und deshalb gibt es keinen Grund sich darüber zu beschweren. Fakt ist allerdings, dass uns vor allem anderen seine Tore und auch die durch ihn erzeugten Freiräume für die anderen Spieler der SGO3 letztlich den Umschwung unmöglich gemacht haben. Es waren zuviele leicht erzielte Gegentore als das wir noch genügend oft vorne durch eigene Treffer hätten den Anschluss halten können bzw. das wir in der Schlussphase nochmals hätten vorbeikommen können. Es gelang uns nicht mehr, näher als auf 2-3 Tore Rückstand heranzukommen und als schließlich der Schlusspfiff kam, war der Endstand von 34-30 für die SGO3 ein ziemlich korrektes Abbild der heutigen Gesamtverhältnisse.

Sicherlich trotzdem kein schlechter Einstieg in die Saison 2016/2017, denn wenn man bedenkt, dass es im Prinzip erst das zweite Mal war das wir für diese Spielzeit den Ball in die Hand genommen haben, gingen einige Dinge schon ganz geschmeidig ab.

Vermutlich nicht alle Gegner haben die Qualität der Ollheimer Truppe und angesichts unserer Zielsetzung, einfach nur ein bisschen Spaß in dieser Liga zu haben ohne auf höhere Plätze zu schielen, sollte das wohl machbar sein. (Uwe)

Es spielten:
Gordon 6 (KL/LA), Julian (RA), Kittes 2 (RR), Marco 5 (RM), Max (RA), Patrik (TW), Rüd (TW), Sascha 5 (RL/RM), Simon 10/3 (RM/RR), Steve (RA/LA), Uwe (LA), Volker 2 (RL)

11.09.2016|Aktuelles, Männer 2|

Die TSV Zweite verliert auch das letzte der abschließenden drei Saisonspiele innerhalb der letzten Sekunden.

TSV Feytal 2 – TV Palmersheim 2 22-23

Wir hatten den letzten aufrechten Rest unseres Teams ‚zusammengekratzt‘ um diese finale Partie gegen den TVP2 über die Bühne zu bringen. Durch die Verletzungen einiger Spieler innerhalb der vorherigen Begegnungen und darüber hinaus dem ein oder anderen Fehlen aufgrund von privaten Terminen o.ä., waren wir in punkto Mannschaftsstärke deutlich reduziert. Im Gegensatz zu den beiden Spielen gegen Schleiden und Bockeroth, in denen wir noch mit Macht versucht hatten um den Titel des Meisters der 2. Kreisklasse zu spielen, ging es nun aber um nichts anderes mehr als nochmal ein bisschen Handball zu spielen und einen schönen Sonntagnachmittag zu haben. Weil auch die Palmersheimer mit wenig Personal unterwegs waren und ebenso wie wir keinerlei Ambitionen mehr auf bestimmte Tabellenplätze hatten, stand dem auch nichts im Wege. 7 Feldspieler und 2 Torhüter bei uns und 7 Mann Mindestbesetzung beim Gegner traten an, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, ohne sich oder dem Sportkameraden auf der Gegenseite ein Leid anzutun…

Auf diese Weise ergab sich mit dem Anpfiff ein nur wenig inspirierendes Geplänkel, das nur noch vergleichsweise wenig mit den wirklich gutklassigen Partien der letzten Wochen zu tun hatte. Natürlich in erster Linie der fehlenden Abwehrhärte geschuldet, fielen die Treffer auf beiden Seiten ohne besonderen Kampf und Einsatz. Es reichte den jeweiligen Schützen beider Lager meist, wenn sie es nur schafften eine Aktion durch eine kurze Tempoerhöhung einzuleiten – schon war der Weg zum Tor frei und dem erfolgreichen Abschluss stand nichts mehr im Wege. Auch in punkto Torausbeute gab es keine wirklich spürbaren Unterschiede zwischen beiden Mannschaften. So blieb es eng beieinander, meist war es zunächst der TVP der mit 1-2 Toren vorlegte, später im Laufe der weiteren Partie waren es auch schonmal wir die das schafften – immer allerdings wurde man in der Folge eingefangen und das Unentschieden wieder hergestellt.

So plätscherte die Begegnung dahin und wir waren der Meinung, dass es reichen würde gegen Ende das Tempo zu erhöhen um letztendlich als Sieger vom Platz zu gehen. Im ersten Anlauf gelang das auch und eine Phase mit höherem Abwehraufwand und vermehrt abgerufener Angriffsleistung wurde belohnt, indem wir – etwa zur 50. Minute – wieder zur Führung kamen. Dann allerdings schafften wir es leider nicht diese Konzentration zu halten und anstatt nun wegzuziehen wie gewünscht, drehte sich die Sache abermals und die Gäste glichen aus bzw. gingen sogar wieder voran. So blieb es bis in die letzte Minute der Begegnung – in der wir kurzfristig nochmals zum 22-22 ausgleichen konnten, in der aber der TVP die letzte Chance zum Torwurf bekam. Verursacht durch ein Missverständnis über den aktuellen Spielstand, kam es dann zu einem völlig unbedrängten Abschluss der Gäste auf der Rechtsaussenposition und der Siegtreffer konnte von unserem allein gelassenen Torwart nicht mehr verhindert werden.

Wäre es in diesem Spiel nicht sozusagen um die ‚goldene Ananas‘ gegangen, wäre diese Aktion wirklich sehr ärgerlich gewesen – so allerdings tat es nicht besonders weh den Gästen mindestens einen Punkt geschenkt zu haben.

Die Spieler:
Constantin (LA/KL), Gordon (KL), Josh (TW), Max (RA), Olli (RM/RR), Patrik (TW), Simon (RR/RM), Uwe (LA), Volker (RL)

Die letzte Partie der Saison 2015/2016 ist also gespielt. Zwar fehlt nun theoretisch noch die Begegnung gegen TuS Dollendorf 2 – zu dieser werden wir allerdings angesichts unserer derzeitigen Personallage nicht mehr antreten. Nach Stand der Dinge sollte sich durch diesen Verzicht unsererseits auch keine mögliche Wettbewerbsverzerrung ergeben können. Die Punkte die Dollendorf so definitiv dazu bekommt, führen nicht mehr zu einer Veränderung der Platzierungen der Teams im Tabellenkeller.

Ein kleines Saisonfazit

Gemessen an den objektiv eher schlechten Voraussetzungen (keine eigene Trainingszeit) haben wir eigentlich eine sehr zufriedenstellende Spielzeit hinter uns gebracht. Die Zweifel, ob wir angesichts der drastischen Erhöhung der Anzahl der Spiele von 12 (letzte Saison) auf immerhin 20 (diese Saison) nicht in Verletzungsprobleme auf Seiten unserer älteren Spieler geraten würden, waren tatsächlich unbegründet. Bis in den letzten Teil der Saison war die Bank eigentlich immer gut bis sehr gut gefüllt und erst ganz zum Schluss hat uns das Verletzungspech ein wenig gebeutelt. Dies allerdings weniger aufgrund von erhöhter Anfälligkeit der älteren Semester, als vielmehr verursacht durch im Handball eben übliche ‚Unfälle‘. Auf diese Weise konnten wir lange in der Spitzengruppe der Liga mitspielen – ein Umstand der bei Betrachtung unseres Spielermaterials auch vorher durchaus möglich schien, der uns aber nicht dazu verführt hatte, nun unbedingt den eventuell denkbaren Aufstieg anzustreben. Zumindest solange wir als reine Wochenendgemeinschaft unterwegs sind, macht das auch keinen Sinn: Um in der 1. Kreisklasse Spaß zu haben und nicht ständig am Limit spielen zu müssen, bedarf es einer kontinuierlichen Arbeit. D.h. dazu müssten zunächst entsprechende Trainingsmöglichkeiten gefunden werden. Vielleicht geht da ja in der nächsten Spielzeit wieder mehr.

Wie immer bei einer zweiten Mannschaft gilt es nun zwischen den Saisons zu sehen wie die Teambildung erfolgen soll. Die Jungs, die nun bei uns ihre erste Herrensaison bestritten haben, haben das gut hinbekommen. In manchen Spielen konnte man richtig starke individuelle Leistung einbringen die uns in wichtigen Situationen weitergebracht haben. Ob nun schon ein Sprung in den Kader der ersten Mannschaft angebracht ist steht offen. Genauso bleibt zu klären, wer von dort aus den Rückzug plant, um vielleicht nicht mehr soviel Zeit in den Sport zu investieren. Es wird sicher zumindest kleinere Fluktuationen zwischen den Teams geben und erst danach wird man sehen können wo die Möglichkeiten liegen.

Das Team der Zweiten geht als solches jetzt in die Pause. Die wird hoffentlich nicht zum völligen handballerischen Stillstand führen aber zunächst Gelegenheit geben, die aktuellen Wehwehchen, aber auch die ernsthaften Verletzungen auszukurieren. Dann wird es eine gewisse Vorbereitungsphase geben (die die Zeit um die Sommerferien herum füllt) und schließlich geht es im September in die nächste Saison – hoffentlich mit mindestens genauso viel Spaß auf und neben dem Spielfeld wie es diesmal war.

In diesem Zusammenhang auch hier nochmal der Dank an jeden Einzelnen unserer TSV Feytal Handball Anhänger – also alle diejenigen, die sich für unser Tun interessieren – sei es auf den Tribünen, in unseren Texten der Homepage oder wo auch immer. Es macht uns einen riesen Spaß euch ein bisschen zu unterhalten. Vielen Dank dafür & bleibt bitte dabei! (Uwe)

TSV Feytal 2

TSV Feytal 2

TSV Feytal 2

TSV Feytal 2

cc_by_nc_fm
 

 

13.03.2016|Aktuelles, Männer 2|