22:0 Punkte? – denkste – irgendwie hat das nicht geklappt heute…

VfB Mixed Team macht uns einen Strich durch die Rechnung und gewinnt 24:23

Im Nachhinein fragt man sich eigentlich schon woran es letztlich gelegen hat: Wir haben nicht trainiert am Dienstag – ok, das war aber nicht zum ersten Mal so. Es fehlten ein paar Spieler auf dem Spielberichtsbogen – richtig, aber auch das hatte es schon gegeben ohne uns ernsthaft zu belasten. Ein weiterer Faktor: Die Schleidener hatten kurzerhand aus ihren beiden Mannschaften 1+2 ein ‚Best-Of-Team‘ gegründet das sie offenbar gewillt sind, in den beiden letzten Partien gegen uns antreten zu lassen – sei’s drum, das sei ihnen gegönnt. Wir haben bereits bewiesen das beste Team in der Liga zu sein, da haben wir es nicht nötig bei der Gegnerschaft die Einhaltung von Festspielregeln einzufordern. Wenn allerdings andere Teams der Liga durch den Punktgewinn der Schleidener benachteiligt worden wären, hätten wir die spielleitende Stelle sicher mal gebeten sich die Verhältnisse genauer zu betrachten… So sind wir nur sauer, dass wir es nicht selbst geregelt haben. Denn genau das haben wir heute nicht hinbekommen. Punkt.

Kommen wir zunächst zu den Dingen die ‚toll‘ gelaufen sind (ich lass jetzt mal weg für wen): Der Schiri war großartig aufgelegt und kam weitgehend ohne gelbe Karten und Folgebestrafungen aus – im Hinblick auf das nahende Osterfest eigentlich sehr christlich. Zudem kümmerte er sich der Einfachheit halber ausschließlich um das was unmittelbar mit dem ballführenden Spieler passierte. Die abenteuerlichen Abwehraktionen die vor allem unsere kreisnahen Spieler vom ‚Zuarbeiten‘ für unseren Rückraum abhielten, wurden konsequent nicht bewertet. Eigentlich brauchbare Abspiele an den Kreis konnten so sehr häufig nicht in Torerfolge umgesetzt werden, einfach deshalb, weil unsere drangsalierten Kreis- und Einläufer die Bälle nicht annehmen konnten bevor die benachbarten Abwehrspieler die Bälle erreichten. So standen wir recht häufig etwas perplex im Angriff und warteten darauf das eine klare Behinderung abgepfiffen würde – während die Schleidener bereits unbehelligt ihre Balleroberung nutzten und in den Abgriff übergingen.

Trotzdem behielten wir noch die Ruhe und das, obwohl wir auch selbstverschuldet einige gute Chancen ungenutzt ließen. So gab es zahlreiche Gelegenheiten in denen sich der VfB Schlussmann auszeichnen konnte weil wir nicht gut genug abschlossen. Auf diese Weise hielten die Hausherren vor allem in der ersten Hälfte ihre Mannschaft im Spielgeschehen und gestalteten die Partie eng im Ergebnis. Kein Team konnte sich um mehr als 2 Tore absetzen (Halbzeitstand 12:13).

Ein Gewinn auch der zweiten Halbzeit und somit des ganzen Spiels sollte nun geschafft werden, indem vor allem unsere Abschlussquote verbessert werden sollte – dies war das größte Manko das wir selbst beseitigen konnten. Davon, dass der Schiri seine Idee vom Handballspiel in der Pause grundlegend ändern würde, war ja nicht auszugehen und es wäre dann auch nicht mehr nötig gewesen…

Eine kurze Verbesserung war auch noch zu beobachten. So hatten wir anfangs sogar die Gelegenheit auf drei Tore Differenz davon zu ziehen. Der von uns nicht verwandelte 7m Strafwurf, verbunden mit einer anschließend schlechten Abwehraktion, sorgten aber schnell wieder für den bekannt engen Spielverlauf. Immer wieder liefen wir uns nun in der dichten Heimabwehr fest – zunehmend genervt durch die o.g. Umstände und die eigenen Unzulänglichkeiten. So kam der anfangs noch ordentliche Spielfluss schließlich vollends zum Stillstand und die letzten Minuten liefen unsererseits mehr oder weniger im ‚Offline-Modus‘ ab – soll heissen: ohne Benutzung der eigenen besonderen Fähigkeiten und Cleverness. Und obwohl uns die Gastgeber durch eigene schlimme Fehler noch einige Male die Gelegenheit boten die Sache zu biegen, haben wir es nicht mehr hinbekommen. Wenn’s mal nicht läuft… (Endstand 24:23).

Damit steht unerwartet zumindest noch eine klare Zielsetzung für das letzte Spiel der Saison fest: Klarmachen, dass es ein blöder Ausrutscher war und Schleiden 1+2 wieder auf den Boden holen – mal sehen, ob das in unserer dann zu erwartenden Aufstellung geht 😉 (Uwe)

Im Tor: Frank. Im Feld: Andreas W. (RA/RR) – Gordon (LA) – Julian E. (RA/RR) – Kittes (RR/RM) – Olli (RM/RR) – Ralf (RR) – Reinhold (KL) – Uwe (LA) – Volker (RL)

TSV Feytal 2

TSV Feytal 2

TSV Feytal 2

cc_by_nc_fmRalf Schreiber
 

 

16.03.2014|Aktuelles, Männer 2|