JSG Hahn wB1 – TSV Feytal wB (2:13) 4:20

Im Auswärtsspiel gegen Hahn war die Zielrichtung, 2 Punkte zu holen.

Von Anfang an war zwar zu sehen ,dass wir besser sind, jedoch nicht effektiv und konzentriert genug. Mit der ersten grünen Karte des Trainers musste die Marschroute nochmal klar macht werden. Die Umsetzung gelang gut. Mit vielen Doppelpässen und dem ein oder anderen Tempogegenstoß ging man mit 2:13 in die Halbzeit.

Trotz des kleinen Kaders versuchte man weiter mit hohem Tempo zu spielen. Durch den hohen Kraftaufwand in der ersten Halbzeit schwand allerdings die Kraft in der zweiten. Zwar klappten Spielzüge besser als in der ersten, jedoch war die Tor-Ausbeute miserabel. Dennoch gewannen wir mit 4:20 auch Dank einer super Torwartleistung von Lilli. (Nico)

Es spielten: Anna, Annika, Emily, Isabell, Julia, Julia, Lara, Lilli, Karla und Maike

Saisonwiederaufnahme – die Zweite unterliegt auswärts nach durchaus ordentlichem Spiel

HSG Siebengebirge Thomasberg V – TSV Feytal II 32-28 (Hz. 15-10)

Weil wir in der Hinrunde zum angesetzten Spieltermin keine Mannschaft auf den Platz stellen konnten, waren wir gezwungen das Spiel zu verlegen. Die HSG war so nett dem zuzustimmen und so kam es zu diesem frühen Start in die Rückrunde 2017 – eigentlich wäre es nach Plan erst in der nächsten Woche wieder losgegangen…

Wir sind die Situation ja schon gewohnt, trotzdem muss man es immer wieder erwähnen um die mittlerweile länger andauernde ‚Krise‘ zu erklären: nur 6 Spieler der Besetzung der zweiten Mannschaft fanden sich am Spieltag zusammen um die Reise am späten Sonntag Nachmittag nach Königswinter anzutreten. Es fehlten Fabian, Gordon, Kai, Kittes, Max, Sascha, Reinhold, Yannick – teils verletzt, teils wegen irgendwas. Wären nicht auch noch die derzeit glücklicherweise freigespielten Daniel und Marco aus dem Kader der Ersten mitgereist, hätten wir die Partie endgültig absagen müssen.

So sieht das in dieser Saison leider aus – es ist mittlerweile eigentlich auch müßig sich über die persönliche Einstellung zu unterhalten. Fakt ist aber, das beinahe jedes Wochenende die gleiche Riege von Aufrechten versucht den Spielbetrieb für alle am Leben zu halten, dabei oft bis an die Grenzen der eigenen Möglichkeiten geht und sich nach meist 60 minütigem Volleinsatz geschlagen geben muss, hauptsächlich weil die Kraft nicht für die ganze Partie gereicht hat.

Es war auch diesmal nicht anders. Mit Patrik im Tor, Uwe auf LA, Volker (RL), Marco (RM/RR), Simon (RR/RM/RL), Daniel (RA), Steve am Kreis und dem angeschlagenen Olli (RM/RR/RL) zunächst auf der Bank, gingen wir in die Begegnung mit den offensichtlich qualitativ gut und auch zahlreich besetzten Hausherren.

In den ersten Minuten gelang es uns trotzdem alles weitgehend ausgeglichen zu gestalten. Und obwohl die HSG einige körperlich starke, aber auch technisch versierte Akteure ins Spiel schicken konnte waren wir konkurrenzfähig. Unsere Abwehrreihe stand recht gut und konzentriert, so dass eigentlich nur einer der Siebengebirgler in der Lage war uns häufiger vor Probleme zu stellen. Der Halblinke, ein recht großer athletischer Schütze, traf häufiger als uns lieb war und weil er mit nur einem Deckungsspieler nicht zu bändigen war, stellten wir im Laufe der ersten Halbzeit unsere Formation von 6:0 auf eine 5:1 mit direkter Manndeckung um und holten ihn so aus dem Spielgeschehen heraus.

Durch diese Maßnahme konnten wir uns zunächst kurz von seinen Torerfolgen befreien, aber weil später auch die Hausherren ihre Formation umstellten, konnten sie ihre Vorteile auf der linken Angriffsseite wieder herausarbeiten – nun mit einem zusätzlichen Spieler besetzt, der zwar nicht so kraftvoll, dafür aber sehr wendig agierte.
Insgesamt war die HSG so ab der 15. Spielminute etwas erfolgreicher im Abschluss. Wir scheiterten in dieser Phase einige Male auch aus aussichtsreichen Positionen am mittlerweile gut aufspielenden Torhüter. Und während es zunächst so ansprechend ausgesehen hatte, mussten wir zur Pause bereits einen Rückstand von 10-15 Toren aus unserer Sicht hinnehmen – leider schon ziemlich viel Holz wenn man noch etwas mitnehmen wollte.

Die Stimmung im Team war dennoch sehr ruhig und konstruktiv. Vermutlich, weil alle sich nicht hängen ließen, weil alle offensichtlich mit aller Konzentration und Willen die Chance wahren wollten und niemand einem anderen einen Vorwurf machen konnte, gingen wir mit echter Hoffnung zurück in die Partie.

Dass diese Einstellung auch keinesfalls unbegründet war, zeigte sich im Anschluss. Zwar gab es im Laufe der nächsten Minuten nach dem Wiederanpfiff sogar einen 6-Tore-Abstand, der wiederum hatte nicht lange Bestand. Wir schafften es nun uns wieder besser auf die Spielweise der HSG einzustellen, konnten mehrere Angriffe entschärfen und im Gegenzug einige schöne Tore erzielen, so dass wir uns quasi etappenweise wieder näher heran arbeiten konnten. Wir waren eine Zeit lang mit 4 Toren im Hintertreffen, dann 3 und als es auf die 55 Minutenmarke zuging, fehlten sogar nur noch 2 Tore bis zum ersehnten ersten Punkt der Saison.

Nicht unerwähnt soll dabei bleiben, dass wir natürlich noch besser hätten sein können. Es waren 2 Siebenmeter-Strafwürfe und einige gute Abschlussgelegenheiten die wir bis dahin leider nicht nutzen konnten. Unsere Tore erzielten wir erfreulicherweise von allen Wurfpositionen aus, jeder ließ allerdings auch mal einen möglichen Treffer liegen. Wäre dies effizienter gelungen, wären womöglich noch ein paar mehr Körner für die entscheidende Schlussphase vorhanden gewesen.

Hätte – wäre – wenn – zählt aber nicht und so müssen wir wieder einmal akzeptieren, dass wir es nicht geschafft haben uns vorher in eine bessere Ausgangsposition zu bringen. Wir mussten dementsprechend nun, um überhaupt unsere Chance auf einen zählbaren Erfolg aufrecht zu halten, in der wenigen verbleibenden Zeit aggressiv auf Torerfolge ausgehen.

Das aber spielte den routinierten Hausherren genau in die Karten. Denn eben diese schnellen, etwas erzwungenen Abschlüsse konnten sie mit Hilfe ihres guten Torwartes abblocken und im Anschluss durch schnelles Überbrücken des Feldes gegen unsere noch nicht vollständig formierte Deckung zu den entscheidenden Treffern nutzen. Zum enttäuschenden Abschluss mit schließlich 4 Toren Differenz kann man eigentlich nur sagen, dass wir in dieser Besetzung vielleicht nicht das bestmögliche Ergebnis erreicht haben, wir aber trotzdem erhobenen Hauptes das Feld verlassen konnten. Denn niemand der Anwesenden hat gekniffen als es darum ging sich hineinzuwerfen, jeder hat eine zumindest gute Leistung abrufen können und alle haben miteinander versucht das Bestmögliche für unser Team herauszuholen. Es war nicht das schlechte Gefühl danach, welches man schonmal hat wenn man nach einem Spiel – gewonnen oder verloren – rausgeht und denkt: ‚Mensch, was haben wir denn da für einen pomadigen Mist zusammengespielt‘. Das war mir so schon wesentlich lieber.

Ein Wort in diesem Zusammenhang auch über den Schiedsrichterkameraden Hofmann. Es kommt wirklich selten vor, dass man von einem allein pfeifenden Schiri so gut geleitet wird – Kompliment und Danke für diese ausgezeichnete Leistung! Auch wenn wir unterlegen waren, ich kann mich nicht erinnern in diesem Spiel eine grundsätzlich falsche Entscheidung gesehen zu haben. Beide Mannschaften dankten es ihm mit einem engagierten, aber jederzeit sportlich fairen Wettstreit auf dem Feld. Auch ein Grund dafür, dass es trotzdem ein guter Sportabend war. Abschließend: Danke an Dennis für’s Kampfgericht!

Die kleine Besetzung steht schon oben gelistet – Torschützenliste gibt’s nur wenn wir ein paar Auswechselspieler oder Chronisten dabei haben. (Uwe)

10.01.2017|Aktuelles, Männer 2|

Klare Niederlage der mC im letzten Spiel des Jahres

Das letzte Spiel im Kalenderjahr 2016 wurde in Kall absolviert. Das Spiel startete gut und man konnte mit 5:3 in Führung gehen. Danach fing sich die Mannschaft des Kaller SC jedoch und konnte innerhalb von 1 Minute das Spiel drehen und man lag mit 6:5 hinten. Durch technische Fehler im Angriff und ohne jeglichen Ehrgeiz in der Abwehr, kam Kall immer wieder zu einfachen Toren und konnte sich somit bis auf 6 Tore absetzen. Diesen Vorsprung verwalteten sie bis zum Ende hin und man musste sich mit 31:25 geschlagen geben. (Olli)

TSV 1 schafft Sieg gegen die SGO 2

Am Sonntagmorgen empfing die Erste die Zweitvertretung aus Ollheim zum Kellerduell. Vorletzter gegen Letzten hieß es und für die Erste ging es darum mit zwei Punkten den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu waren. Nach Wochen mit dezimiertem Kader standen 15 Spieler zur Verfügung.

Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel mit leichten Vorteilen für die Erste. Bei 10:5 nahm der Gast die erste Auszeit und Trainer Oliver Zdralek wähnte seine Mannschaft auf dem richtigen Weg. Dies entpuppte sich als Fehleinschätzung. Mit fahrlässigen Aktionen im Angriff lud man Ollheim ein, wieder ins Spiel zurück zu kommen. Dank einiger starker Minuten, konnte zur Pause ein 15:11 erspielt werden. Mit mehr Konzentration hätte man 3 oder 4 Tore Differenz draufpacken können.

In der zweiten Halbzeit blieb der Spielverlauf ähnlich dem der ersten Halbzeit. Es wurden klarste Chancen vergeben (zwei 7er am Tor vorbei werfen kostet eine Kiste!). Hinzu kamen unerklärliche Zeitstrafen. Ganz ehrlich, von den fünf Zeitstrafen war nur die gegen „Motzkopf“ Zens berechtigt (Undiszipliniertheiten kosten auch eine Kiste). So kam Ollheim auf 2 Tore heran. Doch am Ende nutzte die Erste ihre Möglichkeiten als Ollheim auf offene Manndeckung umstellte und es gelang ein recht ungefährdeter Sieg.

Fazit: Verdienter Sieg, der bei konzentrierter Leistung noch deutlich höher hätte ausfallen können. Der Anschluss an die Nichtabstiegsränge wurde hergestellt.

Die Erste wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. (Oliver)

23.12.2016|Aktuelles, Männer 1|

TSV 1 unterliegt TVP 1 am Ende deutlich

Am Samstagabend war die Erste zu Gast beim favorisierten Landesligaabsteiger Palmersheim. Personell hat sich die Lage bei der Ersten ein wenig entspannt, da Pätrick Tillmann nach Verletzung am Daumen der Wurfhand wieder ins Geschehen eingreifen konnte. Nichts desto trotz traf man mit Palmersheim auf einen Gegner, welcher einer gute Truppe samt einiger Altinternationalen auf die Platte brachte.

Der Start ins Spiel war alles andere als Gut. Im Angriff war die Leistung noch in Ordnung, aber in der Abwehr konnte man in den ersten 9 Minuten keinen einzigen Erfolg verbuchen. So stand es nach 9 Minuten 9:4 für den TVP, der in jedem Angriff einen Treffer erzielen konnte. Nach einer Auszeit kam dann die Erste besser in Tritt und es ging nach einem unnötigen Gegentreffer mit 14:16 in die Pause.

So wie man in die erste Halbzeit startete, so verpennte man auch den Start in Halbzeit 2. Schnell war der TVP auf5 Tore weggezogen. Doch an diesem Tag zeigte die Erste tolle Moral und kämpfte sich auf 22:24 ran. Leider reichten in der Endphase die Kräfte und Cleverness nicht gegen die individuell stärkeren Palmersheimer. Am Ende bekam man noch 2 unnötige, aber berechtigte Rote Karten. Die routinierten Palmersheimer nutzen die Überzahl und die nachlassenden Kräfte um am Ende auf 8 Tore Differenz zu stellen.

Fazit: Leider gab es trotz guter Leistung nix zu holen in Palmersheim. Das Endergebnis ist leider 4 Tore zu hoch und wird der gezeigten Leistung der Ersten nicht gerecht. Aber darauf lässt sich aufbauen. (Oliver)

23.12.2016|Aktuelles, Männer 1|

Ungeschlagen in die Winterpause!

Vor heimischen Publikum empfingen wir am vergangenen Sonntag die Mädels des Godesberger TV zum Spitzenspiel. Wer sollte auf Platz eins überwintern? In Anbetracht dessen gingen wir besonders motiviert und konzentriert in das Spiel. Auch die Gegnerinnen hatten sich vorbereitet. Man vermutete, dass sie Hilfe aus der ersten Mannschaft mitgebracht haben.

Davon ließen wir uns jedoch nicht einschüchtern und begannen ein intensives und schnelles Spiel. Wir mussten uns zunächst an die offensive Spielweise und die 3-2-1-Deckung gewöhnen, konnten aber einige einfache Tore erzielen. So stand es zur 15. Minute 6:3 – eine unsichere Führung, da die Gegnerinnen durch gute Einzelleistungen jederzeit nachziehen könnten. Unsere Abwehr, eine starke Julia im Tor und etwas Wurfpech der anderen verhinderten dies. Mit einem 10:6 ging es in die Pause.

Zur zweiten Hälfte stellten die Godesberger Damen um: Ka wurde rausgenommen, offensiv lag der Schwerpunkt auf den stärkeren Spielerinnen. Nachdem wir bis zur 40. Minute unsere Führung weiter ausbauen konnten (14:9), legten die Gegnerinnen eine Schippe drauf: mehr Druck, mehr Tempo, mehr Körper. Folglich hatten wir große Probleme auf der rechten Seite die Spielmacherinnen zu blocken, sodass sie innerhalb weniger Minuten auf ein 15:14 heran kamen.

Wir waren der Niederlage näher als dem Sieg. So haben wir für den Spielausgang zu großen Teilen Julia, die 1,5 Minuten vor Schluss den möglichen Ausgleich-7-Meter hielt und Rebekka, die im darauffolgenden Konter die knappe Führung auf 2 Zähler erhöhte, zu verdanken! Für die letzten Sekunden gingen die Gegnerinnen in eine Manndeckung über. Wir vermieden Ballverluste und konnten sogar ein 18. Tor erzielen.

Beim Stand von 18:15 erklang der befreiende Schlusspfiff. Wir alle sind stolz auf unsere Leistung!

Nach diesem nervenaufreibenden Spiel überwintern wir nun ohne Punktverlust auf dem ersten Platz und freuen uns auf eine spannende Rückrunde. Ein ganz herzliches Dankeschön für die Unterstützung geht noch an das so zahlreich erschienene Publikum!

Und jetzt erst mal: Frohe Weihnachten und bis zum nächsten Jahr! (Viktoria)

20.12.2016|Aktuelles, Frauen|

Letztlich ohne Chance gegen den aktuellen Spitzenreiter

TSV Feytal II – SG Ollheim/Straßfeld III 29-41 (Hz. 14-20)

Die Aufstellung zu diesem schwierigen Spiel gegen die aktuell führende Mannschaft der Liga war zumindest einmal wesentlich entspannter als zuletzt häufiger erfahren. Zwar fehlten wiederum einige Akteure des Kaders (Kittes, Steve, Uwe, Volker und Yannick), weil aber unsere beiden inzwischen zum Kader dazu gestoßenen Doppelspielrechtler Fabian und Kai dabei waren und darüber hinaus auch die freigespielten Marco und Nico aus dem Kader der Ersten uns unterstützten, hatten wir endlich einmal Alternativen auf der Bank.

Das allerdings war auch absolut nötig, denn unser Gast – die uns sehr gut bekannte SGO3 – spielt derzeit offenbar auf einem guten Niveau. Nur zwei Gegenpunkte aus den bisherigen Partien der Liga sprachen eine deutliche Sprache. Immer muss man gegen die Teams der SGO damit rechnen auf erfahrenes, auch ehemals in höheren Ligen geschultes Personal zu treffen. Während es aber noch im Hinspiel bis in die Schlußphase sehr knapp zuging und wir letztlich in Heimerzheim an der besonderen Qualität eines einzelnen Spielers scheiterten, war diesmal das Gastteam noch breiter aufgestellt und zeigte sich von Beginn an auch sehr entschlossen und gut organisiert.

Unsere erste Aufstellung wusste sich allerdings zunächst gut zu verkaufen. Ruhig, abgeklärt und gut zusammenarbeitend stand das Team den ersten Angriffen der Ollheimer entgegen, konnte so die Schüsse entweder bereits im Aufbau verhindern oder zumindest häufig das was auf das Tor kam entschärfen.

Auch die Abläufe im eigenen Angriff wirkten ‚aufgeräumt‘. Wie so oft zeigte sich, dass wir am besten spielen, wenn wir garnicht erst versuchen aus dem Positionsspiel heraus schnell in den Abschluss zu kommen. Es mag Mannschaften geben die sich über schnelle, dynamische Aktionen Vorteile verschaffen können – wir können das sicherlich nicht. Wir brauchen vielmehr den Aufbau über einige Stationen. Wir müssen den Gegner bewegen, um uns so Lücken in den Deckungsreihen zu erarbeiten.

Bis zur Mitte der Halbzeit konnte man durch diese von uns praktizierte Spielweise erfreulicherweise kaum einen Qualitätsunterschied beider Teams ausmachen. Es ist ja auch nicht unbedingt sofort erklärbar warum wir in dieser Saison so schlecht spielen. In der letzten Spielzeit noch waren wir bis zum Schluss der Liga im Kampf um den Aufstieg unterwegs und waren nur knapp gescheitert – dieser Tage aber ist alles was wir handballerisch anbieten können nur äußerst dürftig. Natürlich haben wir bisher größte Probleme überhaupt jeweils spielfähige Teams auf den Platz zu stellen weil immer wieder Personal fehlt, allerdings läuft auch nicht allzu viel zusammen wenn einmal die oftmals so bewährte Belegschaft zusammen spielt. Meist fehlt offenbar sowohl die Geduld als auch die Kondition um die Partien komplett in dieser Weise durchzuhalten.

Und auch heute erlebten wir wieder die zuletzt so häufig gesehenen Phasen der Spielentwicklung: zu Beginn halten wir zumindest mit, können gegen manche Gegner auch einige Akzente setzen, lassen aber spätestens in den Minuten vor der Pause nach, um dann im verbleibenden Rest weiter abzufallen. Offensichtlich kommt dieses Nachlassen gegen starke Gegner früher zustande – gegen die Gäste aus Ollheim hatten wir dementsprechend schon den Anschluss verloren als nach dreissig Minuten der Halbzeitpfiff erfolgte. Der Pausenstand von 14-20 zeigte dabei schon früh auf, dass es auch diesmal nichts mit Punkterfolgen werden dürfte.

Ganz deutlich war bereits zu sehen, wie inzwischen die Torquoten beider Kontrahenden auseinander drifteten. Mit beinahe jeder Angriffsaktion kamen die Spieler der SGO3 zum Erfolg, während wir immer häufiger auch gute Chancen liegen ließen. Diese Entwicklung schlug sich leider auch sichtbar in der Körpersprache unserer Spieler nieder. Die Enttäuschung über die erneute sich abzeichnende Niederlage nahm vor allem in der Deckungsarbeit einigen Elan aus unserem Team und so reichte es den Gästen bald schon, nur einen Deckungsspieler unserer Abwehrreihe auszuspielen, um anschließend alleine auf das Tor zugehen zu können. Unterstützung untereinander fand praktisch nicht mehr statt, der Schlusspfiff wurde schon früh herbeigesehnt.

Insgesamt eine Niederlage die auch bei besserer Form unsererseits hätte passieren können. Schließlich sind die Ollheimer derzeit mit einer wirklich guten Mischung aus Routiniers und frischen Spielern unterwegs und spielen ein sehr konzentriertes und abgeklärtes Handball. Schade ist nur, dass wir nicht wie sonst üblich ernsthaft dagegen halten konnten. Die Tordifferenz von 12 Treffern auf den Sieger zum Schluss ist somit bedauerlich aber nicht unverdient – wir müssen es einfach demnächst wieder besser machen und uns wieder an unsere eigentlichen Fertigkeiten herantasten. (Uwe)

Es spielten (keine Torschützen):
Fabian – Gordon – Josh – Kai – Marco – Max – Nico – Olli – Patrik – Reinhold – Sascha – Simon

20.12.2016|Aktuelles, Männer 2|

Weibliche B-Jugend verliert 17:12 in Nürnbrecht

SSV Nümbrecht – TSV Feytal 17:12 (10:5)

Mit dezimiertem Kader, aber voller Motivation führen wir zum Auswärtzspiel nach Nürnbrecht. Die erste Halbzeit war durch starke Abwehrarbeit unsererseits gezeichnet, aber leider wieder auch durch viele Fehlwürfe. Zu Beginn konnten wir noch mithalten, durch die lange Durststrecke der Fehlwürfe ging es mit 10:5 in die Halbzeitpause.

Wir waren zwar motiviert, den 5 Tore-Rückstand aufzuholen, und zeigten dies auch: 10:7. Doch leider warfen uns zwei schwere Verletzungen zurück. Trotz sehr starker Abwehr und 7 Toren gelang es uns nicht das Spiel zu drehen und verloren mit 17:12. (Nico)

Derbe Klatsche für den TSV 1 in Merl

Am Samstagnachmittag trat der TSV Feytal 1 zum Auswärtsspiel in Merl an. Die Personalsituation war nach wie angespannt. Zum Vergleich zur Vorwoche mussten zwei weitere Ausfälle ersetzt werden. Quantitativ gelang dies, ob aber 16-Tore-Mann Jan-Erik Schulz auch sportlich zu ersetzen war, war mehr als fraglich, zumal mit Roger Herbst und Marco Riester zwei angeschlagene Spieler im Kader standen.

Trotz der Ausfälle waren die ersten 25 Minuten absolut in Ordnung. Kurz vor der Halbzeit stand es 9:9 und man war gut in der Partie. Es gab schöne Kombinationen und eine ordentliche Abwehrleistung seitens des TSV 1 zu beobachten. In den letzten 5 Minuten von Halbzeit 1 leistete man sich dann einige Unkonzentriertheiten und es ging mit 10:13 in die Pause.

Was dann passierte, ist kaum erklärbar. Die 2ten Halbzeit begann katastrophal. Im Angriff ging nichts mehr und Merl kam zu vielen einfachen Toren. Innerhalb weniger Minuten zogen die Merler davon und nach 43 Minuten betrug der Rückstand auf Merl 10 Tore. Schlimmer als der sportliche Schiffbruch in Halbzeit 2 (Endergebnis 30:19 für Merl) war aber das Auftreten der „Mannschaft“. Dieses Auftreten wird zu besprechen sein. So kann man nichts gewinnen! (Oliver)

08.12.2016|Aktuelles, Männer 1|