2. Sieg gegen Godesberg mit 22-24

Innerhalb 48 Stunden konnten wir auch das Rückspiel in Godesberg für uns entscheiden. Gestützt auf die Erkenntnisse aus dem Freitagabendspiel stellten wir die Abwehr gleich anders auf. Somit konnten die beiden starken Halbspieler nicht so gut zur Entfaltung kommen. Wir gingen mit 1.-0 in Führung und GTV glich aus. Das blieb auch so bis zum 6-6. Danach hatte GTV einen Lauf zum 10-6, weil wir im Angriff mit dem Kopf durch die Wand wollten und die Abwehrarbeit auf ein Minimum reduzierten. Eine Auszeit brachte nun wieder mehr Ruhe ins Spiel. Wir konnten mit schnellen Toren wieder verkürzen und mit 11-10 gingen wir in die Pause.

Hier wurde nochmal auf die wesentlichen Akteure der Gastgebers hingewiesen. Die Stimmung war optimistisch auch heute wieder ein erfolgreiches Spiel bestreiten zu können. Nach der Pause blieb es weiterhin sehr eng. 16-15, 18-17 und 19-19 lauteten die Zwischenergebnisse. Eine 2min Strafe gegen uns konnten wir aber gut überstehen und dabei selber mit 20-21 in Führung gehen. Godesberg glich nochmal aus zu 21-21. Doch dann stand die Abwehr sehr sicher und erkämpfte sich den Ball. Der schnelle Angriff brachte uns die erneute Führung. Nun wollte GTV schnell abschließen, der Ball wurde abgefangen und mit noch einem Tempogegenstoß zum Endstand von 22-24 abgeschlossen.

Es war wieder ein faires Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Dank der verbesserten Abwehrleistung geht der Sieg heute verdient an Feytal (so der Trainer des GTV).

Kompliment Jung! (Kittes für Olli)

20.02.2017|Aktuelles, Männer 1|

mC verliert gegen den TVE

Der Beginn des Spiels war vielversprechend. Nach einer 2:0 Führung ließ die Abwehr aber zu wünschen übrig. Mit schnellen Toren konnten die Gäste aus Münstereifel das Spiel zu ihren Gunsten drehen. Beim Spielstand von 15:8 wurden die Seiten gewechselt. Danach besserte sich die Abwehrleistung und wir konnten auf 17:19 verkürzen. In den folgenden Minuten brachten Einzelaktionen der Gäste die Entscheidung und wir verloren das Spiel mit 19:24. (Oliver)

TVE Bad Münstereifel – TSV Feytal 29:21

Das heutige Auswärtsspiel in Bad Münstereifel verlief leider wieder anders als geplant. Bis zur 20 Minute stand es 7-7 und es war ein Spiel auf Augenhöhe. Doch 3 einfache Ballverluste nutzte der TVE zu schnellen Toren. Eine kleine Vorentscheidung schien gefallen. Die Gesichter neigten sich zum Boden. Was gerade noch geklappt hatte wurde unmöglich. Gute freie Torchancen wurden leichtfertig vergeben. Mit 14-11 wurden die Seiten gewechselt.

Die Ansprache sollte etwas positives bewirken, aber: 4 einfache Tore ohne ehrliche Abwehrarbeit brachte die Gastgeber endgültig auf die Zielgerade. Im Angriff wurde nur noch gewurschtelt. Es wurde nicht miteinander gespielt. Jeder wollte mit dem Lopf durch die Wand. Dadurch konnte sich Münstereifel ganz einfach auf 9 Tore absetzen. Ferner liess in der letzten Viertelstunde die Kondition erheblich nach. Wir haben 12 klare Tormöglichkeiten – davon 5 7m – nicht genutzt. Also verdient verloren. Leider. Am Freitag abend steht das Nachholspiel um 20 Uhr gegen Godesberg auf dem Plan. Vielleicht sollte da mal der Knoten platzen und 2 Punkte auf der Habenseite verbucht werden. (Kittes für den erkrankten Olli: Gute Besserung!)

12.02.2017|Aktuelles, Männer 1|

Guter Start der mC ins neue Jahr

Die ersten Spiele im neuen Jahr sind für die C-Jugend alles andere als schlecht gelaufen. Das erste Spiel konnte man gegen Bockeroth klar und verdient gewinnen aufgrund von einer guten Abwehr und einer großartigen Leistungssteigerung im Angriff. Das Spiel endete 36:27.

Am Sonntag Morgen machte sich die C-Jugend dann auf den Weg nach Siegburg, wo man auf die Zweitvertretung der HSG Sieg traf. Die Mannschaft konnte das Spiel von Anfang an für sich entscheiden und ließ dem Gegner kein Platz um einen vernünftigen Angriff zu starten. Mit einer erneuten guten Abwehr- sowie Angriffsleistung konnte das Spiel am Ende mit 36:17 gewonnen werden (Oliver)

Der Knoten ist geplatzt – TSV 2 feiert den ersten Sieg der Spielzeit!

TSV Feytal II – TSV Bonn rrh. IV 21-19 (Hz. 11-12)

Mit einer wiederum gegenüber dem letzten Spiel deutlich veränderten Aufstellung gingen wir das zweite Heimspiel des Jahres 2017 an. Ein harter Kern von 4-5 Spielern steht ja eigentlich immer recht fix in allen Partien zur Verfügung, danach aber haben wir meist in der Vorbereitung noch die Aufgabe innerhalb des Kaders noch 2-3 weitere Freiwillige zu finden die uns spielfähig machen. Heute waren wir sogar noch in der Lage ein paar zusätzliche Alternativen auf die Bank zu zaubern.

In erster Linie war das heute dem nach längerer Abstinenz wieder einmal teilnehmenden ‚Kittes‘ Dasburg zu verdanken, sowie Alex Koch – der sich zur Verfügung stellte um unseren chronischen Personalmangel etwas zu lindern. Ausserdem war Josh Abel wieder im Tor – so wie in der letzten Woche auch, als er den aktuell erkrankten Patrik Schmitz mit einer ausgezeichneten Leistung ersetzte (genützt hatte es uns dabei leider trotzdem nicht – seine Paraden verhinderten allerdings eine noch höhere Niederlage – Anmerkung der Redaktion 😉 ).

Der Gegner aus Bonn stellt immer wieder ein nicht einschätzbares Überraschungsei dar. Hat man dieses Team in der Halle, können sehr unterschiedliche Anforderungen auf einen zukommen. Heute war es so, dass die Anzahl des spielenden Personals durchaus hoch war und auch die Qualität dieser mitgereisten Akteure schien geeignet uns einiges abverlangen zu können. Trotzdem wollten wir gewinnen – wir müssen es ja schließlich auch, wenn wir nicht ohne Gegenwehr diese Liga am Ende der Saison verlassen wollen. 8 Punkte waren es vor diesem Spieltag die fehlen bis zum rettenden 10. Platz der Tabelle. 8 Punkte = 4 Siege…

Mit unserer routiniertesten Aufstellung gingen wir in die ersten Spielminuten – und das in einer 6:0 Deckungsformation. Wir gingen davon aus, dass es dem Gegner eher nicht gelingen dürfte, unsere Abwehr aus der Fernzone mit Sprungwürfen zu bezwingen. Prinzipiell war diese Annahme auch korrekt und wir hatten einen recht ausgeglichenen Spielverlauf. Beide Teams gingen ruhig zu Werke und kamen mit den ihnen eigenen typischen Spielansätzen zu ihren Torerfolgen.

Unser Problem war zunächst meist der halbrechte Rückraumspieler der ‚Rechtsrheinischen‘. Mit seiner dynamischen und athletischen Spielweise schaffte er es häufig, entweder selbst Tore zu erzielen oder zumindest unsere Deckungsspieler so zu binden, dass die Bälle anschließend nur noch bis zu den beiden Aussen der Bonner abgeräumt werden mussten. Einige Tore gegen uns fielen auf diese Weise. Der andere Schwerpunkt der erlittenen Gegentore ergab sich auf der Mittelposition, wo der andere Haupttorschütze des Gegners einige Treffer durch präzise Schüsse ‚durch‘ unsere Deckungsreihe hindurch erzielen konnte.

Glücklicherweise konnten wir allerdings heute gut mithalten weil auch immer wieder unsere Angriffsreihe Tore produzierte. Alles war vorhanden: Rückraumtreffer, Erfolge über die kreisnahen Positionen und sogar Gegenstöße waren dabei.

Die genannten Schwierigkeiten der Anfangsphase versuchten wir im Anschluss durch eine Umstellung auf eine 5:1 Deckung mit Schwerpunkt auf die Mittelposition der Bonner zu lösen. Nun, ganz gelang es uns nicht – das kann man sagen – allerdings fielen nun zumindest weniger Tore aus dem Abräumen nach Aussen heraus. Und insgesamt mussten die Gäste nun mehr arbeiten um durch unsere dichter gestaffelte Mitte hindurch zu kommen. Zur Pause ergab sich ein Spielstand von 11-12 aus unserer Sicht. Legt man den aktuellen Tabellenstand der Bonner zugrunde, konnten wir damit in unserer derzeitigen Situation durchaus zufrieden sein.

Mit dem Wiederanpfiff und unserem Ballbesitz wollten wir sofort druckvoll agieren und mit dem Ausgleich ein Zeichen setzen. In der letzten Woche hatte sich eine beinahe gleiche Situation ergeben, die wir aber nicht nutzen konnten. In der Folge ging das ganze Spiel deutlich verloren. Damals hatten wir tatsächlich nach dem Pausenstand von sogar 12-12 unmittelbar jegliche Spannung und Kontrolle über unser Spiel verloren und erst in der 43. Minute das erste Tor der zweiten Halbzeit erzielt – das durfte uns nicht nochmals passieren.

Und heute passierte es auch nicht. Zwar gelang unser erster Angriff doch nicht gleich, aber wir waren weiterhin ‚voll da‘, so dass auch noch in der 43. Minute mit dem 17-17 Zwischenstand alles offen war. Es war dabei beiderseits kein ruhiger Verlauf der Partie. Beide Teams hatten ihre ‚Ups‘ & ‚Downs‘ – beispielsweise wechselten bei uns ein paar gute Abschlüsse aus konzentriertem Zusammenspiel ab mit mehreren Angriffen hintereinander unter Ballverlust, weil wir technische Fehler oder Schrittfehler einstreuten. Glücklicherweise und im Gegensatz zu so vielen bisher gespielten Partien dieser Saison hatten wir heute mehr Auswahl auf der Bank. So konnten wir zum einen Erholungsphasen für einzelne Spieler einstreuen und zum anderen auch einige taktische Änderungen vornehmen. Letztlich nutzten wir auch die zwei Auszeiten der zweiten Halbzeit dazu, uns nochmals auf das Ziel einzuschwören und die Mannschaft erneut umzustellen: die etwas ungewohnte 4-2 Angriffsaufstellung mit zwei Kreisläufern brachte den Gegner schließlich etwas aus dem Konzept und verhalf uns möglicherweise zu dem kleinen Vorteil den wir in den letzten Spielminuten nicht mehr aus der Hand gaben. Nachdem beide Teams zwischendurch ein paar Strafzeiten erfahren hatten und kompensieren mussten, kamen wir schließlich mit der kleinstmöglichen Ein-Tore-Führung heraus und spielten es halbwegs geschickt zu Ende. Endlich!!!

Heute war es ein recht gutes Spiel unsererseits – heute haben sich alle gemeinsam die Punkte verdient – und so muss es weitergehen. Leider allerdings sieht es für die nächste Woche schon wieder äußerst mau aus was unsere Besetzung angeht. Naja, einfach wäre ja auch langweilig… (Uwe)

Es spielten (keine Torschützen festgehalten):
Alex (RA) – Gordon (LA/KL) – Josh (TW) – Kai (LA) – Kittes (RR/RM/RA) – Olli (RM/RR/RA) – Reinhold (KL) – Simon (RR/RL/RM) – Uwe (LA) – Volker (RL/RR)

23.01.2017|Aktuelles, Männer 2|

JSG Hahn wB1 – TSV Feytal wB (2:13) 4:20

Im Auswärtsspiel gegen Hahn war die Zielrichtung, 2 Punkte zu holen.

Von Anfang an war zwar zu sehen ,dass wir besser sind, jedoch nicht effektiv und konzentriert genug. Mit der ersten grünen Karte des Trainers musste die Marschroute nochmal klar macht werden. Die Umsetzung gelang gut. Mit vielen Doppelpässen und dem ein oder anderen Tempogegenstoß ging man mit 2:13 in die Halbzeit.

Trotz des kleinen Kaders versuchte man weiter mit hohem Tempo zu spielen. Durch den hohen Kraftaufwand in der ersten Halbzeit schwand allerdings die Kraft in der zweiten. Zwar klappten Spielzüge besser als in der ersten, jedoch war die Tor-Ausbeute miserabel. Dennoch gewannen wir mit 4:20 auch Dank einer super Torwartleistung von Lilli. (Nico)

Es spielten: Anna, Annika, Emily, Isabell, Julia, Julia, Lara, Lilli, Karla und Maike

Saisonwiederaufnahme – die Zweite unterliegt auswärts nach durchaus ordentlichem Spiel

HSG Siebengebirge Thomasberg V – TSV Feytal II 32-28 (Hz. 15-10)

Weil wir in der Hinrunde zum angesetzten Spieltermin keine Mannschaft auf den Platz stellen konnten, waren wir gezwungen das Spiel zu verlegen. Die HSG war so nett dem zuzustimmen und so kam es zu diesem frühen Start in die Rückrunde 2017 – eigentlich wäre es nach Plan erst in der nächsten Woche wieder losgegangen…

Wir sind die Situation ja schon gewohnt, trotzdem muss man es immer wieder erwähnen um die mittlerweile länger andauernde ‚Krise‘ zu erklären: nur 6 Spieler der Besetzung der zweiten Mannschaft fanden sich am Spieltag zusammen um die Reise am späten Sonntag Nachmittag nach Königswinter anzutreten. Es fehlten Fabian, Gordon, Kai, Kittes, Max, Sascha, Reinhold, Yannick – teils verletzt, teils wegen irgendwas. Wären nicht auch noch die derzeit glücklicherweise freigespielten Daniel und Marco aus dem Kader der Ersten mitgereist, hätten wir die Partie endgültig absagen müssen.

So sieht das in dieser Saison leider aus – es ist mittlerweile eigentlich auch müßig sich über die persönliche Einstellung zu unterhalten. Fakt ist aber, das beinahe jedes Wochenende die gleiche Riege von Aufrechten versucht den Spielbetrieb für alle am Leben zu halten, dabei oft bis an die Grenzen der eigenen Möglichkeiten geht und sich nach meist 60 minütigem Volleinsatz geschlagen geben muss, hauptsächlich weil die Kraft nicht für die ganze Partie gereicht hat.

Es war auch diesmal nicht anders. Mit Patrik im Tor, Uwe auf LA, Volker (RL), Marco (RM/RR), Simon (RR/RM/RL), Daniel (RA), Steve am Kreis und dem angeschlagenen Olli (RM/RR/RL) zunächst auf der Bank, gingen wir in die Begegnung mit den offensichtlich qualitativ gut und auch zahlreich besetzten Hausherren.

In den ersten Minuten gelang es uns trotzdem alles weitgehend ausgeglichen zu gestalten. Und obwohl die HSG einige körperlich starke, aber auch technisch versierte Akteure ins Spiel schicken konnte waren wir konkurrenzfähig. Unsere Abwehrreihe stand recht gut und konzentriert, so dass eigentlich nur einer der Siebengebirgler in der Lage war uns häufiger vor Probleme zu stellen. Der Halblinke, ein recht großer athletischer Schütze, traf häufiger als uns lieb war und weil er mit nur einem Deckungsspieler nicht zu bändigen war, stellten wir im Laufe der ersten Halbzeit unsere Formation von 6:0 auf eine 5:1 mit direkter Manndeckung um und holten ihn so aus dem Spielgeschehen heraus.

Durch diese Maßnahme konnten wir uns zunächst kurz von seinen Torerfolgen befreien, aber weil später auch die Hausherren ihre Formation umstellten, konnten sie ihre Vorteile auf der linken Angriffsseite wieder herausarbeiten – nun mit einem zusätzlichen Spieler besetzt, der zwar nicht so kraftvoll, dafür aber sehr wendig agierte.
Insgesamt war die HSG so ab der 15. Spielminute etwas erfolgreicher im Abschluss. Wir scheiterten in dieser Phase einige Male auch aus aussichtsreichen Positionen am mittlerweile gut aufspielenden Torhüter. Und während es zunächst so ansprechend ausgesehen hatte, mussten wir zur Pause bereits einen Rückstand von 10-15 Toren aus unserer Sicht hinnehmen – leider schon ziemlich viel Holz wenn man noch etwas mitnehmen wollte.

Die Stimmung im Team war dennoch sehr ruhig und konstruktiv. Vermutlich, weil alle sich nicht hängen ließen, weil alle offensichtlich mit aller Konzentration und Willen die Chance wahren wollten und niemand einem anderen einen Vorwurf machen konnte, gingen wir mit echter Hoffnung zurück in die Partie.

Dass diese Einstellung auch keinesfalls unbegründet war, zeigte sich im Anschluss. Zwar gab es im Laufe der nächsten Minuten nach dem Wiederanpfiff sogar einen 6-Tore-Abstand, der wiederum hatte nicht lange Bestand. Wir schafften es nun uns wieder besser auf die Spielweise der HSG einzustellen, konnten mehrere Angriffe entschärfen und im Gegenzug einige schöne Tore erzielen, so dass wir uns quasi etappenweise wieder näher heran arbeiten konnten. Wir waren eine Zeit lang mit 4 Toren im Hintertreffen, dann 3 und als es auf die 55 Minutenmarke zuging, fehlten sogar nur noch 2 Tore bis zum ersehnten ersten Punkt der Saison.

Nicht unerwähnt soll dabei bleiben, dass wir natürlich noch besser hätten sein können. Es waren 2 Siebenmeter-Strafwürfe und einige gute Abschlussgelegenheiten die wir bis dahin leider nicht nutzen konnten. Unsere Tore erzielten wir erfreulicherweise von allen Wurfpositionen aus, jeder ließ allerdings auch mal einen möglichen Treffer liegen. Wäre dies effizienter gelungen, wären womöglich noch ein paar mehr Körner für die entscheidende Schlussphase vorhanden gewesen.

Hätte – wäre – wenn – zählt aber nicht und so müssen wir wieder einmal akzeptieren, dass wir es nicht geschafft haben uns vorher in eine bessere Ausgangsposition zu bringen. Wir mussten dementsprechend nun, um überhaupt unsere Chance auf einen zählbaren Erfolg aufrecht zu halten, in der wenigen verbleibenden Zeit aggressiv auf Torerfolge ausgehen.

Das aber spielte den routinierten Hausherren genau in die Karten. Denn eben diese schnellen, etwas erzwungenen Abschlüsse konnten sie mit Hilfe ihres guten Torwartes abblocken und im Anschluss durch schnelles Überbrücken des Feldes gegen unsere noch nicht vollständig formierte Deckung zu den entscheidenden Treffern nutzen. Zum enttäuschenden Abschluss mit schließlich 4 Toren Differenz kann man eigentlich nur sagen, dass wir in dieser Besetzung vielleicht nicht das bestmögliche Ergebnis erreicht haben, wir aber trotzdem erhobenen Hauptes das Feld verlassen konnten. Denn niemand der Anwesenden hat gekniffen als es darum ging sich hineinzuwerfen, jeder hat eine zumindest gute Leistung abrufen können und alle haben miteinander versucht das Bestmögliche für unser Team herauszuholen. Es war nicht das schlechte Gefühl danach, welches man schonmal hat wenn man nach einem Spiel – gewonnen oder verloren – rausgeht und denkt: ‚Mensch, was haben wir denn da für einen pomadigen Mist zusammengespielt‘. Das war mir so schon wesentlich lieber.

Ein Wort in diesem Zusammenhang auch über den Schiedsrichterkameraden Hofmann. Es kommt wirklich selten vor, dass man von einem allein pfeifenden Schiri so gut geleitet wird – Kompliment und Danke für diese ausgezeichnete Leistung! Auch wenn wir unterlegen waren, ich kann mich nicht erinnern in diesem Spiel eine grundsätzlich falsche Entscheidung gesehen zu haben. Beide Mannschaften dankten es ihm mit einem engagierten, aber jederzeit sportlich fairen Wettstreit auf dem Feld. Auch ein Grund dafür, dass es trotzdem ein guter Sportabend war. Abschließend: Danke an Dennis für’s Kampfgericht!

Die kleine Besetzung steht schon oben gelistet – Torschützenliste gibt’s nur wenn wir ein paar Auswechselspieler oder Chronisten dabei haben. (Uwe)

10.01.2017|Aktuelles, Männer 2|

Klare Niederlage der mC im letzten Spiel des Jahres

Das letzte Spiel im Kalenderjahr 2016 wurde in Kall absolviert. Das Spiel startete gut und man konnte mit 5:3 in Führung gehen. Danach fing sich die Mannschaft des Kaller SC jedoch und konnte innerhalb von 1 Minute das Spiel drehen und man lag mit 6:5 hinten. Durch technische Fehler im Angriff und ohne jeglichen Ehrgeiz in der Abwehr, kam Kall immer wieder zu einfachen Toren und konnte sich somit bis auf 6 Tore absetzen. Diesen Vorsprung verwalteten sie bis zum Ende hin und man musste sich mit 31:25 geschlagen geben. (Olli)

TSV 1 schafft Sieg gegen die SGO 2

Am Sonntagmorgen empfing die Erste die Zweitvertretung aus Ollheim zum Kellerduell. Vorletzter gegen Letzten hieß es und für die Erste ging es darum mit zwei Punkten den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu waren. Nach Wochen mit dezimiertem Kader standen 15 Spieler zur Verfügung.

Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel mit leichten Vorteilen für die Erste. Bei 10:5 nahm der Gast die erste Auszeit und Trainer Oliver Zdralek wähnte seine Mannschaft auf dem richtigen Weg. Dies entpuppte sich als Fehleinschätzung. Mit fahrlässigen Aktionen im Angriff lud man Ollheim ein, wieder ins Spiel zurück zu kommen. Dank einiger starker Minuten, konnte zur Pause ein 15:11 erspielt werden. Mit mehr Konzentration hätte man 3 oder 4 Tore Differenz draufpacken können.

In der zweiten Halbzeit blieb der Spielverlauf ähnlich dem der ersten Halbzeit. Es wurden klarste Chancen vergeben (zwei 7er am Tor vorbei werfen kostet eine Kiste!). Hinzu kamen unerklärliche Zeitstrafen. Ganz ehrlich, von den fünf Zeitstrafen war nur die gegen „Motzkopf“ Zens berechtigt (Undiszipliniertheiten kosten auch eine Kiste). So kam Ollheim auf 2 Tore heran. Doch am Ende nutzte die Erste ihre Möglichkeiten als Ollheim auf offene Manndeckung umstellte und es gelang ein recht ungefährdeter Sieg.

Fazit: Verdienter Sieg, der bei konzentrierter Leistung noch deutlich höher hätte ausfallen können. Der Anschluss an die Nichtabstiegsränge wurde hergestellt.

Die Erste wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. (Oliver)

23.12.2016|Aktuelles, Männer 1|